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17.11.2011

Mit Fink aus der Abstiegszone

Es scheint die vielleicht schwierigste Saison für den HSV in seiner Geschichte zu werden. Das Urgestein der Liga, der einzige Club, der seit Gründung der Bundesliga Jahr für Jahr dabei war, steht nach zwölf Spieltagen immer noch auf einem Abstiegsplatz. Mitte September zogen die Verantwortlichen die Reißleine und entließen Coach Michael Oenning, nachdem der HSV unter seiner Leitung nur einen Punkt aus den zurückliegenden sechs Spielen holen konnte.

Nachdem sich zunächst der Trainer der zweiten Mannschaft, Rodolfo Esteban Cardoso, und Sportchef Frank Arnesen als Interimstrainer zur Verfügung stellten, hat die Suche nun ein Ende gefunden: Thorsten Fink übernimmt. Der gebürtige Dortmunder dürfte den meisten Fußballfans aus seiner aktiven Zeit beim FC Bayern München und beim Karlsruher SC bekannt sein. Als Trainer war Fink zuerst beim FC Ingolstadt und anschließend beim FC Basel beschäftigt.

Fink noch ungeschlagen, aber auch sieglos

Nun also der HSV, den er direkt nach dem Spiel gegen den SC Freiburg übernahm und den er in erster Linie von Abstiegssorgen entledigen soll. Dies gelang in den ersten drei Pflichtspielen jedoch nur zur Hälfte. Sowohl gegen den VfL Wolfsburg als auch gegen den 1. FC Kaiserslautern und Bayer Leverkusen kamen die Hansestädter nicht über ein Remis hinaus. Zwar zählt jeder Punkt im Klassenerhalt – um die unteren Plätze zu verlassen muss jedoch dringend ein Dreier her.

Erfahrung im Abstiegskampf

Abstiegskampf ist jedoch kein Fremdwort für den Hamburger Traditionsverein. Bereits in der Saison 1995/96 stand der HSV auf dem letzten Platz. Damals rettete „Feuerwehrmann“ Felix Magath die Norddeutschen. 2004/05 ein ähnliches Bild: Diesmal diente Thomas Doll als Retter in der Not. Doch keine zwei Jahre später musste auch Doll als Tabellenletzter seinen Stuhl räumen – für ihn kam Huub Stevens, der die Hamburger erneut aus dem unteren Tabellendrittel führte.

Welche Serie reißt?

Besonders bitter für die eigenen Fans dürfte das Warten auf einen Sieg in der heimischen Imtech-Arena sein. Keinen einzigen Dreier fuhren die „Rothosen“ in der Heimat ein und dürften daher im anstehenden Spiel gegen 1899 Hoffenheim besonders motiviert sein. Die TSG wiederum konnte noch kein Spiel beim HSV gewinnen. Beste Voraussetzungen also für einen spannenden Fußballabend!

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