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U23
15.10.2021

„Hoffe zwo“ beim Tabellenletzten

Nach dem Spitzenreiter kommt das Schlusslicht. Eine Woche nach der knappen Niederlage gegen Tabellenführer Mainz 05 II geht es für die U23 nun zu dem anderen Mainzer Verein in der Regionalliga Südwest, dem TSV Schott. Die Rheinhessen sind aktuell Letzter, konnten jedoch schon mit dem einen oder anderen Ergebnis für Aufsehen sorgen.

Das sagt der Trainer

Wie immer, wenn ein Gastspiel beim TSV Schott Mainz ansteht, muss sich „Hoffe zwo“ auch auf ungewohnten Untergrund vorbereiten. Schließlich ist der TSV der einzige Verein der Regionalliga, der seine Heimspiele auf Kunstrasen austrägt. „Das Abschlusstraining werden wir daher auch auf Kunstrasen bestreiten, damit wir uns ein wenig daran gewöhnen. Aber ansonsten haben wir auf unserem gewohnten Platz trainiert und wir wollen jetzt auch nicht alles auf den Kunstrasen ausrichten, sondern unser Spiel durchziehen“, sagt TSG-Chefcoach Kai Herdling.

Da einige Spieler bis Mitte der Woche noch bei ihren Nationalmannschaften oder im Training der Profis waren, hatte Herdling teilweise nur eine kleine Gruppe im Mannschaftstraining. Dennoch ist er zufrieden mit der Woche: „Wir haben gut arbeiten und viele Inhalte durchgehen können.“ Auch die Gegneranalyse kam nicht zu kurz und somit weiß der langjährige TSG-Spieler, was am Samstagnachmittag auf seine Mannschaft zukommt. „Schott Mainz ist eine sehr unangenehme Mannschaft, aber wenn wir das auf die Platte bringen, was uns ausmacht, und unseren gewohnten Teamspirit zeigen, werden wir dort punkten.“

Das Personal

Fisnik Asllani konnte nach seiner langwierigen Verletzung erstmals wieder trainieren, ist aber für das Spiel in Mainz noch keine Option. Auch Quincy Butler, Gautier Ott, Ian Werner, Mario Erb und Hubert Mbuyi-Muamba fallen weiterhin aus. Dafür stehen Nick Breitenbücher und Aljaž Casar wieder zur Verfügung. Beide waren zuletzt bei ihren Nationalmannschaften.

Der Gegner

Der TSV Schott Mainz spielt seine dritte Regionalliga-Saison. In der vergangenen Runde gelang erstmals der Klassenerhalt, nachdem der von dem Mainzer Glasproduzenten Schott unterstützte Klub in seiner Premierensaison 2017/18 direkt wieder abgestiegen war. Zwei Jahre später gelang als Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar der zweite Aufstieg.

Trainer in all diesen Jahren und damit die große Konstante der ersten Männermannschaft des Breitensportvereins aus dem Mainzer Stadtteil Mombach ist Sascha Meeth. Der 46-Jährige hatte zuvor die U17 von Mainz 05 betreut, ist aber nun schon seit mehr als fünf Jahren beim TSV Schott am Ruder und somit für beide Aufstiege und den Klassenerhalt in der vergangenen Saison verantwortlich.

In der aktuellen Runde geht es für die Mainzer abermals einzig und allein darum, den Abstieg zu vermeiden. Aktuell ist der TSV Tabellenletzter, nachdem es in der Vorwoche im Kellerduell bei Rot-Weiß Koblenz eine 1:2-Niederlage gab. Erst zwei Siege – so wenige wie kein anderes Team in der Regionalliga Südwest – stehen zu Buche. Einer dieser Siege war jedoch ein echter Coup: Vor drei Wochen gewannen die Mainzer mit 1:0 am Bieberer Berg bei den Offenbacher Kickers. Auch das 3:3 im Heimspiel gegen die SV Elversberg hat gezeigt, dass mit dem TSV Schott immer zu rechnen ist.

Der große Heimvorteil, den der Klub auf seinem Kunstrasenplatz oftmals hatte, hat sich allerdings in der aktuellen Saison noch nicht eingestellt. Erst ein Heimsieg gelang der Meeth-Truppe. Seit dem 24. August und dem 1:0-Erfolg gegen den FC Gießen warten die Mainzer nun schon auf drei Punkte auf eigenem Platz.

Serien und bisherige Duelle

Vier Duelle gab es bislang und die TSG hat noch keines verloren. Drei Siege und ein Unentschieden lautet die Bilanz. Zuletzt gab es im April einen 3:1-Erfolg im Dietmar-Hopp-Stadion. Die drei damaligen Torschützen Chinedu Ekene (jetzt MSV Duisburg), Maximilian Beier (verliehen an Hannover 96) und Meris Skenderović (1.FC Schweinfurt) können morgen zwar nicht treffen, doch die aktuellen „Hoffe zwo“-Spieler brennen darauf, in deren Fußstapfen zu treten.

Der Trend spricht ebenfalls für die Kraichgauer. So wartet der TSV Schott seit zwei Spielen auf einen Sieg, während die TSG die vergangenen beiden Auswärtsspiele in Koblenz und Walldorf gewinnen konnte.

Die Lage der Liga

So langsam kristallisiert sich eine Spitzengruppe in der Regionalliga Südwest heraus. Zu dieser gehören aktuell Tabellenführer Mainz 05 II sowie die Verfolger TSV Steinbach Haiger, SSV Ulm, SV Elversberg und Kickers Offenbach. Der Bahlinger SC und der VfR Aalen könnte ebenfalls noch dazugezählt werden und am Wochenende mit Siegen gegen Ulm (Bahlingen) und Elversberg (Aalen) weiter in die Spitzengruppe aufrücken.

Die Teams dahinter müssen den Blick eher nach unten richten. Mit der Partie FK Pirmasens gegen Rot-Weiß Koblenz treffen morgen auch zwei Teams aufeinander, die aktuell Abstiegsplätze belegen. Außer den beiden liegen momentan auch der TSV Schott Mainz, die TSG Balingen, der FC Gießen und der FC-Astoria Walldorf auf den Rängen, die am Saisonende den Gang in die Oberliga bedeuten würden oder könnten.

 

TSV Schott Mainz – TSG 1899 Hoffenheim II
Samstag, 16. Oktober, 14.00 Uhr, Bezirkssportanlage Mombach, Mainz

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