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AKADEMIE
16.04.2012

U13 stürmt ohne Gegentor aufs Podium / Nicolas Kristof bester Keeper

Die U13 ist beim internationalen D-Jugend Turnier in Mainflingen ungeschlagen auf das Siegertreppchen gestürmt. Die Truppe von Co-Trainer Martin Schenk, der in Abwesenheit von Chefcoach Michael Kunzmann das Team betreute, bezwang im Finale den VfB Stuttgart mit 2:0.

Beim gut besetzten Turnier in der zwischen Offenbach und Aschaffenburg gelegenen 4.000-Seelengemeinde gab sich der Nachwuchs mehrerer nationaler und internationaler Erstligateams die Klinke in die Hand. Gespielt wurde je 20 Minuten elf gegen elf. Zum Auftakt gegen den Karlsruher SC reichte es nur zu einem mageren 0:0. Im darauffolgenden Duell mit dem SC Wiener Neustadt erspielte sich die Schenk-Elf dann allerdings den ersten Turniersieg. Nach einem Foul an Selçuk Vural im Strafraum der Österreicher verwandelte Lorenz Minder den fälligen Elfmeter sicher. Auf Vorarbeit von Julian Tomas lochte Alfons Amade schließlich zum 2:0-Endstand ein.

Mit dem ersten Sieg im Rücken spielten die Hoffenheimer Jungs gegen Eintracht Frankfurt II (U12) befreit auf. Die Mannschaft aus der Hessenmetropole hatte den Kraichgauern wenig entgegenzusetzen und kam mit 0:3 unter die Räder. Tomas traf nach Hereingabe von Antonio Jonjić aus gut 20 Metern ins rechte obere Toreck. Mit einem direkt verwandelten Freistoß erhöhte Jonjić auf 2:0, ehe Amade nach einer Ecke per Kopfball den Schlusspunkt setzte. Nun hieß der Gegner FC Luzern, und auch gegen die robusten Schweizer setzte sich die U13 mit 1:0 durch. Das Siegtor erzielte Evangelos Politakis auf Zuspiel Florian Weidners. Das abschließende 0:0 gegen den 1.FC Kaiserslautern reichte, um als Gruppenerster ins Halbfinale einzuziehen.

Hier mussten die Hoffenheimer gegen die erste Mannschaft der Frankfurter Eintracht (U13) ran, hatten dabei mehr Spielanteile und kamen auch zu einigen Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Kurz vor Ende der Partie wurde es noch einmal gefährlich, als ein Frankfurter mit einem „krummen Ding“ um ein Haar ins Schwarze getroffen hätte. Nicolas Kristof im 1899-Tor hielt jedoch die Null fest. Seine überragende Leistung im ganzen Turnierverlauf wurde später durch die Auszeichnung zum besten Torhüter gewürdigt. Nach torloser regulärer Spielzeit ging es ins Elfmeterschießen. Alle Schützen der Schenk-Elf behielten die Nerven und verwandelten sicher. Auf der Gegenseite patzte ein Frankfurter und besiegelte den Finaleinzug der U13.

Das Endspiel gegen den VfB Stuttgart setzte dem Turnierverlauf die Krone auf. Und auch die motivierten Schwaben, die das erste Halbfinale gewonnen hatten und sich auf die Revanche für eine zurückliegende Turnierniederlage freuten, waren gegen die Hoffenheimer U13 chancenlos. Jonjić spielte Weidner in den Lauf, der zunächst am Torhüter scheiterte, doch der mitgelaufene Politakis staubte den abgewehrten Ball unbeirrt zum 1:0 ab. Die Schwaben mussten nun öffnen und kamen, auch durch Unkonzentriertheit der Kraichgauer, zu ihren Möglichkeiten. Kristof hatte sich allerdings seine bestechende Form bewahrt und machte auch in dieser Begegnung alle Chancen des Gegners zunichte. Durch konsequenteres Pressing zwangen die U13-Jungs die Stuttgarter schließlich zu Fehlern. Amade erlief sich einen zu schwach gespielten Rückpass und erhöhte eiskalt auf 2:0. Die Hoffenheimer ließen sich den Turniersieg nicht mehr aus der Hand nehmen und fanden sich verdient auf dem Siegertreppchen.

„Dass wir im gesamten Turnier nach regulärer Spielzeit ohne Gegentreffer geblieben sind, zeigt, dass der erste Platz verdient ist. Die Abwehrleistung war herausragend, aber auch im Spiel nach vorn waren wir immer gefährlich“, lobte Schenk sein Team. „Eigentlich hätten wir auch gegen den FCK sowie das Halbfinale nach regulärer Spielzeit für uns entscheiden müssen. Besonders hervorzuheben ist natürlich die Torhüterleistung, die nicht umsonst mit einer Auszeichnung honoriert wurde.“

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