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23.01.2013

Ohne Rauch und ohne Angst – TSG unterstützt Sicherheitskampagne

Vergangene Woche starteten die TV-Sender ARD, ZDF, Liga total!, Sky und Sport 1 ihre Initiative „100 Prozent Das Spiel – 0 Prozent Gewalt“. Ein Projekt, das sich gegen Gewalt im Umfeld von Spielen in deutschen Fußballstadien richtet.

In einem knapp einminütigen TV-Spot, der am vergangenen Wochenende mehrfach bei den Bundesliga-Partnern lief, werden drei Kernbotschaften vermittelt: „0 % Rauchentwicklung, 0 % Schlagstock, 0 % Angst“. Das Stadionerlebnis Bundesliga soll das bleiben, was es früher auch schon war – ein Spaß für die ganze Familie. Damit identifiziert sich auch die TSG 1899 Hoffenheim zu 100 Prozent.

Durch das neue Sicherheitspapier der DFL, das zwischenzeitlich mit breiter Zustimmung der Klubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga verabschiedet wurde, war das Thema in aller Munde. Im Zugeihrer Initiative wollen die TV-Sendereinen Teil dazu beitragen, dass die Fans in den Arenen der beiden höchsten deutschen Spielklassen ein sicheres und gewaltfreies Sportspektakel erleben können. Diesem Grundsatz hat sich die TSG seit jeher verschrieben.

„Die Maßnahmen, die das neue Sicherheitspapier der DFL vorsieht, werden in Hoffenheim schon seit der Eröffnung der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena im Einvernehmen mit unseren Fans weitestgehend umgesetzt“, sagt Christiane Rienesl, Sicherheitsbeauftragte der TSG. Vor jeder Heimpartie findet eine Sicherheitsvorbesprechung statt, an der Polizei, Ordnungsdienst, Ordnungsamt, DRK, Feuerwehr, Vertreter des ÖPNV und teilweise auch die Sicherheitsbeauftragten der jeweiligen Gastmannschaft teilnehmen. Dabei wird eine lageorientierte Strategie für jedes Spiel erarbeitet. Das reicht von Maßnahmen beim Einlass, die die Besucherströme besser leiten, über Kontrollen zum Aufspüren von Pyrotechnik, bis zur Begleitung der Anreise der Fans.

Enge Zusammenarbeit mit den Fans

Wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzeptes bei 1899 ist auch der konstruktive Dialog mit den Fans durch die gewählten Vertreter des Fandachverbandes. „Die Fanvertreter sind bei der Entwicklung unseres Maßnahmenkatalogs mit eingebunden“, erklärt Rienesl. So waren sie beispielsweise auch in Bezug auf die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspapier aktiv involviert und darüber informiert, wie die Geschäftsführer der TSG bei der DFL-Mitgliederversammlung im Dezember 2012 abstimmen würden.

Die gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Fans trägt Früchte. In Hoffenheim gibt es rund um ein Spiel kaum Probleme. „Die Fangruppen melden Choreografien, Banner und ähnliches vor der Partie an“, sagt die Sicherheitsbeauftragte. Und so haben in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena bislang alle das Stadionerlebnis, das sie sich wünschen. Ohne Rauchentwicklung, ohne Schlagstock, ohne Angst.

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