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CAMPUS
03.05.2016

U13 macht ihr Meisterstück

Mit einem 3:2 (0:1)-Sieg gegen die U15 des VfB Eppingen hat sich die U13 der TSG drei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft in der C-Junioren-Landesliga Rhein/Neckar gesichert. Damit krönte die Mannschaft von Trainer Michael Kunzmann eine überragende Saison und heimste nach 2014 als zweite U13-Mannschaft der TSG den Titel ein.

Die Anspannung war den Hoffenheimer U13-Junioren vor dem Heimspiel gegen den VfB Eppingen deutlich anzumerken. Von einer außergewöhnlichen Ruhe in der Kabine berichtete Kunzmann, dessen Jungs wussten, dass sie mit einem Sieg nicht mehr vom ärgsten Verfolger, der TSG Weinheim, einzuholen gewesen wären.

Der VfB erwies sich jedoch als der erwartet schwere Gegner. Von Anfang an schenkte er der Kunzmann-Truppe nichts. In einem von hohem Tempo und intensiven Zweikämpfen bestimmten Spiel erwischte die TSG dennoch den besseren Start. Einige gute Einschussmöglichkeiten waren die Folge. Zunächst war Mamin Sanyang über rechts durchgebrochen und bediente Philipp Zentler, der aber aus nächster Nähe am Eppinger Torwart scheiterte. Auch der Nachschuss von Nick Breitenbücher landete nicht im Tor.

König trifft kurz nach Einwechslung

Wenig später die nächste dicke Möglichkeit: Nach starker Kombination im Mittelfeld hatte Valentin Lässig alleine vor dem gegnerischen Torwart das Auge für Sturmpartner Sanyang, doch der zielte am leeren Tor vorbei. Eppingen blieb indes bei Kontern stets gefährlich. Dennoch war die 1:0-Führung für den VfB etwas überraschend. Nach einem Abstimmungsfehler in der TSG-Defensive hatten die Gäste zugeschlagen (16.). Mit dem 0:1 aus Hoffenheimer Sicht ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Für die zweiten 35 Minuten nahm Kunzmann einige Korrekturen vor – auch personell. So kam Noah König für Benjamin Hausmann ins Spiel. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff machte sich die Hereinnahme von König schon bezahlt. Ein Eckball von Lässig wurde aus dem Getümmel von dem eingewechselten Verteidiger über die Linie gebracht. Es war der Auftakt zu verrückten sieben Minuten.

Sieben Minuten Nachspielzeit

Nur drei Minuten später war es Melkamu Frauendorf, der mit einem perfekten Pass Sanyang in Szene setzte. Der Stürmer blieb diesmal ganz ruhig, umkurvte den VfB-Torwart und schon zur 2:1-Führung ein. Doch die Freude hielt nur zwei Minuten, bevor Eppingen eine Unachtsamkeit der TSG zum Ausgleich nutzte. Doch wiederum nur zwei Minuten später schlugen die Kunzmann-Jungs in Person des eifrigen Zentler zurück, und es stand 3:2.

In der Folge hätte die TSG das Ergebnis durchaus noch in die Höhe schrauben können, doch beste Chancen – wie etwa ein Elfmeter durch Frauendorf – wurden allesamt ausgelassen. Nachdem auch noch die siebenminütige Nachspielzeit überstanden war, hatten die U13-Jungs die Landesliga-Meisterschaft schließlich unter Dach und Fach gebracht.

„Außergewöhnlicher Charakter des Teams“

Kunzmann war vor allem von der Mentalität seiner Jungs beeindruckt: „Unser Wille war vorbildlich. Wie die Jungs sich in die Partie hineingebissen haben und bis zum Schlusspfiff mit Leidenschaft gespielt und gekämpft haben, war unglaublich.“ Das kräftezehrende Spiel ließ direkt nach dem Spiel noch nicht mal den ganz großen Jubel zu. Erst bei den Meisterfotos und dem anschließenden gemeinsamen Essen in einer Sinsheimer Pizzeria kehrten die Kräfte allmählich zurück.

Mit etwas Abstand blickte der Meistertrainer voller Stolz auf die Leistung seiner Jungs im Verlauf der ganzen bisherigen Saison zurück. „Unserer Spielanlage in Bezug auf Technik und Tempo war kein anderes Team gewachsen. Den stetigen Kampf gegen zwei Jahre ältere Gegenspieler haben die Jungs durch gemeinsames Verteidigen angenommen“, so Kunzmann, der zudem den frühen Zeitpunkt der feststehenden Meisterschaft und die beeindruckende Torausbeute von bislang 105 Treffern aber auch die Mentalität seines Teams hervorhob. „Was die Zahlen nicht beschreiben können, ist der außergewöhnliche Charakter dieses Teams.“

 

Hoffenheim: Hilke – Burhkardt, Catović (49. Klose), Geigle (70. Gutzeit), Frauendorf, Breitenbücher (59. Mehaj), Hausmann (36. König), Baltzer, Zentler, Sanyang, Lässig.
Eppingen: Conz – Rücker (49. Alici), Schweizer, Fischer, Danecker (31. Bulla), Stock, Freisler, Vincon, Leihenseder (49. Simsek), Alban, Herkert,
Tore: 0:1 Vincon (16.), 1:1 König (40.), 2:1 Sanyang (43.), 2:2 Bulla (45.), 3:2 Zentler (47.).

 

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