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01.08.2013

„Gut geschult und eklig“, so erwartet Trainer Gisdol Pokalgegner Aumund-Vegesack

Am Samstag (3. August) um 15.30 Uhr hat das Warten ein Ende. Dann beginnt für die TSG mit der Erstrunden-Partie im DFB-Pokal bei der SG Aumund-Vegesack die Pflichtspiel-Saison. „Als Trainer wünscht man sich zwar immer eine noch längere Vorbereitungszeit“, sagt Hoffe-Trainer Markus Gisdol mit Blick auf den Start nach sechs Wochen des Einspielens, die vollgepackt waren mit intensiven Einheiten und Testspielen. „Insgesamt ist es aber ganz gut, dass es wieder losgeht. Dann kann man abrechnen und schauen, wo man steht.“

Geographisch werden die Kraichgauer am Samstag kein Neuland betreten. Die SG Aumund-Vegesack empfängt die TSG auf einem Nebenplatz des SV Werder Bremen, dem so genannten Platz 11 in der Nähe des Weserstadions. Der Oberligist belegte in der vergangenen Saison in der Bremen-Liga den dritten Platz. Dass die Hoffenheimer klar favorisiert in die Partie gehen werden, ist für Trainer Gisdol nicht relevant: „Wir bringen dem Gegner Respekt entgegen. Das müssen wir auch tun, denn sonst könnten wir gar nicht unsere Topleistung abrufen.“

Die TSG-Verantwortlichen haben nichts dem Zufall überlassen und in den vergangenen Wochen alle Hebel in Bewegung gesetzt, um an Videomaterial über den Gegner zu gelangen. Drei komplette Spiele konnte Gisdol analysieren, um die Charakteristika des Kontrahenten kennenzulernen. „Wir bekommen es mit einer taktisch sehr gut geschulten Mannschaft zu tun“, betont Gisdol. „Außerdem weiß Aumund-Vegesack, wie man richtig zulangt. Die werden uns sicher nicht freudestrahlend empfangen. Sie können richtig eklig spielen.“ Gleichwohl: Bange ist Gisdol vor der Partie nicht. „Wir sind, was die Vorbereitung betrifft, genau dort, wo wir hinwollten.“

Gute Testspielergebnisse zuletzt

Die Vorbereitung und die Tatsache, dass in den vergangenen drei Testspielen zwei deutliche Siege (3:0 gegen Nikosia, 4:1 gegen Olympiakos Piräus) gelangen sowie ein respektables Unentschieden (0:0 gegen Athletic Bilbao) heraussprangen, stimmen den Trainer vor der Partie mit dem Underdog zuversichtlich.

Die Reise in den Norden müssen die Kraichgauer allerdings ohne Sejad Salihovic antreten. Der Bosnier ist nach seinen Knieproblemen zwar wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen, doch ein Einsatz bereits am Samstag käme zu früh. In der kommenden Woche soll „Sali“ weiter ins Mannschaftstraining integriert und bestenfalls für die erste Bundesliga-Partie der Saison 2013/14 am übernächsten Samstag gegen den 1. FC Nürnberg ein Thema werden.

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