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23.08.2013

Matthias Ginter: "Hoffenheims Saisonstart überrascht mich nicht"

Matthias Ginter ist ein echtes Freiburger Eigengewächs. Der 19-Jährige ist seit Juli 2005 beim SCF und inzwischen aus der Bundesliga-Mannschaft kaum noch wegzudenken. "11 Freunde" nannte ihn einst "Das moderne Küken". Vor der Partie der TSG gegen Freiburg spricht der Defensivspieler im Interview mit achtzehn99.de über seine Fritz-Walter-Medaille den schwachen Saisonstart, die Europa League und das badische Derby.

Hallo Matthias, du wurdest vor kurzem zum zweiten Mal in Serie mit der Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet. Was bedeutet dir diese Ehrung?

Matthias Ginter: Das ist eine schöne Auszeichnung, denn sie würdigt nicht nur die eigene Leistung auf dem Fußballplatz, sondern alle Menschen, die mich in den vergangenen Jahren unterstützt haben: Familie, Trainer, Freunde, die Freiburger Fußballschule … das war die Voraussetzung dafür, dass die Entwicklung in den vergangenen beiden Jahren so gut war.


Gegen einen besseren Saisonstart würdest du die Auszeichnung sicher tauschen, oder?

Matthias Ginter: Klar – aber das eine hat mit dem anderen ja nicht viel zu tun. Dass der Saisonstart nicht so toll war, wissen wir natürlich und das nervt auch ganz schön.


Was lief bei euch in den ersten beiden Spielen noch nicht so wie gewünscht?

Matthias Ginter: Es war klar, dass wir nach der außergewöhnlich guten Saison im vergangenen Jahr und den vielen Abgängen Zeit brauchen. In Leverkusen hat man gesehen, dass die Abstimmung auf dem Platz noch nicht richtig klappt. Im ersten Heimspiel gegen Mainz war das schon ein bisschen besser.

Wie weit seid ihr mit der Integration der vielen neuen Spieler?

Matthias Ginter: Das sind alles prima Kollegen, die sich gut in die Mannschaft einbringen und vom Team auch gut aufgenommen worden sind. Mit Mike Hanke und Gelson Fernandes wurden ja auch gleich zwei Neue in den Mannschaftsrat gewählt. Vom Menschlichen her passt alles. Jetzt müssen wir im Training viel daran arbeiten, dass auch auf dem Platz ein Rädchen ins andere greift. Das machen wir auch.

Du agierst flexibel – mal in der Abwehr, mal im Mittelfeld. Wo siehst du dich selbst in Zukunft?

Matthias Ginter: Ich fühle mich in der Innenverteidigung schon am wohlsten. In der Jugend habe ich aber auch viel im Mittelfeld gespielt. Es ist wichtig, flexibel zu sein. Darauf wird bei der Ausbildung in der Freiburger Fußballschule großen Wert gelegt und davon profitieren wir jungen Spieler enorm.

Anfang September wird die Europa League ausgelost. Hast du das schon im Hinterkopf? Dein erster europäischer Auftritt wird kommen.

Matthias Ginter: Das ist wirklich noch ganz schön weit weg. Im Moment beschäftigen wir uns mit der Bundesliga, für alles andere bleibt gar keine Zeit. Aber ich freue mich auf die Spiele in der Europa League, die haben wir uns ja auch verdient.

1899 ist gut in die Saison gestartet. Was erwartest du vom badischen Derby?

Matthias Ginter: Der gute Saisonstart von Hoffenheim überrascht mich nicht, da steht schon ganz viel Qualität auf dem Platz. Wir müssen versuchen dagegen zu halten, mit allem, was wir haben. Wenn wir dann auf dem Platz auch noch umsetzen, was wir im Training üben, sind wir wieder einen Schritt weiter.

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