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30.07.2014

"Hoffenheim soll in der Region optimale Bedingungen vorfinden" - #vorbereitung

Am Donnerstag, 31. Juli, 15 Uhr, trifft die TSG im schweizerischen Weggis am Vierwaldstättersee auf den niederländischen Ehrendivisionär AZ Alkmaar. Der niederländische Pokalsieger von 2013 wird seit diesem Sommer von Marco van Basten trainiert. achtzehn99.de hat sich vor der Partie mit Adrian Steiner getroffen. Er ist Geschäftsführer des TSG-Partners Thermoplan und ließ den Platz in Weggis 2006 bauen. Nun ermöglichte er kurzfristig den Test in Weggis.

Herr Steiner, sie sind mit ihrer Firma Thermoplan Partner der TSG. Waren sie schon in Sinsheim im Stadion?

Adrian Steiner: Ja, natürlich. Aber leider ist der letzte Besuch zu lange her. Vielleicht schaffe ich es in der kommenden Saison, ein Spiel der TSG zu sehen.

Am Donnerstag müssen sie dafür nicht nach Deutschland reisen, sondern nur aus ihrem Bürofenster schauen?

Steiner: Das ist natürlich etwas Besonderes. Ich werde aber schon an den Spielfeldrand gehen und von dort aus zuschauen. Alkmaar ist ein attraktiver Gegner und ich bin froh, dass wir dieses Spiel hier austragen können. Für die ganze Region am Vierwaldstättersee, ist es eine sehr gute Sache, dass die TSG Hoffenheim ihr Trainingslager hier abhält. Wir hoffen, dass alle Orte am See und der Tourismus davon profitieren. Ich bin sicher, dass viele Deutsche und Niederländer, die derzeit hier Urlaub machen, zum Spiel kommen. Aber natürlich werden sich auch viele Schweizer diese Partie nicht entgehen lassen. Am wichtigsten ist mir persönlich, dass wir die Bedürfnisse der TSG erfüllen können. Nicht nur bei diesem Spiel, sondern als Region für das gesamte Trainingslager. Hoffenheim soll in der Region optimale Bedingungen vorfinden.

Sie sind hier groß geworden. Was schätzen sie an der Region?

Steiner: Natürlich ist es landschaftlich wunderschön. Der See, die Berge. Das versprüht schon sehr viel Flair. Aber ich denke, die Menschen machen den Unterschied. Innerhalb von zwei Stunden nach der Anfrage, ob das Spiel der TSG gegen Alkmaar hier stattfinden kann, stand der Plan. Die Hoteliers, der Fußballverein, die Gemeinde - alle haben an einem Strang gezogen und das möglich gemacht. Die Menschen vor Ort wollen zusammen den Ort, die Region und die Zukunft gestalten. Es gibt eine beinahe einzigartige Verbundenheit unter den Menschen.

Seit Beginn dieser Saison spielt mit Pirmin Schwegler ein Schweizer bei der TSG...

Steiner: Die TSG rückt dadurch mehr in den Fokus der Schweizer Öffentlichkeit. Besonders bei uns. Pirmin Schwegler ist Luzerner - das ist um die Ecke. Er ist in der Region zuhause. Und neben Fabian Lustenberger ist er der Einzige, der es aus der Gegend nach oben geschafft hat. Er ist hier allen ein Begriff. Er wird als ein unglaublich bodenständiger Mensch wahrgenommen. Deshalb kommt er gut an.

Wie wird die TSG rund um den Vierwaldstättersee wahrgenommen?

Steiner: Schon vor der Verpflichtung von Pirmin Schwegler waren Spieler wie Roberto Firmino, Kevin Volland, Andreas Beck, David Abraham oder Sejad Salihovic hier bekannt. Hoffenheim hat - wenn man das zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung schon sagen kann - eine gute Mannschaft beisammen.

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