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11.12.2021

Last-Minute-Sieg im Baden-Duell

Jubel, Ekstase, Freude pur: Durch einen Treffer in der Nachspielzeit hat die TSG Hoffenheim 2:1 (1:1) beim SC Freiburg gewonnen. Chris Richards traf im Anschluss an eine Ecke zum umjubelten Siegtreffer (90+4). David Raum hatte die TSG zuvor bereits in der dritten Minute in Führung gebracht, Nico Schlotterbeck zwischenzeitlich ausgeglichen (21.). In der zweiten Hälfte hielt Oliver Baumann mit einem parierten Elfmeter die TSG im Spiel, ehe Richards in der Nachspielzeit sogar noch zum Sieg traf.

Personal und Taktik:

Im Vergleich zum 3:2-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt veränderte Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine Startelf auf zwei Positionen. Die Dreierkette vor Torwart Oliver Baumann blieb in Stefan Posch, Kevin Vogt und Chris Richards unverändert. Auf den Außenpositionen begannen erneut Kevin Akpoguma und David Raum. Im Mittelfeld ersetzte Angelo Stiller den angeschlagenen Dennis Geiger und spielte an der Seite von Diadie Samassékou. In der Offensive begann Andrej Kramarić für Georginio Rutter und sollte gemeinsam mit Munas Dabbur und Ihlas Bebou für Gefahr sorgen.

In der 56. Minute wechselte die TSG zum ersten Mal: Georginio Rutter ersetzte Dabbur. Zwölf Minuten später feierte Pavel Kadeřábek sein Comeback, er kam für Akpoguma (68.) ins Spiel. Zudem ersetzte Christoph Baumgartner Kramarić. In der Schlussphase betraten Sargis Adamyan und Sebastian Rudy für Bebou und Samassékou den Rasen (89.).

Szene des Spiels:

Die vierte Minute der Nachspielzeit: David Raum brachte eine Ecke von links in den Strafraum. Chris Richards setzte sich durch und köpfte zum umjubelten Siegtreffer ein. Es war bereits der neunte Treffer der TSG in der Schlussviertelstunde – Liga-Bestwert.

Zahl des Spiels: 200

Zum 200. Mal lief Andrej Kramarić in einem Pflichtspiel für die TSG Hoffenheim auf. Das nächste Jubiläum steht ebenfalls bevor: Noch ein Treffer fehlt dem Kroaten zum 100. Tor im Trikot der TSG.

Aufstellungen:

SC Freiburg: Flekken – Kübler, Lienhart, N. Schlotterbeck (76. K. Schlotterbeck), Günter – Eggestein (76. Haberer), Höfler – Schade (76. Sallai), Höler, Grifo (84. Jeong) – Demirovic (46. Gulde)

TSG Hoffenheim: Baumann – Posch, Vogt, Richards – Akpoguma (68. Akpoguma), Samassékou (89. Rudy), Stiller, Raum – Dabbur (56. Rutter) – Bebou (89. Adamyan), Kramarić (68. Baumgartner)

Tore: 0:1 Raum (3.), 1:1 N. Schlotterbeck (21.), 1:2 Richards (90+4)

Besondere Vorkommnisse: Baumann hält Foulelfmeter von Grifo (62.)

Der Spielfilm

3

Was für ein Start: Dabbur leitete auf der linken Seite weiter auf Raum, der ganz viel Platz hatte und in den Strafraum eindrang. Aus relativ spitzem Winkel kam der Nationalspieler zum Abschluss und traf zur frühen Führung.

21

Schlotterbeck setzte sich bei einer Ecke gegen Posch durch und köpfte aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein.

25

Mit einem Pass in die Tiefe war Schade frei vor Baumann. Der TSG-Keeper blieb jedoch lange stehen und parierte ganz stark im Eins-gegen-Eins.

62

Akpoguma brachte Günter zu Fall, so dass es Strafstoß gab. Baumann ahnte die Ecke und hielt den Elfmeter von Grifo im linken Eck. 

75

Klasse Flanke von Raum auf Baumgartner, aber der köpfte knapp drüber. Beste Hoffenheimer Chance in der zweiten Hälfte.

79

Im Anschluss an eine Ecke hämmerte Baumgartner den Ball aufs Tor. Flekken riss den Arm hoch und lenkte den Ball klasse über die Latte.

85

Irgendwie rutschte der Ball durch zu Kübler, der im Strafraum das 2:1 auf den Fuß hatte, aber Baumann machte sich groß und parierte stark.

90 + 4

Was für eine Schlussphase: Raum brachte eine Ecke von links perfekt in die Mitte: Richards setzte sich im Kopfballduell durch und köpfte zum umjubelten Siegtreffer ein.

Daten & Fakten zum Spiel »

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