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FRAUEN
18.10.2021

U20 in Frankfurt im Pech

Am 7. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga kassierte die U20 der TSG beim Nachwuchsteam von Eintracht Frankfurt eine bittere 2:4-Niederlage. Dabei lag das Team von Chef-Trainer Siegfried Becker bereits nach einer guten Viertelstunde durch zwei Standard-Gegentore zurück. Dem Anschlusstreffer von Mara Alber (50.) konterte Frankfurt postwendend mit dem 3:1 (52.), auf der Gegenseite traf erneut Alber zum 3:2 (53.). Kurz vor Schluss sorgte die Eintracht mit einem direkt verwandelten Freistoß für die Entscheidung (85.).

Nach einem guten Saisonstart muss die U20 nach dem siebten Spieltag weiter auf ihren dritten Sieg in der laufenden Spielzeit warten. Beim Zweitligateam der Eintracht Frankfurt musste sich das Team von Chef-Trainer Siegfried Becker mit 2:4 (0:2) geschlagen geben. „Drei Gegentore sind durch Standard-Situationen entstanden, daran müssen wir auf jeden Fall arbeiten“, so Co-Trainer Rico Weber. Das Duell der beiden U20-Mannschaften auf dem Kunstrasenplatz in Frankfurt begann intensiv und kampfbetont. Die Gastgeberinnen konzentrierten sich darauf, die Räume eng zu machen, standen tief und kompakt und lauerten auf Umschaltsituationen. Die TSG tat sich im Offensivspiel entsprechend schwer, kassierte dann zu allem Überfluss auch schon in der Anfangsphase zwei ärgerliche Gegentreffer. In der 8. Spielminute trudelte ein Freistoß aus dem Halbfeld durchs Getümmel im Strafraum an den rechten Pfosten und von dort vor die Füße von Malin Janser, die den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen schieben konnte. Acht Minuten später köpfte Jella Veit eine Ecke an die Querlatte, den Abpraller verwertete Loreen Bender zum 2:0 für Frankfurt (16.). „Da war natürlich ein bisschen Pech dabei, trotzdem müssen wir in diesen Situationen wacher sein und auf den zweiten Ball gehen“, betont Weber. In Folge tat sich die TSG weiter schwer, sich gegen die robuste Eintracht-Defensive Chancen zu erspielen, noch vor der Halbzeit hatte dann aber Anne Reif nach einem Eckball den Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterte aber aus kurzer Distanz (36.).

Zum Start in den zweiten Durchgang gelang den Hoffenheimerinnen dann doch das 2:1, Mara Alber tankte sich mit Tempo über die linke Seite, ihr abgefälschter Schuss aus dem Strafraum segelte ins lange Eck (50.). Auf der Gegenseite leistete sich die TSG nur zwei Minuten später allerdings einen folgenschweren Fehler im Spielaufbau, den ersten Abschluss konnte TSG-Schlussfrau Lina von Schrader zwar noch abwehren, aber erneut schaltete Frankfurt etwas schneller und nutzte den Abpraller zum 3:1. „Wir haben das gut abgeschüttelt“, so Weber, dessen Team nur eine Minute später wieder selbst traf. Erneut war es Mara Alber, die den Ball aus spitzem Winkel über die Frankfurter Torhüterin hinweg in die Maschen hob (53.). „Danach wollten wir natürlich den Ausgleich, haben auch viel nach vorne versucht, sind aber nicht wirklich durchgekommen“, haderte der Hoffenheimer Co-Trainer. Den Schlusspunkt setzte dann die Eintracht, Loreen Bender schlenzte einen Freistoß aus 18 Metern über die Mauer ins Tor (85.). „Insgesamt hatte Frankfurt einen guten Plan und hat es uns mit Zweikampfhärte und Kompaktheit sehr schwer gemacht“, resümierte Weber. „Nun sind wir froh über eine kurze Pause, damit unsere angeschlagenen Spielerinnen wieder zu Kräften kommen können.“

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