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12.11.2022

TSG bekennt sich zum „Race to Zero“ der Vereinten Nationen

Im Rahmen der Klimakonferenz COP27 in Sharm el Sheik hat die TSG Hoffenheim offiziell das Bekenntnis zum „Race to Zero“ des Sports for Climate Action Framework der Vereinten Nationen abgegeben.

Gemeinsam mit 30.000 Menschen aus aller Welt war auch die TSG in Sharm el Sheik zu Gast, um mit unterschiedlichen Partnern Gespräche zu führen, tauschte sich im Rahmen einer Konferenz am Rande der COP27 mit anderen Unternehmen aus und vollzog diesen für die TSG bedeutenden Schritt.

Bei einem Termin mit Vertretern des Klimasekretariats der Vereinten Nationen wurde ein entsprechend gebrandetes Trikot symbolisch übergeben. Das „Race to Zero“ sieht vor, dass der CO2-Fußabdruck bis 2030 um 50 Prozent im Vergleich zu 2019 sinken muss, bis 2040 lautet das Ziel „Netto Null“. Das heißt, es darf faktisch – bis auf einen kleinen nicht vermeidbaren Rest – keine CO2-Emissionen mehr geben.

„Beim Fußball kann man gewinnen und verlieren - auch manches Mal mehrmals nacheinander. Dann aber kann man wieder aufstehen und es nächstes Mal besser machen. Die Klimakrise aber ist kein Spiel. Wir haben nur diesen einen Versuch, jetzt gemeinsam mit aller Kraft das Ruder herumzureißen. Dazu muss gerade auch der Fußball als Schaufenster unserer Gesellschaft seinen Beitrag leisten. Deshalb macht es uns stolz, uns dabei mit der Weltgemeinschaft in ein Boot zu setzen“, sagt Prof. Dr. Jan Mayer, Geschäftsführer der TSG Hoffenheim.

Damit folgt die TSG Hoffenheim den beiden sportlichen Wettbewerbern VfL Wolfsburg und Werder Bremen als dritter Fußball-Bundesligist bei dieser gemeinsamen Mission.

Stefan Wagner, der als Verantwortlicher der Stabsstelle Unternehmensentwicklung mit vor Ort war, sagt: „Wir haben bereits einige Schritte für die Reduktion unserer Emissionen eingeleitet. Weitere müssen nun sehr strukturiert folgen und wir müssen unseren Reduktionspfad erstellen. Keine leichte Aufgabe, aber sie ist umso wichtiger.“

Conor Barry, Head of Engagement des UNFCCC, des Klimasekretariats der UN: „Wir freuen uns, dass nun auch die TSG Hoffenheim diese Ambitionen teilt. Die Uhr tickt und wir brauchen neben den politischen Rahmenbedingungen dringend diese Bewegung auch im privaten Sektor. Dafür kann ein Bundesligist wie die TSG Hoffenheim ein großartiges Beispiel sein und dafür danken wir der TSG sehr.“

Dieser Schritt fußt auch auf der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und als einer der ersten Unterstützer der vom BMZ initiierten Allianz für Entwicklung und Klima. Mit deren Vertreterin auf der COP27, Dr. Heike Henn, Leiterin Klima, Energie und Umwelt des BMZ, wurden vor Ort ebenfalls Gespräche über weitere Schritte der Zusammenarbeit geführt.

„Die Vielfalt der Menschen, deren Ernsthaftigkeit und doch Freundlichkeit; eine Verbindung, gemeinsam für ein Ziel zusammenzukommen, ergab eine besondere Energie, die man überall spüren konnte. Wir sind ein Team. Im Sport aber auch global und dafür stehen wir mit voller Überzeugung ein.“ fasst Mayer seine Erfahrungen von der COP27 zusammen.

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