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14.09.2016

Mark Uth: "Wir können Wolfsburg schlagen"

Mark Uth hat für die TSG 27 Mal in der Bundesliga gespielt und dabei elf Tore erzielt. Eine beachtliche Quote. Auch gegen Mainz am vergangenen Wochenende traf er doppelt. achtzehn99.de hat mit ihm über das Geheimnis seiner Treffsicherheit, die verrückte Partie in Mainz und das Heimspiel gegen Wolfsburg gesprochen.

Mark, erklär' uns und den TSG-Fans doch mal die 90 Minuten von Mainz...

Mark Uth: Das ist natürlich schwer. Wir sind einfach unglaublich schlecht in die Partie gestartet. Das darf uns nicht passieren. Wenn man auswärts 0:3 oder dann zur Halbzeit 1:4 hinten ist, ist das Spiel eigentlich gelaufen. Aber wir hatten zum einen eine gute Ansprache des Trainers in der Kabine und zum anderen nichts mehr zu verlieren. Ob das Spiel 1:4, 1:5 oder noch höher ausgeht, ist egal. Verloren ist verloren. Deshalb haben wir unser Herz in die Hand genommen und nach vorne gespielt, alles versucht, immer weitergemacht. So haben wir den Punkt noch geholt.

Du hast zwei Mal getroffen. Deine Bundesliga-Tore zehn und elf für "Hoffe". Zehn davon in den vergangenen 16 Begegnungen. Könnte schlechter laufen, oder?

Uth: Das stimmt. Ich fühle mich gut, habe viel Selbstvertrauen und momentan großen Spaß am Fußball. Dass ich der Mannschaft mit meinen Toren helfen kann, ist schön.

Gibt es ein Geheimnis? Was machst du da mit deinem linken Fuß?

Uth: Nein, das gibt es nicht. Ich habe die komplette Vorbereitung ohne Rückschlag absolviert, bin körperlich topfit - das ist wichtig, eine Grundvoraussetzung. Ich kann auf dem Platz immer Vollgas geben. Mein linker Fuß spielt beim Toreschießen natürlich eine wichtige Rolle. Ich habe einen ganz guten Linken und wenn der funktioniert, dann fallen auch die Tore. Ich mache auch immer wieder Extraschichten, bei denen ich den Abschluss trainiere. Vor allem mit unserem Co-Trainer Alfred Schreuder. Ich ziehe nach innen und haue mit links auf die Kiste. Wenn das so klappt wie am Sonntag, ist das perfekt.

Am Samstag kommt der VfL Wolfsburg nach Sinsheim. Mit Mario Gomez, einem der besten deutschen Stürmer der letzten Jahre. Ist das ein Spieler, an dem du dich orientierst?

Uth: Er ist ein ganz anderer Spielertyp als ich. Er hält sich viel mehr im Strafraum auf, ich spiele mehr darum herum, versuche auch häufiger im Mittelfeld den Ball zu erobern. Wenn es in der Liga einen Stürmer gibt, an dem ich mich orientiere, dann ist das Robert Lewandowski.

Was aus dem Spiel gegen Mainz könnt ihr in diese Partie mitnehmen?

Uth: So ein Start darf uns nicht mehr passieren. Wir müssen von Anfang an voll bei der Sache sein; Leidenschaft und Herz an den Tag legen. Taktisch müssen wir vor allem als Mannschaft besser verteidigen. Dass wir noch mal ein 1:4 aufholen, ist unrealistisch. Wenn wir als Team auftreten - von der ersten bis zur letzten Minute-, können wir gegen Wolfsburg gewinnen.

Was für eine Art von Begegnung erwartest du? Die Niedersachen haben ihre Stärken in der Offensive...

Uth: Auf jeden Fall. Draxler, Gomez und wie sie alle heißen. Das ist eine sehr starke Mannschaft mit sehr starken Einzelspielern, die schwer zu verteidigen ist. Gerade deshalb müssen wir das im Kollektiv tun - geordnet stehen, kompakt sein. Das ist die Grundvoraussetzung. In der vergangenen Rückrunde haben wir Wolfsburg zuhause 1:0 geschlagen. Das können wir wieder schaffen.

Wie wichtig wäre der erste Heimsieg der Saison?

Uth: Sehr wichtig. Für uns alle. Die Mannschaft. Den Klub. Die Fans. So ein Sieg befreit und ist wichtig für das Selbstvertrauen. Je früher wir ihn holen, desto besser. Gerne schon am Samstag.

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