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AKADEMIE
05.11.2016

U17: Dritter Heimsieg in Serie

Dank Andreas Müllers Abstauber in der Schlussminute hat die U17 ihre Heimserie fortgesetzt und in der Akademie-Arena zum dritten Mal in Folge drei Zähler eingefahren. Das Team von Coach Marcel Rapp rang den SC Freiburg im Dauerregen von Zuzenhausen verdient mit 3:2 (0:0) nieder.

„Wir hatten das Spielglück auf unserer Seite, haben aber aufgrund der Vielzahl an Torchancen verdient gewonnen“, ordnete Rapp die Partie richtig ein. Beide Mannschaften schenkten sich vom Anpfiff weg nichts und störten den jeweiligen Spielaufbau kontinuierlich. So entstanden die meisten nennenswerten Situationen nach Standards. Antonis Aidonis köpfte nach einem Eckball von der rechten Seite knapp am linken Pfosten vorbei (11.).

Die Rapp-Elf übernahm auf dem regennassen Geläuf nach und nach die Kontrolle, Simon Klostermanns Schuss nach Vorarbeit von Erman Kılıç flog über das Tor. Der Sportclub tat sich im Spiel nach vorne schwer, lediglich Yannick Keitels Kopfball sorgte für Gefahr (17.). Es wäre die einzige Chance der Freiburger im ersten Durchgang geblieben, hätte nicht ein katastrophaler Querpass in der Schlussminute der ersten Halbzeit für Herzrasen gesorgt – doch Simon Estifanos, der plötzlich frei zum Schuss kam, verzog um Zentimeter.

Die Hoffenheimer kamen wie von der Tarantel gestochen aus der Pausenbesprechung. Tim Linsbichler marschierte wenige Sekunden nach Wiederanpfiff alleine auf SC-Schlussmann Fabian Schneider zu, war aber im Abschluss zu unentschlossen und scheiterte mit seinem Versuch in die kurze Ecke. Drei Minuten später machte es der Österreicher besser, als er Kılıçs Flanke von der rechten Seite per Kopf unhaltbar in den Winkel beförderte (44.).

Müllers Siegtreffer krönt Schlussspurt

Die Führung gab den Hoffenheimern Selbstvertrauen. Onur Satılmış spazierte wenig später durch die Freiburger Defensive und schlenzte die Kugel zum 2:0 in die lange Ecke. Wieder war Schneider machtlos, die TSG schien auf der Siegerstraße. Allerdings ließ sie nun die Zügel schleifen und überließ den Breisgauern die Spielgestaltung. Zwei Standards brachten dann auch tatsächlich den Ausgleich. Nach einer Eckball-Hereingabe, die nicht konsequent geklärt wurde, verkürzte Lucas Hermes per Flugkopfball (51.). Ursprung des 2:2 war ein Einwurf, ebenfalls von der linken Seite, der durch den TSG-Strafraum segelte und von Matthias Bürkle ins Netz befördert wurde (76.). Beim Stand von 2:1 hatte Hoffenheims Torhüter Luca Philipp aus kurzer Distanz gegen Daniel Antunes Simoes stark reagiert, den Nachschuss drosch Hermes über das Gehäuse (68.).

Die Schwächeperiode der Hausherren endete mit dem späten Ausgleichstreffer. In der Schlussphase drückten sie noch einmal aufs Gaspedal – und wurden belohnt. Linsbichlers Kopfball prallte vom Innenpfosten ins Feld zurück und direkt vor die Füße des kurz zuvor eingewechselten Andreas Müller. Der fackelte nicht lange und schaffte es, die Kugel aus sechs Metern durch die vielbeinige Freiburger Abwehr zu bugsieren (79.).

„Aufgrund des späten Siegtreffers ist der Sieg vielleicht etwas glücklich“, so Rapp. „Wir haben aber den widrigen Umständen getrotzt, uns vom späten Ausgleichstreffer nicht aus der Ruhe bringen lassen und können mit dem Gesamtauftritt zufrieden sein.“ Am kommenden Wochenende geht es für die U17 zu Rapps Ex-Klub Stuttgarter Kickers. Dann wollen die Hoffenheimer nach zuletzt zwei 0:1-Niederlagen auch auswärts mal wieder punkten.

TSG 1899 Hoffenheim – SC Freiburg 3:2 (0:0)
Hoffenheim: Philipp – Aidonis, Russo, Görlich, Reuss, Kölsch (57. Tubluk), Satılmış (77. Müller), Klostermann (41. Albanese), Kılıç (70. Weik), Linsbichler, Ludwig.
Freiburg: Schneider – Bürkle, Placzek (67. Keckeisen), Risch, Bruchmann, Fritschi, Estifanos, Keitel (52. Tost), Moser, Hermes, Antunes Simoes.
Tore: 1:0 Linsbichler (44.), 2:0 Satılmış (49.), 2:1 Hermes (51.), 2:2 Bürkle (76.), 3:2 Müller (79.). Zuschauer: 40. Schiedsrichter: Jonas Beinhofer (Murnau). Karten: Kılıç, Satılmış, Tubluk / Fritschi.

Daten & Fakten zum Spiel »

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