Alle Ergebnisse TSG eSPORTS TSG IST BEWEGUNG TSG Radio
PROFIS
27.11.2021

TSG gewinnt Spektakel in Fürth

Tor-Spektakel in Fürth: Die TSG Hoffenheim hat 6:3 (2:1) beim Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth gewonnen. Ihlas Bebou mit einem Dreierpack, Georginio Rutter mit zwei Treffern sowie ein Eigentor von Fürths Marco Meyerhöfer sorgten für den spektakulären Erfolg gegen den Tabellenletzten. Die TSG ließ sich dabei auch nicht von einem 0:1-Rückstand und dem 2:2-Ausgleich kurz nach der Pause beirren. Mit dem zweiten Auswärtssieg sprang Hoffenheim für mindestens einen Tag auf Platz fünf.

Personal und Taktik:

Kurzfristig musste Sebastian Hoeneß im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen RB Leipzig eine Änderung vornehmen. Philipp Pentke ersetzte den erkrankten Oliver Baumann im Tor. Stefan Posch, Florian Grillitsch, der die Kapitänsbinde trug, und Kevin Vogt bildeten davor die Dreierkette. Auf den Außenpositionen begannen erneut Kevin Akpoguma und David Raum. Im Mittelfeld zogen Dennis Geiger sowie Diadie Samassékou die Fäden, im Sturm sollten Ihlas Bebou, Munas Dabbur sowie Georginio Rutter für Gefahr sorgen.

In der 57. Minute wechselte die TSG doppelt: Andrej Kramarić und Angelo Stiller ersetzten Akpoguma und Samassékou. Bebou rückte auf die rechte Außenbahn. Unmittelbar nach dem 4:2 sollte Chris Richards für Stabilität sorgen und kam für Dabbur (62.). Kurz vor dem Abpfiff bekamen die Torschützen den verdienten Applaus bei ihrer Auswechslung: Håvard Nordtveit und Sargis Adamyan kamen für Rutter und Bebou (83.).

Szene des Spiels:

Das 1:1: Fürths Timothy Tillmann traf von links aus spitzem Winkel den Pfosten. Der Ball blieb im Spiel und im Gegenzug konterte die TSG und erzielte den Ausgleich: David Raum schickte auf der linken Seite Georginio Rutter, der mit einer schönen Hereingabe Ihlas Bebou bediente. Der Stürmer rutschte aus kurzer Distanz in die Hereingabe und traf zum Ausgleich. Der Wendepunkt in der Partie.

Zahl des Spiels: 3

Zum ersten Mal erzielte Ihlas Bebou drei Tore in einem Bundesliga-Spiel. Der Stürmer traf zum 1:1, 4:2 und 6:3.

Aufstellungen:

SpVgg Greuther Fürth: Funk – Asta (70. Barry), Bauer, Sarpei, Meyerhöfer – Christiansen – Tillmann (79. Dudziak), Nielsen (87. Griesbeck) – Leweling, Abiama (70. Itten), Hrgota

TSG Hoffenheim: Pentke – Posch, Grillitsch, Vogt – Akpoguma (57. Kramarić), Geiger, Samassékou (57. Stiller), Raum – Bebou (83. Adamyan), Dabbur (62. Richards), Rutter (83. Nordtveit)

Tore: 1:0 Leweling (22.), 1:1 Bebou (32.), 1:2 Rutter (40.), 2:2 Tillmann (46.), 2:3 Rutter (57.), 2:4 Bebou (62.), 2:5 Meyerhöfer (66./ET), 3:5 Hrgota (68.), 3:6 Bebou (80.)

Der Spielfilm

4

Nach einer Ecke landete der zweite Ball bei Dabbur, der mit dem Rücken zum Tor stand, sich aber gut drehte und dann aufs Tor schoss. Funk konnte parieren.

14

Nach einer Freistoß-Variante sah Raum auf der rechten Seite den freien Akpoguma, der nahm den Ball an und legte perfekt zurück auf Dabbur, doch der Stürmer traf den Ball nicht richtig aus vielversprechender Position. So konnte Funk ohne Probleme halten.

21

Nach einer Ecke rutschte der Ball irgendwie durch zu Dabbur, der im Fallen abschloss, aber Funk parierte mit einer starken Reaktion und verhinderte erneut die Hoffenheimer Führung.

22

Hoffenheim vergab die Chancen, Fürth traf: Nach einem Ballverlust wurde der Ball von links in die Mitte gespielt, Leweling stand frei und traf im Strafraum gegen die Laufrichtung von Pentke. 1:0 Fürth. 

32

Tillman traf aus spitzem Winkel den Pfosten nach einem Angriff der Fürther. Der Ball blieb aber im Spiel und die TSG konterte. Raum schickte Rutter auf der linken Seite. Der Franzose spielte einen perfekten Pass in den Lauf von Bebou, der in die Hereingabe rutschte und aus kurzer Distanz zum Ausgleich traf.

40

Genau so: Die TSG spielte nach einer Ecke mit Übersicht. Vogt schoss nicht aus 25 Metern drauf, sondern sah links den freien Raum. Der Nationalspieler flankte perfekt in die Mitte, wo Rutter aus kurzer Distanz per Kopfball zum 2:1 traf.

46

Die TSG verschlief den Beginn der zweiten Hälfte: Hrgota hatte links zu viel Platz, passte in die Mitte auf Tillmann, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und zum 2:2 traf.

54

Schlimmer Ballverlust im Spielaufbau. Hrgota setzte sich anschließend gegen Posch durch und kam zum Abschluss: Pentke parierte den ersten Schuss und auch den Abpraller im kurzen Eck.

57

Was für ein Traumtor: Kramaric leitet in der Mitte direkt weiter auf die linke Seite. Über Raum kam Rutter an den Ball. Der Franzose hatte viel Platz, zog in die Mitte und schlenzte den Ball perfekt in den rechten Winkel.

62

Was für ein Pass von Dabbur: Dee Israeli schicktee mit einem Traumpass Bebou auf die Reise. Der Togolese scheiterte zunächst an Funk, traf dann aber im Nachschuss zum 4:2 aus kurzer Distanz.

66

Mal wieder traf die TSG nach einer Ecke. Die Hereingabe von der rechten Seite wurde in die Mitte verlängert, wo der Fürther Meyerhöfer ins eigene Tor traf.

68

Das ging zu einfach. Rechts hatte Fürth zu viel Platz, spielte einen Querpass am Strafraum und Hrgota traf mit einem trockenen Linksschuss unter die Latte.

80

Dieses Mal war es Kramarić, der Bebou perfekt in Szene setzte. Der Stürmer blieb vor dem Tor eiskalt und lupfte über Funk zum 6:3.

Daten & Fakten zum Spiel »

Jetzt Downloaden!
Seite Drucken nach oben