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07.08.2021

Risse: „Es wird verdammt schwer“

Im Sommer wechselte Marcel Risse vom Bundesligisten 1. FC Köln zu Drittligist Viktoria Köln. Mehr als 170 Spiele absolvierte der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler zuvor in Deutschlands höchster Spielklasse für Leverkusen, Mainz, Nürnberg und Köln. Im Interview mit tsg-hoffenheim.de spricht der gebürtige Kölner über den Start in die Drittliga-Saison, das anstehende Pokal-Duell mit der TSG Hoffenheim am Montag (18.30 Uhr) sowie die Vorfreude auf die Anwesenheit von Zuschauern bei der Partie.

Marcel, Ihr seid mit einer Niederlage und einem Unentschieden in die Drittliga-Saison gestartet. Wie bewertest Du Euren Auftakt?

„Von der Punktausbeute her hätten wir uns natürlich deutlich mehr gewünscht. Man sollte aber berücksichtigen, dass wir vor allem beim ersten Spiel in Berlin noch nicht komplett waren. Daniel Buballa fehlte noch aufgrund einer Gelb-Roten Karte aus der Vorsaison, und andere Spieler waren erst kurz zuvor – mit unterschiedlichen Fitnesszuständen – zu uns gestoßen. Von daher durfte man auch nicht zu viel erwarten. Aber die Art und Weise, wie wir uns vom ersten auf das zweite Spiel gesteigert haben, gibt uns viel Mut.“

Was sind Eure Ziele für diese Saison?

„Ich traue uns eine Menge zu. Wir sind ein junges Team und haben eine klare taktische Ausprägung. Wenn wir es hinbekommen, unsere Leistung immer wieder zu hundert Prozent auf den Platz zu bringen, dann blicke ich sehr positiv in die Saison. Aber grundsätzlich ist es in unserem Fall noch zu früh, die Ziele genauer zu definieren.“

Anders als die TSG Hoffenheim seid Ihr schon im Spielrhythmus. Inwieweit könnte das am Montag von Vorteil sein?

„Es stimmt, wir haben schon zwei Pflichtspiele bestritten. Und vielleicht ist das auf den ersten Blick ein kleiner Vorteil. Aber das macht natürlich nicht die Qualität wett, die Hoffenheim ohne Frage hat. Im Pokal kommt es aus meiner Sicht darauf an, wer es schafft, an einem bestimmten Tag die bessere Leistung auf den Platz zu bringen. Von zehn Partien würden wir gegen die TSG sicherlich die meisten verlieren. Aber darauf kommt es nicht an. Es geht darum, wer am Montag besser ist. Dennoch: Wenn es Hoffenheim schafft, so richtig in Tritt zu kommen, dann wir es verdammt schwer.“

Glücklicherweise dürfen auch Fans im Stadion sein. Wie sehr hoffst Du darauf, dass Euch die Unterstützung von den Rängen einen Extra-Schub geben wird?

„In der letzten Saison hatten wir nur zweimal die Möglichkeit, Zuschauer im Sportpark Höhenberg zu begrüßen. Jetzt freue ich mich, dass unsere Mannschaft endlich wieder vor Publikum spielen darf. Denn die Unterstützung der Fans bringt Herz, Seele und Emotionen ins Stadion zurück. Das haben alle in der Mannschaft schon beim ersten Saison-Heimspiel gespürt. Gegen Hoffenheim werden uns die Zuschauer noch mehr anfeuern, denn wir haben nichts zu verlieren. Insofern ist das schon ein wichtiger Faktor.“

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