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19.02.2013

Sven Schipplock: "Ich habe es genossen, wieder mit den Jungs zu trainieren"

Sven Schipplock hat für die TSG seit seinem Wechsel im Sommer 2011 in 29 Spielen sieben Tore erzielt - eine gute Bilanz. Seit der Winterpause ist er aber zum Zuschauen verdammt: die Achillessehne. achtzehn99.de sprach mit dem Stürmer über seine verletzungsbedingte Auszeit, die Ungewissheit und sein Ziel für ein Comeback.

Hallo Sven, seit dem Trainingslager in Portugal hast du Probleme mit der Achillessehne. Das sind schon sechs Wochen. Wie nervig ist so eine Auszeit?

Alle Verletzungen sind nervig. Aber diese ganz besonders. Wenn man etwas am Muskel oder an den Bändern hat, kann man den Zeitrahmen abschätzen. Bei dieser Reizung an der Achillessehne kann man das nicht. Die Achillessehne hat sich immer wieder gut angefühlt, aber bei Belastung kehrte der Schmerz zurück. Das war frustrierend. Die Ungewissheit, wann es wieder richtig geht, ist ein blödes Gefühl. Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich diese Sache wirklich komplett auskurieren muss, weil sonst die Gefahr besteht, dass es chronisch wird.

Heute hast du wieder mit der Mannschaft trainiert - das erste Mal. Wie war das?


Natürlich toll. Ich habe es genossen, wieder auf dem Platz zu stehen. Wenn man nicht mit den Jungs trainieren kann, merkt man erst, was einem fehlt, wie wichtig einem der Fußball wirklich ist. Und es war auch toll, im Fußballschuh endlich keine Schmerzen mehr zu haben.

Was hast du in den Wochen zuvor gemacht: hart trainiert oder eher dem Fuß Ruhe gegönnt?

Da war beides dabei. Mal absolute Ruhe, mal ein wenig Belastung durch Radfahren. In erster Linie habe ich am Oberkörper gearbeitet, damit dort die Fitness nicht verloren geht. In der vergangenen Woche bin ich dann mit Christoph Elser, unserem Athletiktrainer, auch wieder an den Ball. Erst 20, dann 30 oder 40 Minuten. Zudem bin ich gelaufen. Da haben wir hart gearbeitet.

Wie lange dauert es, bis du wieder auf dem Platz stehst?

Ich will mich natürlich so schnell wie möglich wieder in die Mannschaft spielen. Das bedeutet, dass ich auch Extraschichten mache, weil ich einiges nachzuholen habe. Wann ich dann wieder im Kader stehe und der Mannschaft helfen kann, entscheidet bei mir wie bei jedem anderen der Trainer.

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