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30.11.2016

Niklas Süle: "Der Pokal ist abgehakt"

Wenn Niklas Süle fit ist, spielt Niklas Süle - immer. So war es in der vergangenen Saison, so ist es auch in dieser Spielzeit. Der 21 Jahre alte Innenverteidiger gehört zum Stammpersonal der TSG. Im Interview mit achtzehn99.de spricht er über sein Auftreten, den Unterschied zwischen Dreier- und Viererkette sowie die anstehende Bundesliga-Partie gegen den 1. FC Köln.

Im Sommer hast du gesagt, du möchtest auf dem Platz noch mehr vorangehen als zuvor - wie ist dir das bisher gelungen?

Niklas Süle: Ich denke, schon ganz gut. Ich bin kein Lautsprecher und werde das auf dem Platz oder in der Kabine auch nicht sein. Aber ich versuche mit meiner Körpersprache voranzugehen, eine gewisse Ausstrahlung auf den Platz zu bringen und die anderen so mitzunehmen. Dabei habe ich in dieser Saison einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Natürlich auch, weil ich mit viel Selbstvertrauen von den Olympischen Spielen zurückkam und kurz darauf mein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft feiern konnte. Das hat mir geholfen. Wichtig ist, dass wir auch in Phasen, in denen es nicht so läuft, dranbleiben, uns gegenseitig pushen und nach vorne gehen. Dazu will ich beitragen. 

Der Fußball-Leihe sieht: die TSG spielt oft mit einer Dreierkette. Was ist für dich als "Innenverteidiger" der Unterschied zur Viererkette?

Süle: Wenn ich in der Dreierkette auf der Außenposition spiele, kann ich höher rausgehen und den Spieler früher attackieren, weil ich zwei Spieler hinter mir habe, die absichern und zum Ball hin verschieben. Es klappt in den vergangenen Wochen mit der Dreierkette sehr gut, aber ich glaube, wir haben auch die Viererkette drauf. So sind wir flexibel und für den Gegner nicht so leicht einzuschätzen.

Ihr seid immer noch ungeschlagen. Wie wichtig ist das für dich und die Mannschaft?

Süle: Die Serie gibt uns natürlich Selbstvertrauen. Das sieht man vor allem, wenn wir den Ball haben. Wir wollen ihn haben und Chancen herausarbeiten. Vor allem zuhause machen wir das bisher sehr gut, bei den Auswärtsspielen gibt es da noch Luft nach oben.

Am Samstag kommt der 1. FC Köln nach Sinsheim. Ist da noch eine Rechnung offen oder spielt die Pokal-Partie keine Rolle mehr?

Süle: Jetzt ist Bundesliga. Der Pokal ist abgehakt, auch wenn die Niederlage und das Ausscheiden ärgerlich waren, weil wir gute Möglichkeiten hatten, die Partie für uns zu entscheiden. Wir werden zuhause versuchen, ein gutes Spiel zu machen und die drei Punkte hier zu behalten.

Es sind noch vier Spiele bis zur Winterpause. Welche Ziele hast du persönlich bis Weihnachten?

Süle: Wir haben noch schwere Spiele vor der Brust - das fängt mit Köln an, geht mit den formstarken Frankfurtern, dem BVB und Bremen weiter. Auch das wird zum Abschluss des Jahres kein einfaches Spiel. Unser Ziel muss sein, jedes Spiel hochkonzentriert anzugehen und unsere Leistung zu 100 Prozent abzurufen. Wenn wir es schaffen könnten, ungeschlagen in die Winterpause zu gehen, wäre das überragend.

Es ist zwar noch ziemlich früh für einen Jahresrückblick, aber 2016 hätte schlechter laufen können, oder? Klasserhalt, Olympia-Silber, EM-Quali mit der U21, Nationalmannschaftsdebüt...

Süle: Das ist richtig. Für mich ist das Wichtigste und Schönste, dass ich nach meinem Kreuzbandriss wieder so in die Spur gefunden habe und konstant gute Leistungen abrufen konnte. Ich genieße es, auf dem Platz zu stehen und mit der Mannschaft zu trainieren. Für mich war 2016 bisher ein tolles Jahr.

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