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U23
13.09.2021

U23 erwartet „Spatzen“ im Höhenflug

Als letztes noch ungeschlagenes Team der Regionalliga Südwest ist der SSV Ulm 1846 am Dienstagabend als Gegner der U23 im Dietmar-Hopp-Stadion zu Gast. Für „Hoffe zwo“ ist es innerhalb von zehn Tagen das dritte Aufeinandertreffen mit einem Aufstiegsanwärter.

Das sagt der Trainer

„Ulm ist ein starker Gegner, der ein gutes Pressing spielt und in den bisherigen Partien seine Ansprüche auf die vorderen Tabellenplätze auch untermauert hat“, weiß U23-Trainer Kai Herdling, was ihn und sein Team am Dienstag erwartet. Nach dem Freitagabendspiel in Offenbach hatte der 37-Jährige seinen Spielern am Samstag freigegeben, am Sonntag in Kleingruppen und am Montag mit der Mannschaft trainiert. „Ich erwarte gegen den SSV mehr Offensivpower und generell mehr Mut im Spiel nach vorne.“

Das Personal

Von den Verletzten bzw. noch nicht Einsatzbereiten kehrt niemand in den Kader zurück. Während Niklas Kölle immerhin seine Sperre aus dem Elversberg-Spiel abgesessen hat, muss Michael Guthörl – der Schütze des Akademie-Tor-des-Monats – noch eine Partie aussetzen.

Der Gegner

Lange mussten die „Spatzen“ am Wochenende warten, ehe der erst in der 84. Minute eingewechselte Phil Harres die 1.935 Zuschauer mit dem 1:0-Siegtreffer gegen Rot-Weiss Koblenz erlöste. Für das Team von Trainer Thomas Wörle war es der dritte Sieg im fünften Spiel bei zwei Unentschieden – Platz drei. Der Ex-Profi trainierte mehrere Jahre die Frauen-Mannschaft des FC Bayern München und löste zu Beginn dieser Runde Holger Bachthaler ab, der drei Jahre die Geschicke des ehemaligen Bundesligisten leitete.

Bei den Donaustädtern stehen zwei alte Bekannte im Kader, die mit den A-Junioren der TSG jeweils in einem Finale um die Deutsche Meisterschaft standen und aktuell zu den torgefährlichsten Akteuren zählen: Adrian Beck, bislang drei Tore, stand 2015 und 2016 im DM-Endspiel mit Hoffenheim und wechselte im Januar 2020 an die Donau, Nicolas Wähling, zwei Tore, stand im 2016er Finale und kam zu Saisonbeginn vom Zweitligisten SSV Jahn Regensburg.

Harres, der Siegtorschütze vom Wochenende, brachte es bislang nur auf jenen einen Treffer, traf aber im Württemberg-Pokal bereits neun Mal in drei Einsätzen. Verzichten muss Wörle auf die am Knie verletzten Routiniers Marcel Schmidts und Ardian Morina. Apropos Pokal, apropos Nachspielzeit: Im Achtelfinale beim Landesligisten TV Darmstein gewann der SSV ebenfalls durch ein spätes Tor mit 1:0 (Tobias Rühle, 90.+1). Vor der Nachspielzeit sollte sich "Hoffe zwo" als in Acht nehmen.

Serien und bisherige Duelle

Während die U23 ihre jüngsten zwei Begegnungen verloren hat, stehen die „Spatzen“ in dieser Saison noch immer mit weißer Weste da. Lediglich im DFB-Pokal musste die Wörle-Elf eine Niederlage einstecken – gegen den Zweitligisten 1.FC Nürnberg mit 0:1 aber auch durchaus vertretbar.

Das direkte Duell zwischen der TSG und dem SSV Ulm in der Regionalliga ist ausgeglichen (5-3-5), von den jüngsten sieben Spielen konnte die U23 allerdings nur eines für sich entscheiden: Beim 2:1-Sieg am 20. Oktober 2020 feierte Herdling seinen ersten Heimsieg als U23-Cheftrainer.

Die Lage der Liga

Die U23 des 1.FSV Mainz 05 steht auch nach dem sechsten Spieltag noch ganz oben, dicht gefolgt von Sonnenhof Großaspach, das das Verfolgerduell gegen Pirmasens (3:1) für sich entschieden hat. Neues Schlusslicht ist, nachdem der FC 08 Homburg seinen ersten Saisonsieg gefeiert hat (3:2 gegen Walldorf), der VfR Aalen.

TSG 1899 Hoffenheim II – Kickers Offenbach
Dienstag, 14. September, 19 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion

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