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12.10.2022

Breitenreiter: „Im Training hat das Netz ziemlich oft gewackelt“

Am Freitagabend (20.30 Uhr/Liveticker auf tsg-hoffenheim.de) tritt die TSG mit der Unterstützung von 400 Hoffenheim-Fans beim FC Schalke 04 an – bevor beide Teams am Dienstag in der 2. Runde des DFB-Pokals in Sinsheim erneut aufeinandertreffen. Auf der Pressekonferenz vor dem Doppel-Duell hat sich TSG-Trainer André Breitenreiter über das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Klub, die intensive Arbeit seiner Spieler am Torschuss und seine Gedanken über das Flutlichtspiel geäußert.

André Breitenreiter über…

 …die Herangehensweise vor dem doppelten Aufeinandertreffen:

„Wir bereiten uns auf das Spiel am Freitag vor. Da wir den Ausgang nicht kennen, ist es schwierig, sich Gedanken über das zweite Spiel zu machen. Aber wir wollen im Pokal definitiv eine Runde weiterkommen. In der Bundesliga wollen wir nach Schalke fahren, drei Punkte einsammeln und uns auch für die guten Leistungen der vergangenen Wochen belohnen, als uns das nicht gelungen ist.“

…besondere Emotionen vor dem Duell mit dem ehemaligen Klub:

„Es ist nicht das erste Mal, dass ich nach meinem Abschied aus Schalke auf Königsblau treffe. Als Trainer ist es auch ganz normal, dass man immer mal wieder auf einen Ex-Klub trifft, das löst bei mir keine anderen Emotionen aus als Spiele gegen andere Vereine. Ich habe auch nie Groll gegen Schalke gehegt. Das ist ein fantastischer Verein, ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und noch immer viele Freunde dort. Meine Zeit dort ist aber mittlerweile sechs Jahre her – das ist Vergangenheit.“

…die Situation für den unter Druck stehenden Schalke-Coach Frank Kramer:

„Wir wissen nicht, wie Schalke damit umgeht und ins Spiel gehen wird. Das kann und möchte ich auch nicht bewerten, das steht mir nicht zu. Wir haben uns wie immer sehr präzise und bestmöglich vorbereitet und wollen drei Punkte holen. Wir wissen aber auch, dass wir auf eine Mannschaft treffen werden, die alles investieren wird und versuchen wird, das Spiel für sich zu entscheiden.“

…die Erwartungen an die Spielweise des Gegners:

„Wir sind auf eine Dreier- und Viererkette vorbereitet, zuletzt in Leverkusen haben sie das System in der zweiten Halbzeit gewechselt. Wir werden versuchen, die von uns analysierten Schwächen zu nutzen. Sie haben große Spieler, zuletzt auch vermehrt mit langen Bällen gearbeitet – darauf müssen wir vorbereitet sein. Das ist eine starke Mannschaft, die alles reinwirft, zudem erwarten wir eine großartige Atmosphäre. Aber wir wollen diese für uns nutzen, Selbstvertrauen vermitteln und gut ins Spiel kommen. Vor allem wollen wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Ich bin zuversichtlich, dass sich unsere Qualität im Ergebnis widerspiegeln wird.“

…den ehemaligen Schalker Ozan Kabak:

„Ozan fühlt sich unglaublich wohl hier und ist auf dem Weg zu alter Stärke. Er präsentiert sich fantastisch, hat sich von Beginn an sehr gut eingebracht und wie bissig er in den Zweikämpfen ist, sehen wir alle. Wir sind sehr froh, dass er bei uns ist.“

…das Training unter der Woche:

„Wir haben jeden Tag Torschusstraining gemacht und dazu an der mentalen Stärke gearbeitet. Wir müssen das Tor wieder treffen, zuletzt haben wir zu viel vorbeigeschossen. Darum haben wir viel an den Automatismen gearbeitet, um das Selbstverständnis zurückzubringen. Ich kann den Ball nicht selbst reinschießen, aber als ehemaliger Stürmer versetze ich mich in die Lage der Jungs. Und daher weiß ich, dass sich viel im Kopf abspielt und der Ball wieder und so oft wie möglich im Netz zappeln muss – auch im Training. Und so öfter das passiert, desto sicherer werden sie wieder. Und im Training hat das Netz ziemlich oft gezappelt. Unser Trend wird wieder nach oben gehen, ich bin da sehr zuversichtlich. Die Stimmung im Team ist auch sehr gut – weil jeder Spieler sieht, wie gut wir spielen und wie gut wir uns entwickeln.“

Die Personalsituation:

Abgesehen von Ermin Bičakčić, Benjamin Hübner (beide Trainingsrückstand) und Ihlas Bebou (Knieprobleme) stehen alle Spieler zur Verfügung.

Die Form des Gegners:

Schalke 04 verlor die vergangenen drei Bundesliga-Spiele und ist mit sechs Punkten aus neun Partien auf Rang 16 abgerutscht. Am vergangenen Wochenende setzte es ein 0:4 bei Bayer 04 Leverkusen

Die bisherigen Duelle:

Die Gesamtbilanz spricht für die TSG: Nach 26 Bundesliga-Begegnungen führt Hoffenheim mit 10:9-Siegen (sieben Unentschieden). Aus den vergangenen zehn Duellen holte Hoffenheim fünf Siege und drei Unentschieden bei nur zwei Niederlagen. So wandelte die TSG die Bilanz gegen die Königsblauen in eine positive um. Das bislang letzte Aufeinandertreffen beider Klubs endete in Sinsheim 4:2 für Hoffenheim.

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