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18.11.2013

Zwei Clubs, zwei Trainer, eine Geschichte

Am kommenden Samstag, 23. November, 15.30 Uhr, treffen sie in der Augsburger SGL Arena erstmals als Bundesliga-Cheftrainer aufeinander: Markus Gisdol und Markus Weinzierl. Die beiden Coaches eint nicht nur der Vorname und die Tatsache, dass sie den Fußballlehrer-Lehrgang gemeinsam absolvierten, sondern auch die Geschichte bei ihren Vereinen...

Markus Weinzierl wurde am 1. Juli 2012 Cheftrainer der Mannschaft aus der Fuggerstadt. Der Wechsel wurde einige Wochen zuvor bekanntgegeben, nachdem der gebürtige Straubinger mit dem SSV Jahn Regensburg den Aufstieg in die 2. Liga perfekt gemacht hatte. Der Erstligist setzte also fortan auf einen Trainer, der noch nie eine Mannschaft in der ersten oder zweiten Liga angeleitet hatte. Sein Scheitern schien für viele Experten ausgemachte Sache.

Szenenwechsel: Markus Gisdol wird am 2. April 2013 Cheftrainer im Kraichgau. Auch er hat zu diesem Zeitpunkt noch keine Mannschaft in einer der beiden höchsten deutschen Spielklassen als Chef-Trainer geleitet, wohl aber als Co-Trainer bei Schalke 04 Bundesliga- und Champions-League-Erfahrung. 1899 stand zu diesem Zeitpunkt auf Platz 17. Neun Punkte betrug der Rückstand auf Platz 15. Weinzierls Augsburger rangierten direkt vor der TSG. Mit 24 Punkten, vier mehr als die Hoffenheimer, stand das Team auf Rang 16.

Klassenerhalt geschafft

Weinzierl war zu diesem Zeitpunkt schon zehn Monate im Amt. Nach einer Hinserie mit nur neun Punkten, spielte sein Team schon bis April eine gute Rückrunde. 1899 und Augsburg waren Konkurrenten im Abstiegskampf. Das vorläufige Ende der Geschichte ist bekannt. Gisdol hielt mit 1899 die Klasse nach der Relegation gegen Kaiserslautern, Weinzierl steuerte die Augsburger gar direkt auf Platz 15 und damit in die erste Liga.

Nun, vor dem Duell am kommenden Samstag, steht 1899 auf Platz zwölf der Tabelle. Augsburg liegt unmittelbar dahinter. Beide Mannschaften haben 13 Punkte auf dem Konto. Lediglich das Torverhältnis spricht für 1899. 28:28 lautet es nach zwölf Spielen. 13:23 das des FCA.

Kleine Formdellen

Gisdol und Weinzierl haben sich in der Liga etabliert. 1899 sorgt mit seinem offensiven Spielstil der Marke Gisdol für Furore. Augsburgs Trainer Weinzierl durfte inziwschen Schlagzeilen wie "Der steile Aufstieg des Markus Weinzierl" (tz), "Netter Außenseiter auf Samtpfoten" (FAZ) oder "Der bodenständige Arbeiter" (Tagesspiegel) über sich lesen.

Am Samstag spielen weder Gemeinsamkeiten noch Vorschusslorbeeren eine Rolle. In Augsburg geht es für beide Teams und beide Trainer um drei Punkte. Beiden Verantwortlichen wäre ein "Dreier" sicher recht, liefen die vergangenen Partien doch nicht nach ihrem Geschmack. 1899 holte zuletzt aus fünf Partien vier Punkte, Augsburg gar einen weniger - kleine Formdellen. Wer auch immer sich durchsetzt - zuvor gibt es ein Duell auf Augenhöhe. Auf dem Rasen und auf der Bank.

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