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14.11.2012

Delpierre: „Ich hoffe, Wolfsburg versucht mitzuspielen!“

Nach vierwöchiger verletzungsbedingter Abstinenz steht Matthieu Delpierre vor seinem Comeback. Der französische Innenverteidiger wird auch dringend benötigt, da die Personaldecke auf seiner Position für die Partie am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg recht dünn ist. achtzehn99 sprach mit ihm über seinen möglichen Einsatz und seine Erwartungshaltung für die bevorstehende Begegnung.

Matthieu, du musstest jetzt vier Wochen aussetzen. Wie optimistisch dürfen wir sein, dass du am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg wieder dabei bist?

Ich bin optimistisch, dass ich am Sonntag wieder auf den Platz kann. Wir müssen abwarten wie die Woche läuft, aber ich fühle mich wieder viel besser. Ich denke schon, dass es reichen wird.

Ist es schwer nach längerer Pause wieder in eine Mannschaft zurückkommen?

Sicher ist es schwierig, wenn man vier Wochen nicht gespielt hat. Man muss seinen Rhythmus wieder finden. Andererseits habe ich in der Zeit auch immer wieder mit der Mannschaft trainieren können, lediglich für die Spiele hat es leider nicht gereicht. Ich denke aber, dass mir der Einstieg gut gelingen wird.

Durch die sehr angespannte Situation in der Innenverteidigung ist mit Pelle Jensen der nächste Spieler aus der U23 zu euch aufgerückt. Wie siehst du den jungen Verteidiger bislang?

Ich habe noch nicht viel mit ihm trainiert, aber was ich gegen Düsseldorf von ihm gesehen habe, sah schon gut aus. Er muss jetzt weiter dran bleiben und seine Erfahrungen sammeln, dann kann er uns auch am Sonntag helfen, wenn wir ihn brauchen.

Das erste Drittel der Saison liegt nun grob hinter euch. Wo siehst du euch aktuell?

Ich denke unsere Platzierung in der Tabelle ist gerechtfertigt. Wir sind einfach noch nicht konstant genug. Wir haben ein paar sehr gute Spiele gemacht, aber speziell auswärts ist uns zu wenig gelungen. Gerade gegen Mannschaften, die das Spiel nicht machen wollen, tun wir uns schwer, aber wir wissen auch was wir leisten können. Ich bin absolut optimistisch, dass wir in Zukunft weitere Spiele wie die gegen Hannover, Stuttgart oder Schalke abliefern werden und uns weiter stabilisieren. Die Qualität ist da, das haben wir gezeigt. Jetzt müssen wir sie öfter zeigen.

Am Sonntag kommt wie erwähnt der VfL Wolfsburg in die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena, eine Mannschaft die sicher deutlich mehr kann als ihr Tabellenstand es aussagt. Ziehst du hier Parallelen zu euch?

In Wolfsburg wurde viel investiert und dementsprechend wird auch viel erwartet. Auch dort kamen viele neue Spieler und es braucht immer etwas Zeit, bis dann alles zusammen wächst. Gerade in dem Punkt ähneln sich die beiden Mannschaft vielleicht. Fest steht, dass Wolfsburg eine starke Mannschaft hat und wir Gas geben müssen.

In den letzten Wochen war in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena stets Spektakel geboten. Ob gegen Hannover, Fürth oder Schalke, die Spiele waren sehr emotional und begeisternd. Denkst du, dass es am Sonntag ähnlich unterhaltsam zugehen kann?

Es wäre auf jeden Fall schön, wenn uns ein ähnliches Spiel erwartet wie das gegen Schalke 04 und solange es am Ende wieder drei zu zwei für uns steht, wäre ich damit sehr zufrieden. Ich hoffe, dass Wolfsburg versucht mitzuspielen, dann wird es bestimmt eine interessante Partie. Wenn wir dann zeigen was wir können, effizient und aggressiv sind, die Arena wie in den letzten Spielen hinter uns steht, dann werden wir für Wolfsburg schwer zu schlagen sein.

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