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AKADEMIE
09.11.2009

Jugend-Zusammenfassung: Nur Siege für 1899-Nachwuchsteams

Nach den Bundesliga-Erfolgen der U19 und U17 gegen die SpVgg Greuther Fürth fuhren auch die anderen Hoffenheimer Nachwuchsteams wichtige Siege ein und komplettierten ein rundum erfolgreiches Wochenende. Besonders hoch ging es bei der U18 her, die beim SSV Reutlingen einen 5:4-Achtungserfolg landete.

SSV Reutlingen - 1899 Hoffenheim U18 4:5 (2:2)
Die U18 hat am Sonntag ein Ausrufezeichen gesetzt und beim Aufstiegsaspiranten SSV Reutlingen mit 5:4 (2:2) gewonnen. In einem turbulenten und hochklassigen Oberliga-Spiel überzeugten die Hoffenheimer vor allem durch Kampfgeist und Moral.

Die Anfangsphase verschlief das Team von Meik Spieler und Manuel Hernandez komplett, wodurch der SSV folgerichtig durch einen Patzer in der Kraichgauer Defensive sowie nach einem gut vorgetragenen Angriff, der allerdings abseitsverdächtig war, mit 2:0 in Führung ging. Im Anschluss daran fand 1899 aber immer besser ins Spiel und verkürzte durch Robin Heß, der am langen Pfosten nach einer Flanke völlig frei auftauchte und überlegt gegen die Laufrichtung des Torhüters einschob. Nur kurze Zeit später setzte sich Philipp Frisch gut am Flügel durch und bediente Julian Scharfenberger, der ohne zu zögern zum 2:2-Ausgleich einnetzte. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang legte die ohnehin schon temporeiche Partie noch einmal an Schnelligkeit zu. Der SSV kam noch offensiver ausgerichtet aus der Kabine und ging durch einen satten Rechtsschuss wieder in Front. Die Kraichgauer ließen die Köpfe danach nicht hängen und glichen durch Daniel Beer aus, der nach guter Vorarbeit nur noch einschieben musste. Kurz darauf folgte allerdings der nächste Schock: Die Hausherren holten sich durch einen Volleyschuss, der genau unter der Latte einschlug, ein weiteres Mal die Führung zurück. Was danach geschah, zeugte von der großen Moral der Spieler/Hernandez-Truppe. Beherzt spielte sie weiter nach vorne und hielt kämpferisch weiter voll dagegen, was zuerst durch den 4:4-Ausgleichstreffer Daniel Beers nach guter Vorarbeit von Phillip Frisch und wenig später sogar noch mit dem Siegtor - und gleichzeitig dritten Treffer Beers - belohnt wurde. In der Schlussphase entschärfte 1899-Keeper Fabian Veit eine gute Gelegenheit der Reutlinger, als deren Stürmer frei vor ihm auftauchte, Veit allerdings schnell unten war und ihm den Ball vom Fuß pflückte.
Alles in allem war es ausgenommen der ersten 15 Minuten eine klasse Leistung der Hoffenheimer, die mit einem nicht unverdienten Sieg belohnt wurde. Nun gilt es den Blick schnell wieder nach vorne zu richten, da am kommenden Freitag mit dem FC Astoria Walldorf bereits der nächste Anwärter auf den Aufstieg wartet.

1899 Hoffenheim U16 - SV Sandhausen 5:0 (3:0)
Nach zwei eher durchwachsenen Leistungen war U16-Trainer Xaver Zembrod diesmal vollauf zufrieden. „Das war ein richtig gutes Spiel meiner Mannschaft", sagte er nach dem 5:0 gegen den SV Sandhausen, der den Vorsprung auf den schärfsten Verfolger SV 98 Schwetzingen auf neun Zähler anwachsen ließ. „Wir haben zum Teil wunderschöne Tore über die Außen erzielt und hinten gar nichts zugelassen." Die Tore erzielten zwei Mal Yannick Thermann (16., nach Vorarbeit Ilkay Durmuş, und 29., nach Vorarbeit Fabian Wild) und Kenan Karaman (38., Alex Griesinger) vor der Pause sowie David Etzold (53., Alexander Hauck) und Nico Charrier (73., Elfmeter nach Foul an Marvin Wanitzek) im zweiten Abschnitt.

SSV Reutlingen - 1899 Hoffenheim U15 0:1 (0:0)

Der SSV entpuppte sich an der „Kreuzeiche" als der erwartet schwere Gegner, der in der Tabelle schlechter dasteht, als es die Qualität des Kaders vermuten lässt. In der ersten Halbzeit gingen die Hoffenheimer zu fahrlässig mit ihren Chancen um und verpassten es dadurch, die Partie frühzeitig zu ihren Gunsten zu entscheiden. Das Team des Trainergespanns Frank Fröhling und Jens Schuster kam gut aus der Kabine erarbeitete sich durch schnelles Spiel einige gute Chancen, eine führte zum Tor des Tages durch Yanick Haag (39.). In der Folgezeit versäumten es die Hoffenheimer jedoch, toremäßig nachzulegen. Ab Mitte der zweiten Hälfte verflachte das Spielniveau zusehends. Bis auf eine Ausnahme, als 1899-Keeper Hendrik Hilpert glänzend parierte, ließen die Fröhling-Schützlinge keine Torchance zu. „Wir haben heute mit Sicherheit kein gutes Spiel abgeliefert, letztendlich aber trotzdem verdient gewonnen", sagte Fröhling. „Wichtig ist, dass die Jungs auch aus solchen Spielen ihre Lehren ziehen, die sie in ihrer Entwicklung weiterbringen."

1899 Hoffenheim U14 - TSG 1862/09 Weinheim 6:0 (1:0)
Die lange Punktspielpause hat der U14 nichts anhaben können. Gegen die TSG Weinheim, die zwischenzeitlich aufgrund der mehr ausgetragenen Spiele in der Tabelle an den Hoffenheimern vorbeigezogen war, ließ die Truppe von Trainer Wolfgang Heller nichts anbrennen und siegte klar mit 6:0. In der ersten Halbzeit hatten die Bergsträßer durchaus ihre Möglichkeiten, um ihn Führung zu gehen, da die Hoffenheimer ihre Chancen nicht nutzten und Gastgeschenke im Spielaufbau verteilten. André Teufel eröffnete schließlich nach Zuspiel von Marius Schilling eine Minute vor der Pause den Torreigen.
In den zweiten 35 Minuten hatte die Heller-Elf die Partie im Griff und durfte regelmäßig Tore bejubeln. Tim Eiben nach Gassenpass von Nicolai Rapp sowie Rapp selbst nach einer Ecke von Fabio Haberkorn schraubten das Ergebnis auf 3:0. Eiben mit seinem zweiten Treffer nach Zuspiel von Georgios Roumeliotis und Roumeliotis per Kopf nach einer Ecke von Marc Barisic schossen das 5:0 heraus, ehe Barisic nach einem Querpass von Pascal Endress zum 6:0-Endstand einschob. Mit der makellosen Bilanz von sechs Siegen in sechs Spielen bei 38:0 Toren kletterten die Hoffenheimer auf Rang zwei. Spitzenreiter SV Schwetzingen hat zwei Spiele und einen Punkt mehr auf dem Konto.

1899 Hoffenheim U13 - SG Stebbach/Richen 8:0
Nach dem deutlichen 8:0-Erfolg gegen die SG Stebbach/Richen behält die U13 ihre blütenweiße Weste (18 von 18 Punkten und 62:0 Tore). Die Tore erzielten Leon Osmanović, Kevin Diefenbacher, Matthias Stüber, Pascal Nufer (2) und Lukas Zucknick (2). Hinzu kam ein Eigentor.

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