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14.01.2022

Union Berlin: Auf dem Weg nach oben

Am Samstag (15.30 Uhr) gastiert die TSG Hoffenheim beim 1. FC Union Berlin. Die Berliner haben sich in den vergangenen anderthalb Jahren in der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga festgesetzt. Allerdings fehlen dem Team von Trainer Urs Fischer gegen die TSG zwei Leistungsträger aus der Hinrunde.

Der Zusammenhang ist augenfällig: Seit der Schweizer Urs Fischer das Traineramt bei Union Berlin ist, ging es für den Hauptstadt-Klub stetig bergauf. 2018/19 feierte Union den Aufstieg in die Bundesliga, anschließend gelang den Berlinern der Klassenerhalt, ehe sich der Verein in der vergangenen Spielzeit sensationell für die UEFA Conference League qualifizierte. Doch so überraschend ist die Teilnahme gar nicht mehr. Auch in dieser Saison spielt das Team oben mit und liegt aktuell mit 28 Zählern auf dem siebten Rang.

Auch wenn das offizielle Ziel „Klassenerhalt“ heißen mag – Fischer hat den Hauptstadt-Klub zu einem ernsthaften Kandidaten um die internationalen Plätze geformt. Mit einem Sieg am Samstag würde Union in der Tabelle mit der TSG gleichziehen. Für Fischer ist die TSG jedoch ein anderes Kaliber: „Wenn man die vergangenen sieben Spiele nimmt, ist Hoffenheim mit 17 Punkten die erfolgreichste Mannschaft. Im Spiel mit dem Ball versuchen sie immer wieder zu locken. Sie machen es im Moment wirklich sehr gut. Es wird eine schwierige Aufgabe. Wir werden aber versuchen, die Partie zu gewinnen."

Vor allem an der Alten Försterei punktet Union besonders eifrig. Von den vergangenen 25 Heimspielen in der Bundesliga verloren sie nur eins. Einzig der FC Bayern München konnte seit Oktober 2020 ein Auswärtsspiel in Köpenick gewinnen. „Sie sind zu Hause sehr gut unterwegs, spielen sehr diszipliniert und kassieren wenig Gegentore“, lobt TSG-Trainer Sebastian Hoeneß den Gegner.

Am vergangenen Wochenende zeigte das Team jedoch, dass sie auch auswärts Erfolg haben. Beim 2:2 bei Bayer 04 Leverkusen zeigte sich Union auf Augenhöhe und kassierte erst kurz vor Schluss den Ausgleich.

Personell wird Union Berlin am Samstag jedoch ohne zwei Leistungsträger aus der Hinrunde auskommen müssen. Taiwo Awoniyi, mit neun Treffern erfolgreichster Berliner, nimmt mit Nigeria aktuell am Afrika-Cup teil und fehlt den „Eisernen“ genauso wie Marvin Friedrich. Der Verteidiger wechselte unter der Woche zum Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach. Somit könnte Neuzugang Dominique Heintz sein Debüt feiern. In Niko Gießelmann ist ein weiterer Stammspieler zudem fraglich. Der Linksverteidiger musste beim 2:2 bei Bayer 04 Leverkusen am vergangenen Wochenende in der ersten Hälfte ausgewechselt werden. Auch Offensivspieler Sheraldo Becker konnte nach seiner Corona-Infektion erst am Mittwoch die Isolation verlassen.

Umso mehr ruhen die Hoffnungen der Berliner auf Max Kruse. Der Stürmer spielt besonders gern gegen die TSG und hat in seiner Karriere gegen Hoffenheim bereits 16 Scorer-Punkte gesammelt. Dieses Konto sollte aus Hoffenheimer Sicht am Samstag keine weitere Buchung erfahren.  

Unions Co-Trainer Markus Hoffmann: „Es ist außergewöhnlich“

Was sagt der Gegner vor der Partie der TSG Hoffenheim beim 1. FC Union Berlin? Im Interview mit tsg-hoffenheim.de äußert sich Unions Co-Trainer Markus Hoffmann über die Partie am Samstag (15.30 Uhr), den Lauf der TSG sowie die bisherige Saison der Berliner.

Was erwarten Sie für ein Spiel am Samstag?

„Wir erwarten eine sehr gute Mannschaft, die gewillt ist, extrem diszipliniert mit und gegen den Ball zu arbeiten.“

Die TSG war zuletzt sehr gut drauf, wie schätzen Sie Hoffenheim ein?

„Sie sind, wenn wir das letzte Viertel betrachten, die Besten in der Bundesliga. Sie haben in sieben Spielen 17 Punkte verbucht und zudem elf Spieler auf dem Platz, die vergangene Saison auch schon gegen uns auf dem Rasen standen. Das ist ein Riesenplus für eine Mannschaft.“

Ihr Klub ist mit 28 Punkten weiterhin voll im Rennen um die internationalen Plätze. Wie bewerten Sie die bisherige Saison?

„Es ist und bleibt außergewöhnlich. Müssen wir im Rennen um einen der internationalen Plätze sein? Unser Ziel ist der Klassenerhalt.“

In Taiwo Awoniyi und Marvin Friedrich fehlen Ihnen zwei Leistungsträger aus der Hinrunde. Wie wollen Sie das auffangen?

„Das können wir nur im Kollektiv kompensieren.“

Am Samstag werden zumindest wieder ein paar Fans dabei sein. Wie sehr freuen Sie sich auf die Unterstützung der Zuschauer?

„Sehr. Wir freuen uns natürlich, dass uns ein paar Zuschauer unterstützen können.“

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