Alle Ergebnisse TSG eSPORTS TSG IST BEWEGUNG TSG Radio
PROFIS
04.12.2021

Zu Hause eine Macht: TSG besiegt auch Frankfurt

Es war ein harter Kampf im Dauerregen – mit dem besseren Ende für Hoffenheim: Die TSG hat am Samstagnachmittag Eintracht Frankfurt 3:2 (2:1) besiegt und feierte somit den fünften Bundesliga-Heimsieg nacheinander. Dennis Geiger (24.), Georginio Rutter (30.) und Diadie Samassékou (59.) trafen für die TSG. Durch die imposante Serie arbeitete sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß auf den vierten Platz der Tabelle vor und steht somit erstmals in dieser Spielzeit auf einem Champions-League-Rang.

Personal und Taktik

Im Vergleich zum 6:3-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth veränderte Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine Startelf auf zwei Positionen. Oliver Baumann, der in Fürth noch erkrankt gefehlt hatte, ersetzte Philipp Pentke wieder im Tor. Dafür fehlte an diesem Spieltag Florian Grillitsch mit einer Erkältung. Chris Richards spielte für ihn in der Verteidigung, Kevin Vogt wechselte zudem in der Dreierkette von der halblinken auf die zentrale Position. Davor begannen dieselben Akteure wie beim spektakulären Sieg gegen Fürth – somit auch der dreifache Torschütze Ihlas Bebou und der Doppel-Torschütze Georginio Rutter.

Nach 55 Minuten wechselte Hoeneß das erste Mal und brachte Angelo Stiller für Dennis Geiger, der Torschütze zum 1:1 hatte bereits früh die Gelbe Karte gesehen. Stiller nahm fortan die Position im Zentrum ein. Nach dem Frankfurter Anschlusstreffer zum 2:3 (72.) wechselte Hoeneß offensiv und brachte mit Kramarić und Adamyan zwei frische Angreifer für Rutter und Dabbur (73.). Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit wechselte der TSG-Coach erneut doppelt: Christoph Baumgartner und Harvard Nordtveit kamen für Bebou und Samassékou ins Spiel (88.).

Szene des Spiels:

Das 1:1 in der 24. Minute: Nachdem die TSG zuvor nur mäßig ins Spiel gefunden hatte, sorgte Dennis Geiger für die fulminante Wende: Über Ihlas Bebou gelangte der Ball zu Munas Dabbur, der perfekt auf Geiger ablegte. Der Mittelfeldspieler schlenzte den Ball mit dem ersten Kontakt aus rund 23 Metern in den Winkel und brachte Hoffenheim zurück ins Spiel. Ein Traumtor des 23-Jährigen.

Zahl des Spiels: 5

Das 3:2 gegen die Eintracht war bereits der fünfte Heimsieg nacheinander für die TSG Hoffenheim – nimmt man den Triumph im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel hinzu, hat die TSG sogar die vergangenen sechs Spiele in Sinsheim allesamt gewonnen.

Aufstellungen:

TSG Hoffenheim: Baumann – Posch, Vogt, Richards – Akpoguma, Samassékou (88. Nordtveit), Geiger (55. Angelo Stiller), Raum – Bebou (88. Baumgartner), Rutter (73. Adamyan) – Dabbur (73.Kramarić)

Eintracht Frankfurt: Trapp – Tuta, Hasebe, Ndicka – Chandler (83. Ache), Sow, Jakic (68. Jakic), Kostic – Lindström (58. Paciencia), Kamada (68. Hauge) – Borré  

Tor: 0:1 Borré (15.), 1:1 Geiger (24.), 2:1 Rutter (30.), 3:1 Samassékou (59.), 3:2 Paciencia (72.)

Der Spielfilm

7

Nach einem Freistoß von der halbrechten Seite kam Borré frei zum Kopfball. Der Stürmer setzte den Kopfball rechts am Tor vorbei, er stand zuvor nicht im Abseits.

16

Das 1:0. Lindström flankte von der linken Seite, nachdem die Ecke der Frankfurter kurz ausgeführt wurde. Borré stand in der Mitte goldrichtig und köpfte den Ball ins Tor. Baumann berührte den Ball noch, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern.

25

Das 1:1. Ihlas Bebou hat den Ball zunächst im Strafraum, legt diesen dann auf Munas Dabbur ab. Der israelische Nationalspieler sieht Geiger im Rückraum und bedient diesen. Der Mittelfeldspieler schließt dann außerhalb des Sechzehners gekonnt ab und setzt den Ball perfekt in den linken Winkel.

30

Die Führung für die TSG. Auf der rechten Seite erhielt Bebou den Ball von Samassékou. Der Togolese schoss aufs Tor, SGE-Torhüter Trapp hielt den Ball, parierte aber genau in die Mitte zu Rutter. Der Stürmer nahm den Ball erst an und schloss dann erfolgreich ab.

33

Toller Schuss von Rutter. Samassékou gab den Ball in den Strafraum, wo Rutter die Flanke gekonnt mit der Brust annahm. Sein anschließender Volley ging aufs Tor, wo Ndicka in letzter Sekunde mit dem Kopf rettete. Das wäre das 3:1 gewesen.

47

Raum mit einer wichtigen Aktion. Der Linksverteidiger kam in letzter Sekunde in den Strafraum gesprintet und entschärfte einen Schuss des Frankfurter Angriffs. Das wäre sonst sehr gefährlich geworden. Anschließend wurde Frankfurt wieder gefährlich, doch die TSG klärte erneut. Die Gäste starteten gut in die zweite Hälfte.

54

Geiger versuchte es erneut aus der Distanz. Es war fast die Kopie des Ausgleichtreffers. Samassékou legte diesmal auf den Mittelfeldspieler ab, der erneut aus einer rechten Position abschloss. Sein Schuss ging diesmal links am Winkel vorbei.

59

Das 3:1. Samassékou schloss auf der Höhe des Sechzehners ab, der Ball wurde noch leicht abgefälscht. Trapp konnte den Versuch des Maliers nicht parieren. Der zweite Treffer von Samassékou im Trikot der TSG!

73

Das 3:2. Kostic mit einer erneuten Flanke von der linken Seite, die Paciencia im Strafraum mit der Brust annahm. Der Schuss des Angreifers ging ins rechte untere Eck. Keine Chance für Baumann. 

82

Richards fälschte den Ball entscheidend ab. Kostic flankte erneut von links auf Borré, der zum einschieben bereit war. Chris Richards klärte aber in letzter Sekunde und verhinderte den Ausgleich der Frankfurter.

Daten & Fakten zum Spiel »

Jetzt Downloaden!
Seite Drucken nach oben