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U23
06.10.2021

Topspiel gegen Mainz am Freitag

Mit drei Siegen in Folge hat sich die U23 auf den sechsten Platz vorgearbeitet und ein Topspiel am frühen Freitagabend verdient. Um 17 Uhr gastiert Tabellenführer Mainz 05 II im Dietmar-Hopp-Stadion. Ein reizvolles Duell zweier U23-Teams, die zuletzt jeweils dreimal in Folge gewinnen konnten.

Das sagt der Trainer

Voller Vorfreude blickt Herdling auf das Duell mit der U23 des 1.FSV Mainz 05: „Das ist natürlich eine sehr gute Mannschaft, gegen die wir alles abrufen müssen. Aber wir freuen uns darauf." Der Erfolg der Rheinhessen kommt für den TSG-Coach nicht überraschend: „Mainz ist für seine gute Jugendarbeit bekannt und sicherlich hatten sie auch ab und zu ein wenig Spielglück.“

Nach den Siegen gegen Rot-Weiß Koblenz, Hessen Kassel und den FC-Astoria Walldorf geht allerdings auch „Hoffe zwo“ mit breiter Brust in das Duell der beiden besten zweiten Mannschaften der Liga. „Wir wissen, dass wir schwer zu schlagen sind. Die Stimmung bei uns ist weiterhin sehr positiv und wir wachsen weiter als Team. Zuletzt haben wir es auch geschafft, noch mehr Torchancen herauszuspielen und defensiv stabil zu stehen“, sagt Herdling.

Das Personal

Die Ausfallliste ist leider nicht kürzer geworden. Neben den bereits länger verletzten Quincy Butler, Fisnik Asllani, Gautier Ott und Hubert Mbuyi-Muamba ist auch der eine oder andere weitere Spieler angeschlagen. Nick Breitenbücher, der zuletzt aus der U19 hochgezogen worden war, weilt zudem bei der deutschen U19-Nationalmannschaft und Aljaž bei der slowenischen U21-Auswahl. Immerhin konnten zuletzt gegen Walldorf aber die beiden Verteidiger Gabriel Haider und Noah König ihre Comebacks geben.

Der Gegner

Seit ihrem Abstieg aus der Dritten Liga 2017 belegte die U23 der Mainzer stets einen oberen oder unteren Mittelfeldplatz in der Regionalliga Südwest. Aktuell stehen die Nullfünfer jedoch ganz oben. Mit der Bilanz von acht Siegen (so viele wie kein anderer Regionalligist), einem Unentschieden und drei Niederlagen führt die Mannschaft von Trainer Bartosch Gaul die Tabelle an. Allerdings haben von den Top-Sieben der Liga auch nur die Rheinhessen bereits elf Partien absolviert. Der Rest steht bei zehn Saisonspielen.

Bei den Torschützen hat sich bislang noch kein klarer Mainzer Toptorjäger herauskristallisiert. Leon Petö, Simon Brandstetter und der im Sommer von der zweiten Mannschaft von Fortuna Düsseldorf zum FSV gewechselte Felix Könighaus liegen aktuell mit jeweils drei Treffern vorne.

Serien und bisherige Duelle

Beide Teams treffen mit drei Siegen in Folge im Rücken aufeinander, sind also gut drauf. Tore sind am Freitag im Dietmar-Hopp-Stadion durchaus zu erwarten, denn sowohl die TSG als auch der FSV zeigten sich bislang treffsicher. So blieben beide erst einmal ohne eigenes Tor: die Mainzer beim 0:5 gegen die SV Elversberg, „Hoffe zwo“ beim 0:1 bei den Offenbacher Kickers.

Richtig gut drauf war zuletzt vor allem TSG-Stürmer Nick Proschwitz, dem in den vergangenen drei Partien sechs Tore gelangen. Davon allein drei beim 5:2 im letzten Spiel beim FC-Astoria Walldorf. In neun Saisoneinsätzen hat Proschwitz nun schon zwölf Treffer erzielt. Damit führt er nicht nur klar die Torjägerwertung der Regionalliga Südwest an, er hat auch für alle Regionalliga-Staffeln eine Marke erreicht, wie sie seit 1997 keinem Spieler gelungen ist: Kein anderer hat seit Sören Seidel 1997 für Werder Bremen II ab seinem ersten Regionalligaspiel nur neun Spiele benötigt, um auf zwölf Treffer zu kommen.

Die Bilanz der direkten Duelle spricht klar für die TSG: Von zwölf Aufeinandertreffen entschied die TSG acht für sich. Dreimal setzten sich die Mainzer durch – stets im Dietmar-Hopp-Stadion. So gingen auch die vergangenen beiden Heimspiele gegen die Mainzer U23 an die Gäste. Aufpassen muss die TSG zudem auf Simon Brandstetter. Der erfahrene Stürmer der Mainzer traf bei den vergangenen beiden Gastspielen in Hoffenheim insgesamt viermal.

Die Lage der Liga

„Hoffe zwo“ hat sich mit drei Siegen wieder an die Spitzengruppe herangepirscht. Zu dieser zählen neben den erwarteten Klubs TSV Steinbach Haiger, SSV Ulm, SV Elversberg und Kickers Offenbach auch das Überraschungsteam Bahlinger SC und eben die Mainzer U23. Neben dem Duell am frühen Freitagabend im Dietmar-Hopp-Stadion steht mit der Partie Offenbach gegen Bahlingen am Samstag noch ein weiteres direktes Duell aus dieser Gruppe an.

Auch im Tabellenkeller kommt es zu Aufeinandertreffen von direkten Konkurrenten. So trifft der Letzte Rot-Weiß Koblenz auf den Vorletzten Schott Mainz. Auch die Partien Hessen Kassel (12.) gegen FC-Astoria Walldorf (17.) und FSV Frankfurt (13.) gegen FC Gießen (15.) können als direkte Duelle im Abstiegskampf bezeichnet werden.

 

TSG 1899 Hoffenheim II – 1.FSV Mainz 05 II
Freitag, 8. Oktober, 17.00 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim

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