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FRAUEN
26.05.2014

Stimmen zum Spiel gegen den FFC: "Frankfurt war einfach zu stark für uns"

Es war eine deutliche Niederlage, die die TSG gegen den Rekordmeister und amtierenden DFB-Pokalsieger einstecken musste: 1:5 aus Sicht der Truppe von Trainer Jürgen Ehrmann. Der Coach selbst sowie Spielführerin Martina Moser und Sabine Stoller äußerten sich zur Partie gegen den 1. FFC Frankfurt.

Martina Moser: Leider konnten wir Frankfurt nicht ärgern und ihnen ein Bein stellen. Sie waren zu stark für uns und die Niederlage geht in Ordnung. Ärgerlich sind für mich vor allem die ersten drei Gegentore, die alle vermeidbar waren. Phasenweise hatten wir aber gute Spielzüge. Leider reichen gegen so einen Gegner eben nicht nur Phasen, da muss alles stimmen und wir müssen in Topform sein, um zu punkten. Nichtsdestotrotz dürfen wir die Köpfe nicht hängen lassen. Wir haben immer noch alles in der eigenen Hand, um den Klassenerhalt zu schaffen. Ich glaube an uns und unsere Stärken. Über mein Tor habe ich mich gefreut, auch wenn es der Ehrentreffer war. Ich habe gesehen, dass ich nicht angegriffen werde und freie Schussbahn habe. Dann habe ich es einfach mal versucht – bei meinem Schuss hat alles gepasst.

Sabine Stoller: Bis zum ersten Tor haben wir noch ganz gut dagegen gehalten. Danach waren wir dann aber geschockt und konnten uns bis zur Pause nicht mehr so richtig davon erholen. In der zweiten Halbzeit waren wir wieder besser im Spiel und haben auch nach vorne mal wieder Akzente gesetzt. An guten Tagen können wir vielleicht auch gegen Topklubs mitspielen wie zuletzt gegen Wolfsburg, aber gestern waren wir nicht ganz so gut im Spiel und den Zweikämpfen, sodass dieses Mal nichts zu holen war. Der spielerische und athletische Unterschied war gestern deutlich zu erkennen. Dennoch haben wir uns meiner Meinung nach besser verkauft als im Hinspiel.

Jürgen Ehrmann: In den ersten 20 Minuten waren wir gut im Spiel. Dann mussten wir aber umstellen. Ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen, wir haben gegen den aktuellen Tabellenführer gespielt. Frankfurt ist für mich die abgezockteste Mannschaft der Liga. Wenn wir mal den Ansatz einer Chance hatten, wurde dieser direkt unterbunden. Meine Mannschaft hat sich aber gewehrt und gibt nicht auf. Wir müssen keine Gründe suchen, warum wir gegen Frankfurt verloren haben. Unser neues Ziel muss nun sein, am kommenden Spieltag in München Punkte zu holen.

Colin Bell (Trainer 1. FFC Frankfurt): Ich bin sehr glücklich, dass wir gewonnen haben. Der Sieg war aber auch verdient. In den ersten 20 Minuten hat Hoffenheim gut gespielt, wir kamen nur schleppend in die Partie. Mit zunehmende r Spieldauer haben wir besseren Zugriff bekommen. Mit der Führung im Rücken lässt es sich natürlich auch besser und klarer spielen. Wir haben gezeigt, dass wir Tore machen wollen. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr schöne Spielzüge gesehen und wir hätten durchaus noch mehr Tore erzielen können. Wir haben das Spiel komplett dominiert. Wir wussten, wir brauchen im Kampf um die Meisterschaft drei Punkte. Nach dem Pokalsieg letzte Woche bin ich sehr zufrieden.

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