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FRAUEN
17.04.2016

Potsdam weiterhin kein gutes Pflaster

Beim 1. FFC Turbine Potsdam soll es für die TSG einfach nicht klappen. Nach einer 1:2 (0:1)-Niederlage muss das Team von Jürgen Ehrmann erneut ohne Punkte die Rückreise aus dem Nordosten antreten. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Dóra Zeller in der 56. Minute per Kopf. Nach 18 Spieltagen steht die TSG weiterhin auf Platz Neun der Bundesligatabelle.

TAKTIK & PERSONAL:

Nach dreiwöchiger Spielpause stand die TSG beim 1. FFC Turbine Potsdam neu formiert auf dem Platz. Gleich fünf Änderungen in der Startelf gab es im Vergleich zum Spiel beim FF USV Jena, zudem stellte Trainer Jürgen Ehrmann auf eine Viererkette um. Martina Tufekovic hütete statt Friederike Abt das Tor. Während Kristin Demann und Sophie Howard wie gewohnt innen verteidigten, rutschte Judith Steinert auf die rechte Abwehrseite. Die Mittelfeldzentrale bildeten Christine Schneider und Fabienne Dongus. Theresa Betz und Stephanie Breitner mussten dafür auf der Bank Platz nehmen. Für Isabella Hartig begann Dóra Zeller auf dem linken Flügel.

In der ersten Halbzeit bewies der 1. FFC Turbine Potsdam ein ums andere Mal seine Offensivqualitäten. Einen Angriff vollendete Torjägerin Svenja Huth zur Führung (15.). „Die ersten 45 Minuten waren okay, auch wenn wir ein paar problematische Situationen hatten“, zeigte sich Trainer Jürgen Ehrmann jedoch nicht unzufrieden. Noch besser gefiel dem Chef-Coach die Leistung seines Teams in Halbzeit Zwei: „Wir haben es Potsdam schwer gemacht und sie haben es nicht geschafft nachzulegen. In der Defensive standen wir stabil und haben dann verdient ausgeglichen.“ Umso ärgerlicher, dass die TSG in der 83. Minute noch einen Gegentreffer kassierte. „Man hatte von außen nicht das Gefühl, dass wir das Spiel noch herschenken“, haderte auch Trainer Ehrmann. So musste die TSG erneut ohne Punkte die Rückreise aus Potsdam antreten. Nach Hinrundenpartie und Pokalspiel war es bereits die dritte Niederlage gegen die Turbinen in der laufenden Saison. 

Die Szene des Spiels:

Es war so ärgerlich! Turbine Potsdam kam in der 2. Halbzeit kaum noch gefährlich vor das TSG-Tor, dann sorgte ein Eckball für den unglücklichen Rückstand. Dabei trudelte der Ball an allen vorbei ins Tor, auch die gut aufgelegte Martina Tufekovic konnte bei den vielen Beinen im Strafraum nicht schnell genug reagieren. 

Die Zahl des Spiels: 7

Sieben Minuten fehlten bis zum Punktgewinn. In der 83. Minute fiel das 1:2. Damit war die siebte Pflichtspielniederlage gegen den 1. FFC Turbine Potsdam besiegelt. 

Daten & Fakten zum Spiel »

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