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20.08.2014

Tarik Elyounoussi: Alle profitieren von mehr Konkurrenz

Für viele war der erste Treffer im Pokalspiel gegen USC Paloma nur ein Tor von vielen - für den Schützen Tarik Elyounoussi war es ein besonderes: sein erstes für die TSG in einem Pflichtspiel. Vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Augsburg am Samstag, 15.30 Uhr, in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena spricht der norwegische Offensivspieler über das Tor, seine Erwartungen an die anstehende Partie und den Teamgeist in Hoffenheim.

Hallo, Tarik. Erzähl uns von deinem ersten Pflichtspieltreffer für die TSG.

Tarik Elyounoussi: Es wurde Zeit (lacht). Es war schön zu treffen, schön zu gewinnen und schön weiterzukommen. Im Spiel ist mir der Gedanke gar nicht gekommen, dass es mein erstes Pflichtspieltor war. Das habe ich erst nach der Partie realisiert. Für mich geht es nur darum, ständig besser zu werden und dem Team zu helfen - das steht über allem. Ich hoffe natürlich, dass ich ein paar mal öfter treffe als in der vergangenen Saison.

Am Samstag wird die Aufgabe gegen Augsburg ungleich größer...

Elyounoussi: Natürlich wird es schwerer, gegen Augsburg zu gewinnen. Es geht wieder los. Bundesliga. Das ist mit viel Vorfreude, Anspannung und Aufmerksamkeit verbunden. Die Fans werden hinter uns stehen. Das wird toll. Wir konzentrieren uns voll auf unsere Leistung und wollen abrufen, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben. Wir haben als Gruppe sehr gut trainiert, unsere Testspiele fast alle gewonnen und deshalb nehmen wir viel Selbstvertrauen mit in die Saison. Ich bin optimischtisch. Wir wollen zuhause unbedingt mit einem Sieg starten.

Die Augsburger haben zuletzt im DFB-Pokal verloren. Welche Auswirkungen hat das auf die Partie?

Elyounoussi: Sie werden heiß sein. Nach einer solchen Niederlage prasselt viel Negatives auf eine Mannschaft ein. Der beste, ja wahrscheinlich der einzige Weg, dem zu entkommen, ist ein Sieg im nächsten Spiel und das bestreitet Augsburg nun mal am Samstag gegen uns. Sie werden auch ihren Fans zeigen wollen, dass das Pokalspiel nur ein Ausrutscher war. Die Niederlage macht es aus meiner Sicht für uns also eher schwieriger.

Der TSG-Kader wurde vor der Saison klug verstärkt. Wie sind die neuen Spieler integriert?

Elyounoussi: Ich denke, sie fühlen sich alle schon sehr wohl hier. Die Mannschaft und der ganze Verein machen es einem als neuem Spieler einfach, hier anzukommen. Das habe ich selbst vor einem Jahr erlebt. Wir haben eine fantastische Gruppe mit tollen Persönlichkeiten. So aufgenommen zu werden, hilft enorm, schnell Leistung abzurufen.

Macht sich im Training durch die Neuverpflichtungen ein größerer Konkurrenzkampf bemerkbar?

Elyounoussi: Natürlich. Jeder muss noch härter um seinen Platz kämpfen. Das tut uns als Mannschaft gut. Jeder muss in jedem Training absolut alles geben. Das führt dazu, dass die Qualität im Training auch noch höher geworden ist. Davon profitieren letztlich alle. Gleichzeitig hat sich aber an unserem Teamspirit nichts geändert.

Auf den sozialen Medien sieht man immer wieder Bilder von TSG-Spielern, die auch privat Zeit miteinander verbringen. Wie würdest du den Zusammenhalt in der Mannschaft beschreiben?

Elyounoussi: Sehr gut. Das ist ein guter Zustand. Auf dem Platz kämpft jeder um seinen Platz, aber abseits davon, egal ob in der Kabine, abends beim Essen oder im Kino, sind wir ein Haufen Jungs, die sich richtig gut verstehen. Es hilft auch auf dem Feld, wenn man sich auf persönlicher Ebene besser kennt. Zum Vertrauen in die sportlichen Fähigkeiten der anderen kommt noch eine andere, persönliche Form von Vertrauen.

 

Du gehst in deine zweite Saison in Hoffenheim. Wie hast du dich seit deiner Ankunft im vergangenen Sommer entwickelt?

Elyounoussi: Ich habe mich an viele Dinge gewöhnt und habe viele Erfahrungen gesammelt. Der Wechsel von der norwegischen Liga in die Bundesliga war ein enormer Sprung. Deshalb musste ich viel zuhören, mir abschauen - einfach lernen. Jetzt bin ich ruhig und selbstbewusst. Ich weiß, was auf mich zukommt. Meine Vorbereitung war sehr gut. Viele Abläufe sind eingeschliffen, automatisiert. Ich habe mich, so denke ich, fußballerisch weiterentwickelt, aber auch mental einen Sprung gemacht.

 

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