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AKADEMIE
12.02.2015

Neues Team im Doppelpass (Teil 1/2)

Sie sind die beiden neuen Macher in der achtzehn99 AKADEMIE: Dr. Peter Görlich (Bild) ist für die Administrative zuständig, Dirk Mack verantwortet die sportlichen Belange. achtzehn99.de stellt die Beiden im Interview vor. Teil 1 von 2 befasst sich mit Dr. Peter Görlich.

Herr Dr. Görlich, seit 1. September 2014 sind Sie, mittlerweile als Geschäftsführer, für die achtzehn99 AKADEMIE verantwortlich. Bitte umreißen Sie kurz Ihre Verantwortungsbereiche!

Ich darf gemeinsam mit Dirk Mack und einem tollen Team die achtzehn99 AKADEMIE im kompletten administrativen Bereich leiten und zeige mich im Bereich „Strategische Projekte“ verantwortlich.

Sie haben einige Projekte vor der Brust, wie z.B. die wissenschaftliche Begleitung der Trainingsarbeit, den Bau der Akademie-Arena etc. Worauf legen Sie derzeit Ihr Hauptaugenmerk?

Die größte Herausforderung ist es, die Projekte von der Priorisierung gleich zu behandeln. Jedes einzelne erfordert das Treffen schneller Entscheidungen, um zum Beispiel im Fall Akademie-Arena den Baufortschritt einerseits nicht zu behindern, aber auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht aus den Augen zu verlieren. Es fallen jedoch auch mittel- und langfristige strategisch weitreichende Entscheidungen an. Meine Aufgabe ist es, alle Themengebiete im Überblick zu behalten, im Team gemeinsam zu lenken und auf die Expertise der Teammitglieder zu vertrauen. Ich denke, dass uns das ganz gut gelingt, auch wenn alle immens gefordert sind. Aber diese Herausforderung spornt uns an und wir wissen, dass wir damit für unseren sportlichen Bereich optimale Rahmenbedingungen schaffen.

Welche Vorteile bringt die neue Akademie-Arena?

Sie rundet unsere infrastrukturellen Maßnahmen der letzten Jahre ab und dient unseren Mannschaften von der U14 bis zur U17 als neue Heimspielstätte. Durch einen beheizbaren Kunstrasen ermöglicht sie uns noch bessere Trainings- und Spielbedingungen bei widrigen Wetterverhältnissen. Wir erzielen gemäß unseres Leitbilds ein hohes Maß an Identifikation der Spieler mit „ihrem Stadion“ und bieten der Region die Möglichkeit, wöchentlich an einem Ort jugendlichen Leistungssport und die Hoffenheimer Spielphilosophie schon bei den jungen Jahrgängen zu erleben.

Sie kommen ja ursprünglich aus dem Gesundheitswesen und waren als Leiter verschiedener Kliniken sehr erfolgreich. Was reizt Sie nun an einer leitenden Tätigkeit im Sport?

Ich habe sicherlich einen Schwerpunkt im Bereich Gesundheit oder Krankenhauswesen, aber wenn man sich meine Vita genauer betrachtet stellt man fest, dass es immer engen Kontakt zum Sport gegeben hat. Die Bereiche Gesundheit und Sport sollte man meiner Meinung nach auch nicht trennen. Ich durfte bereits seit 1999 in meinen Krankenhausstationen bei der Entwicklung und Durchführung der kompletten leistungs- und biomechanischen Diagnostik für den Deutschen Tennis Bund mit Prof. Krahl federführend agieren, wir haben für Fußball-Bundesligisten den gesamten Part der Trainingssteuerung und Trainerfortbildung als Dienstleistung aufgebaut und durchgeführt. Was die wenigsten wissen ist, dass ich gemeinsam mit Michael Rechner (Torwarttrainer der Profis, Anm. d. Red.) am ersten Lehrwerk der TSG für Torhüter aktiv mitarbeiten durfte, eine Saison selbst als Torwarttrainer bei der TSG agiert und an Torwartsichtungstagen aktiv teilgenommen habe.

Sie haben früher selbst recht erfolgreich das Tor gehütet…

Ob erfolgreich sei mal dahingestellt, aber ich durfte schon als junger Kerl beim FC Zuzenhausen – meinem Heimatverein in der Landesliga – auflaufen, was ich heute noch bei den Alten Herren mache, aber im Sturm. Anschließend hatte ich für einige Jahre eine tolle Zeit in der damaligen 3. Liga bei verschiedenen Vereinen.

Torhüter gelten in der Regel als etwas verrückt…

Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, aber ich denke „positiv verrückt“ ist die richtige Wortwahl und in aller Regel sind Torhüter trotz ihrer Expertenrolle immer sehr teamfähig und wichtig für ein Mannschaftsgefüge!

In welchen Bereichen Ihrer neuen Aufgabe helfen Ihnen Ihre Erfahrungen aus bisherigen Stationen Ihres Berufslebens?

Ich kann sicher einiges an Managementerfahrung mitbringen und sehe ab und an Dinge auch aus einer anderen Perspektive. Ich diskutiere das dann im Team gerne und ausführlich. Frei nach dem Motto: Was ist eine gute Organisation und welche Person kann an welchem Platz die beste Leistung in die Organisation einbringen?

Wo sehen Sie die achtzehn99 AKADEMIE im bundesweiten oder auch internationalen Vergleich schon vorne und wo gibt es noch ein wenig Nachholbedarf?

Wir haben hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren geleistet und das als „Newcomer“ in diesem engen Geschäft. Unser Anspruch ist es, uns immer weiter zu entwickeln und unser Handeln zu hinterfragen.

Welche Ziele haben Sie sich für Ihre neue Aufgabe gesteckt?

Im Team gemeinsam fördern und fordern, innovativ sein und bleiben, weiterhin kritisch Dinge hinterfragen und das System in einem kontinuierlichen Lernmodus halten.

Hier geht es zum Interview mit Dirk Mack.

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