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FRAUEN
19.02.2013

Frauen: Betz' Comeback mit Torgarantie

Nach Verletzungspause in den letzten Spielen der Hinrunde und einer guten Vorbereitung stand Theresa Betz in München wieder in der Startelf. Ihre beiden Tore in der Schlussviertelstunde führten Hoffenheim auf die Siegerstraße. Im Interview spricht die 25-Jährige über die Partie bei den Bayern und welche Rolle sie mittlerweile in der Mannschaft hat.

Glückwunsch zu deinen beiden Toren. Wie zufrieden bist du mit deiner Leistung?

In erster Linie war ich froh, nach so langer Verletzungspause endlich wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz zu stehen. Dass ich der Mannschaft dann gleich mit zwei Toren zum Sieg helfen konnte, hat mich natürlich gefreut. Bayern hat die Räume im Mittelfeld sehr eng gemacht, sodass wir 6er nicht so viele Ballkontakte wie üblich hatten. Dadurch war es schwer für mich, ins Spiel zu kommen. In der zweiten Halbzeit lief es dann besser.

Und wie zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft?

Insgesamt war es ein geschlossener Auftritt der Mannschaft. Das Defensivverhalten sowie das schnelle Umschalten nach Ballgewinn waren so, wie wir uns das vorstellen. Auch Aggressivität und Laufbereitschaft haben gestimmt. Schwierigkeiten hatten wir im eigenen Spielaufbau, wobei der Gegner taktisch auch sehr gut agiert hat. Dennoch muss es uns möglich sein, Lösungen dafür zu finden.

Bis zu deinen beiden Toren war im Torabschluss der Wurm drin – Warum konntet ihr die Partie nicht früher für euch entscheiden?

Es gab einige Situationen, in denen der letzte Pass nicht ankam. Andere Situationen wurden gut zu Ende gespielt, aber das Tor nicht gemacht. In der Hinsicht müssen wir einfach noch zielstrebiger und konsequenter vor dem Tor werden.

Kannst du bitte etwas zu deinem Freistoßtor sagen?

(lacht): Ich war etwas überrascht, dass die Torhüterin fast hinter ihrer eigenen Mauer stand. Durch diesen Stellungsfehler war die linke Seite des Tores komplett offen, sodass ich nicht lange überlegen musste, wo ich hin schieße.

Wie wichtig war der Sieg im Nachholspiel bei den Bayern?

Es war wichtig, mit einem Sieg in die Rückrunde zu starten. Im ersten Spiel nach der Winterpause weiß man nie so genau, wo man gerade steht und muss erst einmal wieder in den Rhythmus kommen. Der Sieg gibt uns Selbstvertrauen für die nächsten schweren Aufgaben.

Sand und Crailsheim haben in ihren Nachholspielen Punkte liegen gelassen. Tut euch das gut?

Für uns war es eher wichtig, mit unserem Nachholspiel den Rückstand auf Köln auf einen Punkt zu verringern. Dadurch sind wir nun weiterhin in der Position nicht nach den anderen Mannschaften schauen zu müssen, sondern alles noch selbst in der Hand zu haben. Daher sind die Ergebnisse von Sand und Crailsheim auch eher zweitrangig.

Du gehörst mittlerweile zu den Führungsspielerinnen im Team. Wie füllst du diese Rolle aus?

Zu allererst versuche ich meine Leistung zu bringen und dem damit Team zu helfen.

Als zentrale Position ist es wichtig, für Ordnung auf dem Platz zu sorgen und kommunikativ zu helfen oder einzugreifen, wenn etwas falsch läuft. Zudem sehe ich meine Aufgabe darin, möglichst immer anspielbar zu sein und somit mitzubestimmen, wann Ruhe ins Spiel gebracht werden muss oder das Tempo erhöht werden soll.

Am Wochenende geht es nach Recklinghausen, im Hinspiel gab es einen klaren Sieg. Was für ein Spiel erwartest du am Sonntag?

Ich hoffe, dass das Spiel überhaupt statt findet und nicht dem Wetter zum Opfer fällt. Die Platzbedingungen werden demnach auch nicht die besten sein. Für Recklinghausen geht es um den Klassenerhalt, deshalb werden wir dort die drei Punkte nicht geschenkt bekommen. Spielerisch kann es für uns daher schwer werden. In solchen Partien müssen wir vor allem über absoluten Siegeswillen zum Erfolg kommen.

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