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U23
01.12.2021

Vorfreude auf intensives Duell unter Flutlicht

Mit dem VfB Stuttgart II kommt am Freitagabend zum ersten Heimspiel der U23 in der Rückrunde eines der beiden weiteren Reserveteams der Regionalliga Südwest ins Dietmar-Hopp-Stadion. Beide Kontrahenten hatten nach Durststrecken zuletzt leichte Aufwärtstendenzen erkennen lassen. Es dürfte also ein interessantes Aufeinandertreffen unter Flutlicht werden.

Das sagt der Trainer

Die Negativserie von neun sieglosen Spielen lässt sich bei „Hoffe zwo“ nicht wegdiskutieren. Dass es zuletzt aber immerhin zwei Unentschieden auf fremden Plätzen gab, wertet U23-Chefcoach Kai Herdling durchaus als leichten Aufwärtstrend: „Wir haben uns stabilisiert und zuletzt in Großaspach ja auch mal wieder zu Null gespielt. Insgesamt machen wir es jetzt wieder etwas besser.“

Für die Aufgabe am Freitagabend unter Flutlicht gegen den VfB Stuttgart II stimmt diese Entwicklung Herdling positiv: „Wir hatten die Woche wieder eine gute Stimmung auf dem Trainingsplatz und freuen uns auf das Spiel gegen den VfB. Das sind immer intensive Duelle auf hohem Niveau, in denen es aber auch mal wild werden kann.“

Das Personal

Die Ausfallliste ist gegenüber dem 0:0 bei der SG Sonnenhof Großaspach leider nicht kürzer geworden – im Gegenteil. Michael Guthörl, Hubert Mbuyi-Muamba, Maximilian Zaiser und Aljaž Casar stehen nun verletzungsbedingt ebenfalls nicht zur Verfügung. Hinzu kommen die ohnehin noch pausierenden Quincy Butler, Marco Boras, Ian Werner, Andreas Ludwig, Jihad Boutakhrit und Nick Breitenbücher.

Der Gegner

Die U21 des VfB hat bisher einen ähnlichen Saisonverlauf erlebt wie die TSG. Nach dem ersten Spieltag und einem 3:0 gegen Rot-Weiß Koblenz waren die Schwaben Tabellenführer, nach der zehnten Partie immerhin noch Fünfter. Doch dann folgte eine Negativserie, wie sie zuletzt auch „Hoffe zwo“ durchleiden musste. Von Mitte September bis Ende November blieb die Mannschaft von Trainer Frank Fahrenhorst insgesamt neun Spiele lang ohne Sieg. Erst am vergangenen Wochenende wurde der Bann durch einen 2:0-Erfolg im Rückspiel gegen Koblenz gebrochen.

Die VfB-Reserve befindet sich durch die Negativserie genauso wie „Hoffe zwo“ im Abstiegskampf und ist aktuell Zehnter. Allerdings nur mit drei Punkten Vorsprung auf die gefährlichen Plätze am Ende der Tabelle. Dabei ist der Kader der Stuttgarter durchaus ansprechend bestückt. Ex-Profis wie Sven Schipplock (181 Bundesligaspiele für die TSG, den Hamburger SV, Arminia Bielefeld und den VfB), Marc Stein (71 Bundesligaspiele für Hertha BSC und Hansa Rostock) oder Dominik Nothnagel (57 Drittligaspiele für die Würzburger Kickers, Borussia Dortmund II und den SV Wehen Wiesbaden) stehen hier neben nationalen und vor allem internationalen Talenten wie dem Österreicher Manuel Polster (18), dem Franzosen Moussa Cissé (18) oder dem australischen Toptorjäger Alou Kuol (20), der bereits acht Saisontreffer erzielt hat.

Serien und bisherige Duelle

Die TSG konnte die vergangenen neun Partien nicht gewinnen und hat damit den Allzeit-Negativrekord für Hoffenheimer U23-Teams eingestellt. Immerhin war die Mannschaft von Trainer Kai Herdling jedoch zuletzt sowohl in Großaspach als auch beim TSV Steinbach Haiger (3:3) nicht zu schlagen. Und beim 0:0 bei der SG Sonnenhof waren die Kraichgauer erstmals seit Ende September und dem 2:0-Erfolg gegen Hessen Kassel wieder ohne Gegentor geblieben. Düster sieht jedoch die jüngste Heimbilanz aus, denn die vergangenen vier Partien im Dietmar-Hopp-Stadion gingen stets an das Gästeteam. Der VfB holte nach zuvor neun sieglosen Spielen am vergangenen Wochenende mal wieder drei Punkte. Auswärts sind die Schwaben jedoch seit vier Partien ohne Sieg.

Im Junioren-Bereich ist das Duell TSG vs. VfB fast schon ein Klassiker, doch bei den Reserveteams kam es erst neunmal zum Aufeinandertreffen der Kraichgauer und der Schwaben. Die Bilanz liest sich dabei aus Hoffenheimer Sicht bestens. Fünf der neun Partien gingen an die TSG, nur zweimal behielt der VfB die Oberhand. Im Dietmar-Hopp-Stadion konnte „Hoffe zwo“ jedoch die vergangenen beiden Duelle nicht gewinnen. Zuletzt gab es im Oktober 2020 mit einem 0:3 gar die höchste Niederlage gegen die Stuttgarter.

Die Lage der Liga

Am vergangenen Spieltag gab es mal wieder eine Wachablösung an der Tabellenspitze der Regionalliga Südwest. Anstatt Mainz 05 II thronen seitdem die Offenbacher Kickers ganz oben. Dicht verfolgt vom SSV Ulm und den Mainzern, die beide nur einen Punkt Rückstand haben. Auch die SV Elversberg ist mit sechs Zählern Rückstand noch in Schlagdistanz. Im Topspiel des 20. Spieltags haben die Elversberger nun im Duell mit den Offenbachern auf dem Bieberer Berg die Möglichkeit, auf drei Punkte an den OFC heranzukommen.

Elf der 19 Teams der Regionalliga Südwest müssen den Blick jedoch nach unten richten. Der Abstiegskampf ist mal wieder eng und kaum ein Klub kann sich sicher fühlen. Nach dem Duell zwischen der TSG II und dem VfB II kommt es am Samstagnachmittag noch zu drei weiteren direkten Duellen von Teams, die um den Klassenerhalt bangen müssen: Rot-Weiß Koblenz empfängt den FSV Frankfurt, Hessen Kassel trifft auf Sonnenhof Großaspach und der FK Pirmasens hat die TSG Balingen zu Gast.

 

TSG 1899 Hoffenheim II – VfB Stuttgart II
Freitag, 3. Dezember, 19 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim

 

Hinweis:
Zuschauer sind nach aktuellem Stand noch zugelassen, müssen aber geimpft oder genesen sein und einen negativen Test (höchstens 24 Stunden alt) vorweisen (2G+).

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