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25.08.2016

Johanna Kaiser: „Wir müssen alles geben“

Am Sonntag startet das Zweitligateam in die neue Saison. Für Johanna Kaiser ist es die dritte Spielzeit bei der TSG Hoffenheim. Im Interview mit achtzehn99.de spricht die Spielführerin, die 2014 vom Magdeburger FFC in den Kraichgau wechselte, über Vorfreude, Vorbereitung und Verantwortung.

Hallo Jojo, am Sonntag steht das erste Spiel der neuen Saison an. Wie groß ist die Vorfreude?

Johanna Kaiser: Die ist sehr groß. Die Vorbereitung war lang und deshalb freuen sich jetzt alle, dass es wieder losgeht. Wir hoffen natürlich, dass ich sich die Mühen und anstrengenden Trainingseinheiten der Vorbereitung gelohnt haben und wir gleich am Sonntag etwas Zählbares mitnehmen können.

Wie zufrieden warst du mit der Vorbereitung?

Kaiser: Ich selbst bin anfangs schwer reingekommen, weil ich vor der Sommerpause verletzt war und die Zeit dann doch sehr lang war. Mit den ersten Trainingseinheiten habe ich mich aber wieder gut eingefunden. Auch als Mannschaft mussten wir uns erstmal finden und kennenlernen und unsere fünf Neuzugänge an die Mannschaft heranführen. In unserem letzten Testspiel gegen den VfL Wolfsburg II haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass wir gut vorbereitet sind und auf welchem Niveau wir spielen können.

Letztes Jahr seid ihr mit dem Ziel des Klassenerhalts in die Saison gegangen und habt die Meisterschaft geholt. Was sind die Erwartungen für die neue Runde?

Kaiser: Wir haben mit der Mannschaft noch kein genaues Ziel für die neue Saison formuliert. Wir streben natürlich den Klassenerhalt an, aber das als Ziel auszugeben, wäre ein bisschen tiefgestapelt. Mit dem Potenzial, das wir in der Mannschaft haben, können wir oben in der Tabelle mitspielen. Natürlich wird es schwer an die vergangene Saison anzuknüpfen, denn die lief einfach besonders gut.

Eure Mannschaft ist auch in diesem Jahr wieder sehr jung. Du gehört mit gerade mal 20 Jahren als Spielführerin zu den Führungsspielerinnen. Wie ist das für dich?

Kaiser: Mir gefällt es, Verantwortung zu übernehmen. Ich kenne das schon aus meiner Zeit in Magedeburg und in der Auswahl war ich auch Spielführerin. Da konnte ich einige Erfahrungen mitnehmen. Ich bin von Grund auf ein Typ, der gern vorangeht. Die Verantwortung ist in unserer Mannschaft zudem auf viele Schultern verteilt. Das macht es einfach.

Euer Gegner für das erste Spiel wurde im letzten Jahr Siebter. Was hast Du für Erinnerungen an die Spiele gegen den 1. FFC Frankfurt II? Wie schätzt du sie in dieser Saison ein?

Kaiser: Auch letztes Jahr sind wir zuhause gegen Frankfurt gestartet. Der Sieg war für uns ein toller Saisonauftakt, gerade weil wir damals nicht damit gerechnet hatten, dass für uns so ein deutlicher Erfolg drin ist. Das war der Einstieg zu einem starken Jahr. Wir dürfen Frankfurt auf keinen Fall unterschätzen, auch wenn in der Vorbereitung viele der Spielerinnen in die 1. Mannschaft hochgezogen wurden. Sie haben ein gutes Team, sind technisch sehr versiert. Wir müssen alles geben, um etwas mitzunehmen.

Was hast du dir für das nächste Jahr vorgenommen?

Kaiser: Mit der Mannschaft ist es das Ziel, wieder eine erfolgreiche Saison zu spielen. Vom unserem Potenzial haben wir das drauf, sind nicht schlechter besetzt als letztes Jahr. Ich selbst möchte meine Rolle als Führungsspielerin gut umsetzen, mich sportlich weiterentwickeln und so zur nächsten Saison den Sprung in den Bundesligakader schaffen. 

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