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FUSSBALLSCHULE
23.05.2016

achtzehn99 Fußballschule innovativ seit fünf Jahren

In diesem Frühjahr feiert die achtzehn99 Fußballschule ihr fünfjähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 hat sich die Einrichtung zum Erfolgsmodell entwickelt. Viele talentierte Spieler und Trainer haben schon von den Angeboten in der Hoffenheimer Silbergasse profitiert. Tim Janke (Bild rechts) und Tim Ströbel (links) sind zwei von ihnen.

Zwei Jahre trennen die beiden Tims, doch wenn es um die Camps der Fußballschule geht, geraten beide auf die gleiche Art ins Schwärmen. Ganz besondere Erlebnisse seien das stets gewesen. „Vor allem ist das Training hier richtig hochklassig“, sagt der 13-jährige Tim Janke. „Durch die Camps habe ich erst gesehen, dass man auch anders Fußball spielen kann.“

Zu Ostern 2013 bekam er von seinen Eltern die Teilnahme am Feriencamp der Fußballschule geschenkt. Dort traf er auch auf den heute elfjährigen Tim Ströbel, der bereits ein halbes Jahr zuvor – beim Herbstcamp 2012 – das erste Mal bei der Fußballschule zu Gast war – damals als Belohnung für sein gutes Zeugnis. „Danach war ich immer, wenn ich Zeit hatte, bei den Camps“, sagt Ströbel, der besonders die qualifizierten Trainer und den hohen Spaßfaktor in der Fußballschule schätzt. „Ich fand es schön, dass die Trainer hier immer so lustig waren.“

Angebot wird stetig erweitert

Um genau diese Mischung aus Training und Spaß ging es auch dem Leiter des Kinderzentrums, Dominik Drobisch, als er 2011 die Initiative zur Gründung der Fußballschule ergriff. Sebastian Bacher (Bild Mitte) ist seit dem ersten Tag als Leiter verantwortlich für die Geschicke der Fußballschule. Zusammen mit seinem Team hat er über die vergangenen fünf Jahre das Angebot stetig erweitert.

Während es im ersten Jahr zunächst ausschließlich die noch heute angebotenen Fördertrainingskurse gab, in denen Kinder wöchentlich von qualifizierten Coaches der Fußballschule trainiert werden, kamen 2012 die Feriencamps hinzu, die noch im selben Jahr auch bei Partnervereinen vor Ort organisiert wurden.

Hoffi-Club als Partner

Nach dem Ausbau des Klubhauses „Fairplay“ im Jahre 2014 bestand zudem für die Fußballschule die Möglichkeit, Übernachtungscamps anzubieten. „Unsere Teilnehmer sollen dabei wie Profis auf der Anlage des Kinderzentrums leben und trainieren können“, erklärt Bacher. Neu war 2014 auch ein zweitägiger Trainerworkshop, der seitdem ein fester Bestandteil des Fußballschule-Jahres ist und bei dem gemeinsam mit anderen Übungsleitern konkrete Trainingsinhalte auf Basis der Ausbildungsphilosophie der TSG sowie pädagogische Leitlinien für das altersgemäße Training erarbeitet werden.

Seit einigen Jahren veranstaltet die Fußballschule außerdem gemeinsam mit dem Hoffi-Club spezielle Hoffi-Club-Camps, und die Trainer leiten zahlreiche Trainingseinheiten für Übernachtungsgruppen, Kinder- und Jugendmannschaften sowie Schulklassen.

Über die Camps fest zur TSG

All diese Angebote haben den Zweck, Kindern ein qualifiziertes Training zu ermöglichen und sie für den Fußballsport zu begeistern. Bei Tim Janke und Tim Ströbel haben die Bemühungen der Fußballschule in jedem Fall gefruchtet. Beide sind sich sicher, dass sie durch die Camps in ihrer fußballerischen Entwicklung noch mal einen entscheidenden Sprung gemacht haben. „Mein Zweikampfverhalten und meine Technik wurden durch das Camp-Training auf jeden Fall besser“, sagt Tim Ströbel, der ebenso wie der zwei Jahre ältere Tim Janke aus dem Raum Heilbronn kommt.

Beide haben es mittlerweile fest zur TSG geschafft. Nach dem Ostercamp 2013, an dem sie gemeinsam teilgenommen hatten, wechselte Tim Janke zur Saison 2013/14 von Union Heilbronn in die U13 der TSG. Tim Ströbel ist seit 2013 Teil des Hoffenheimer Kinderperspektivteams und wird zur neuen Saison seinen momentanen Stammverein Union Heilbronn verlassen und für die Hoffenheimer U12 spielen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse fließen ein

Auch die Fußballschule entwickelt sich weiter und ruht sich nicht auf dem Erreichten der vergangenen fünf Jahre aus. Gerade erst wurden die neuen Spieltagscamps ins Leben gerufen, bei denen ein ganzer Tag rund um ein Bundesliga-Heimspiel der TSG-Profis organisiert wird. Ein weiteres neues Projekt ist das „Fördertraining on Tour“, durch das die Fußballschule verstärkter bei den Partnervereinen vor Ort vertreten sein wird. Zudem arbeiten Bacher und sein Team bereits mit Hochdruck am nächsten Trainerworkshop.

Bei der Ausrichtung der Fußballschule setzt der Fußballschulleiter verstärkt auf die Erfahrungen der vergangenen fünf Jahre, aber auch auf Studien, Evaluationen und Erkenntnisse aus Masterarbeiten. „Damit wollen wir sicherstellen, dass wir auch die kommenden fünf Jahre erfolgreich und innovativ gestalten.“

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