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FRAUEN
10.10.2013

TSG-Frauen mit Respekt aber ohne Angst nach Wolfsburg

Am Sonntag spielen die 1899-Frauen um 14 Uhr beim VfL Wolfsburg. Für die Hoffenheimerinnen ist es das zweite Spiel in Folge gegen einen Meisterschaftskandidaten in der Bundesliga. Im Vorfeld erklärten Trainer Jürgen Ehrmann und Torhüterin Alisa Vetterlein einvernehmlich: „Wir dürfen keine Angst vor den großen Namen haben. Respekt ja, aber keine Angst.“

Respekt hat der Gegner durchaus verdient. Immerhin sind die Wolfsburgerinnen amtierender Deutscher Meister, Pokalsieger und Champions-League-Sieger, haben in den vergangenen drei Partien (Liga und Champions League) 26 Tore erzielt und sich vor der Saison mit weiteren Weltklassespielerinnen wie beispielsweise der schwedischen Nationalspielerin Nilla Fischer verstärkt. Auch die Findungsphase der Mannschaft scheint abgeschlossen: Zwei Unentschieden zum Auftakt in der Liga folgten zwei Siege, der Anschluss an die Spitze ist hergestellt.

Vorfreude auf den Ex-Klub

Vetterlein kennt Wolfsburg sehr gut, sie spielte vier Jahre für den VfL und gehörte zum Erfolgskader der vergangenen Saison. „Natürlich ist das Spiel für mich ein ganz besonderes. Ich freue mich sehr, meine alten Teamkolleginnen wiederzusehen“, sagt die 24-Jährige. Ihren neuen Kolleginnen in Hoffenheim rät Vetterlein: „Das Potsdam-Spiel sollte uns Mut machen. Wir dürfen nicht ängstlich sein und brauchen uns nicht zu verstecken. Zuletzt haben wir bewiesen, dass wir auch gegen die Top-Teams mithalten können. Allerdings geht das nur, wenn wir absoluten Siegeswillen und Kampfgeist mitbringen.“

Trainer Ehrmann, der nach der Partie gegen Potsdam davon sprach, „stolz auf seine Mannschaft zu sein“, schätzt Wolfsburg noch stärker ein als Potsdam: „Diese Mannschaft ist aktuell die beste in Europa und aus meiner Sicht Top-Favorit auf die Meisterschaft. Die Qualität in der Mannschaft ist so hoch, wir müssen über unsere Leistungsgrenze hinausgehen.“

Hellwach sein und keine Angst haben

Was im Spiel gegen die Elf von Trainer Ralf Kellermann besonders wichtig ist? „Der Wille alles abzurufen und mit dem Anpfiff sofort hellwach sein“, sagt Ehrmann. Gegen Potsdam habe sein Team die ersten 20 Minuten zu ängstlich agiert, erklärt der 52-Jährige. „Wenn uns das auch gegen Wolfsburg passiert, kommen sie ins Spielen und dann“, fürchtet Ehrmann, „dann fegen sie eine Mannschaft vom Platz.“

Ganz klar, die Gastgeberinnen sind Favorit. Sie zu ärgern „wird sehr schwer“, glaubt Hoffenheims Coach. Schon vor dem Spiel am 5. Spieltag gibt sich der Aufsteiger, bei dem erneut Anne Rheinheimer fehlen wird, aber nicht geschlagen. Immerhin konnte sich die TSG zuletzt gegen einen weiteren Meisterschaftskandidaten beweisen und mithalten.

Regionalligafrauen empfangen Aufsteiger

Die zweite Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim hat in der Regionalliga Süd das Kommando übernommen und ist nach fünf Spieltagen mit vier Siegen und einem Unentschieden Tabellenführer. Am Sonntag um 12.30 Uhr erwartet die TSG mit dem SV Gläserzell nun einen Aufsteiger. Die Nordhessen feierten am vergangenen Spieltag ihren ersten Sieg in der Regionalliga Süd (3:1 gegen Sindelfingen) und belegen mit fünf Punkten den achten Platz. Die Partie findet am Förderzentrum St. Leon-Rot statt.

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