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18.05.2013

Die Stimmen zum Spiel gegen den BVB - "Die letzten Minuten waren Wahnsinn"

So äußerten sich die Beteiligten beider Vereine nach dem emotionalen 2:1-Sieg der TSG in Dortmund.

Markus Gisdol: Die ersten 60 Minuten können wir einfach zusammenfassen: Da hatten wir Glück, dass es nur 1:0 für Dortmund stand. Wir haben dann immer mehr an uns geglaubt und gehen durch die Elfmeter in Führung. Die letzten Minuten und das vermeintliche 2:2 waren emotional der Wahnsinn. Das kann man kaum beschreiben. Das Tor wurde zu Recht zurückgenommen. Wir müssen die Euphorie jetzt mitnehmen, aber die Mannschaft trotzdem sachlich auf das kommende Spiel gegen Kaiserslautern vorbereiten.

Andreas Beck: Es ist kaum zu beschreiben. Wir haben hier bis heute noch nie gewonnen, aber heute lief alles nach Plan. Uns war bewusst, dass unsere Zeit ab der 60. oder 70. Minute kommt, wenn wir es schaffen uns bis dahin im Spiel zu halten. Und es kam wirklich alles wie es kommen sollte. Die Wechsel wurden bereits in der Pause so angesagt. Wir sind gut in die Zweikämpfe gekommen und Koen hat ein starkes Spiel gemacht. Dann fällt das vermeintliche 2:2 und der Schiedsrichter lässt sich vom Linienrichter überzeugen - das war wie ein Krimi.

Sven Schipplock: So etwas habe ich als Spieler noch nicht erlebt. Das kennt man sonst nur aus dem Fernsehen. Ich hatte noch nie so viel Adrenalin im Körper wie heute. Ich denke, vor allem die Endphase spricht für sich. Beim 2:2 ist man am Boden zerstört - dann wird es zurückgenommen: der absolute Wahnsinn. Mit dem Schlusspfiff wussten wir alle - wir sind in der Relegation. Ende gut, alles gut - zumindest für heute.

Robin Szarka: Das war heute ein unglaubliches Erlebnis in diesem Stadion. Mein Debüt, dieses Fußballwunder – da gibt es kaum Worte dafür. Ich habe vom Co-Trainer erfahren, dass ich eingewechselt werde. Wir haben die ganze Zeit an uns geglaubt. Natürlich erst recht nach dem 1:1. Die ganze Mannschaft hat heute alles gegeben – es war fantastisch.

Jannik Vestergaard: Wir hatten heute sicherlich das Glück, das uns in der Saison gefehlt hat. Koen hat fantastisch gehalten. Jetzt haben wir die Chance in der Liga zu bleiben – die wollen wir natürlich nutzen. Ob wir Favorit sind oder nicht, ist mir egal. Wir wollen unser Spiel spielen und das Selbstvertrauen von heute mitnehmen. Jetzt im Moment ist es ein Wahnsinnsgefühl.

Sebastian Rudy: Das war brutal. Nach dem 1:1 war etwas möglich. Das haben wir alle gespürt. Dann Freude pur beim 2:1 und Entsetzen beim 2:2. Das war Gänsehaut pur. Niemand hatte uns mehr auf der Rechnung. Jetzt sind wir in der Relegation und wollen alles geben.

Jürgen Klopp: Wir haben 60 Minuten überragend gespielt, aber unsere Möglichkeiten nicht genutzt. Dann haben wir uns verhalten, als würden wir 2:0 oder 3:0 führen. Das war nicht gut. Ich habe beide Elfmeterszenen nach dem Spiel noch einmal gesehen – da wurde korrekt entschieden. Am Ende wurde es natürlich hektisch. Für mich ist wichtig, dass wir gezeigt haben, dass wir auch heute komplett auf Wettkampf eingestellt waren. Es war ein intensives Spiel, das wir gerne gewonnen hätten.

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