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18.03.2016

Djourou: "TSG-Spiel ist eine Herausforderung"

Johan Djourou ist Kapitän des HSV. Er erlebte auch die beiden letzten, für den HSV schwierigen, Spielzeiten. Über diese Zeit, die aktuelle Saison und das Duell mit der TSG spricht er mit achtzehn99.de.

Bei der TSG spielen mit Schwegler, Schär und Zuber auch drei Schweizer. Habt ihr Kontakt – kennt ihr euch?

Johan Djourou: Ich kenne Pirmin Schwegler und Fabian Schär sehr gut aus der Nationalmannschaft. Ich freue mich auch immer, die Jungs zu sehen oder, wie in diesem Fall, gegen sie zu spielen. Zuber habe ich persönlich bis jetzt noch nicht kennengelernt, kann ja aber noch kommen.

Die vergangenen beiden Jahre waren in Hamburg schwierig - ihr seid fast abgestiegen. Zwei Mal musstet ihr in die Relegation. Wie blickst du selbst auf deine beiden ersten HSV-Jahre zurück?

Djourou: Es war eine sehr intensive Zeit für jeden Spieler, die Mannschaft und auch den Verein. Wir hätten natürlich gerne auf die Zeiten verzichtet und besser abgeschnitten. Im Nachhinein hat es mich und alle Spieler, die dabei waren, geprägt und hoffentlich auch entwickelt.

Wie habt ihr die Kurve wieder bekommen?

Djourou: Wir sind aktuell mitten in einer Entwicklung. Wir können noch nicht davon sprechen, dass wir die Kurve schon wieder bekommen haben. Wir konzentrieren uns immer auf das nächste Spiel und haben mit unserem Trainer Bruno Labbadia jemanden an der Spitze, der uns immer wieder vor Augen führt, wie wichtig die tägliche Arbeit ist.

Wie hast du als Kapitän auf deine Kollegen eingewirkt?

Djourou: Als Kapitän ist es meine Aufgabe, vorwegzugehen und ein positives Gefühl auszustrahlen. Ich habe versucht und versuche immer noch, meine Erfahrung auf die Mannschaft zu übertragen und vor allem den jungen Spielern immer ein Ansprechpartner zu sein.

Seid ihr mit eurem Saisonverlauf bisher zufrieden, mit Blick auf die vergangenen beiden Spielzeiten?

Djourou: Nein - Zufriedenheit heißt Stillstand. Wir wissen, dass in den vergangenen 26 Spielen gute Spiele dabei waren, aber auch wieder weniger gute Spiele. Wir sind zwar deutlich stabiler als in den letzten beiden Jahren, jedoch fehlt uns die Konstanz. Wir hätten schon mehr Punkte holen müssen. Daran arbeiten wir und am Samstag wollen wir die Punkte in Hamburg behalten.

Ihr habt zuhause in diesem Jahr erst ein Spiel verloren – Warum läuft es im Volksparkstadion so gut?

Djourou: Wir erleben im Volksparkstadion immer eine unglaubliche Unterstützung durch unsere Fans – selbst in den vergangenen zwei Jahren, als es nicht so lief. Unsere Fans pushen uns immer total und wir sind glücklich, dass wir die positive Energie in der Rückrunde bislang ganz gut auf den Platz übertragen konnten.

Die TSG ist im Aufwärtstrend. Wie denkst du, geht die Saison für die TSG aus?

Djourou: Die TSG macht auf mich einen guten Eindruck und hat seit dem Trainerwechsel mit einer Ausnahme richtig gute Leistungen gezeigt. Wenn die Entwicklung so weitergeht, wird Hoffenheim die Klasse halten.

Und was für ein Spiel erwartest du am Samstag?

Djourou: Samstag werden wir ein interessantes Spiel erleben. Die TSG spielt nicht mehr wie ein Abstiegskandidat. Ihre flexible Spielweise wird uns taktisch vor eine Herausforderung stellen, aber unser Trainer wird uns gut darauf einstellen. Ich gehe davon aus, dass es für alle ein attraktives und intensives Spiel werden wird.

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