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06.05.2016

Jürgen Ehrmann: „Das wird kein Selbstläufer“

Es geht Schlag auf Schlag. Nach dem kräftezehrenden Mittwochsspiel beim VfL Wolfsburg bleibt der TSG nur wenig Zeit zur Erholung. Bereits am Sonntag steht das letzte Heimspiel der Saison an. Zu Gast ist der bereits feststehende Absteiger SV Werder Bremen. Chef-Trainer Jürgen Ehrmann ist sich sicher: Die Partie gegen die Gäste aus dem Norden wird ein hartes Stück Arbeit.

Trainer Jürgen Ehrmann über…

…den Gegner:

Mit dem SV Werder Bremen empfangen wir am Sonntag eine sehr sympathische Mannschaft. Das ist ein Team mit Charakter, was man an ihren Leistungen ganz klar erkennen kann. In der Rückrunde sind sie gut in Tritt, haben Mannschaften wie den SC Freiburg und den SC Sand geschlagen. Leider wird ihnen die lange Eingewöhnungszeit in der Bundesliga zum Verhängnis, sodass sie im Sommer wieder in der 2. Bundesliga antreten werden müssen. Die Stärke der Bremerinnen liegt in der Kampfmoral und der mannschaftlichen Geschlossenheit. Die Gäste haben nichts mehr zu verlieren. Köln hat am Wochenende gegen Potsdam gewonnen, ihnen scheint der feststehende Abstieg noch einmal Motivation gegeben zu haben. Wir stellen uns gegen Bremen auf eine schwere Partie ein. Das wird kein Selbstläufer.

…das Personal:

Eine Umstellung im Vergleich zum Spiel in Wolfsburg steht schon fest. Sophie Howard wird das Spiel aufgrund ihrer fünften gelben Karte von der Tribüne aus verfolgen müssen. Das Mittwochsspiel war kräftezehrend und wir müssen schauen, ob wir in alter Frische ins Spiel gegen Bremen starten können. Möglicherweise werden wir gegen Bremen einen Tick offensiver spielen.

…die sportliche Situation:

Unser Ziel ist unverändert: Wir wollen uns gegenüber der letzten Saison verbessern. Vom Tabellenplatz ist das kaum mehr möglich, aber mehr Punkte können wir noch sammeln. Auch unser Torverhältnis könnte am Ende besser aussehen als das der vergangenen Saison. Wir müssen schauen, wie wir die Partie gegen Wolfsburg wegstecken, wollen gegen Bremen allerdings nochmal alles reinwerfen. Auch weil wir den Zuschauern zum Abschluss ein schönes Spiel bieten wollen.

Die bisherigen Duelle:

Ein Aufeinandertreffen – ein Sieg für die TSG. Das Hinspiel gewann das Team von Jürgen Ehrmann mit 4:0 (2:0). Gegen den Aufsteiger erzielten Martina Moser (21.), Christine Schneider (40., 78.) und Emily Evels (51.) die Tore.

Die Form des Gegners:

Es geht auf und ab beim SV Werder Bremen. Zuletzt kassierten die Bremerinnen eine deutliche 0:6-Niederlage gegen die SGS Essen, auch in Leverkusen hatte der SVW kein Glück und verlor mit 1:4. Davor hatte das Team von Steffen Rau gleich zweimal für Überraschungen gesorgt. Sowohl gegen den SC Freiburg als auch gegen den SC Sand gewann der Aufsteiger knapp mit 1:0. Mit 13 Punkten steht der SV Werder Bremen bereits als Absteiger fest.

 

 

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