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FRAUEN
05.05.2021

Lena Lattwein: „Kleine Etappen

Gegen den SV Meppen stand Lena Lattwein erstmals nach ihrer im Februar erlittenen Kopfverletzung wieder für die TSG auf dem Platz, im Interview spricht die 21-Jährige über ihr Comeback, die darauffolgende Liga-Pause und das anstehende Baden-Derby gegen den SC Sand (Freitag, 19.15 Uhr, live auf Eurosport und Magenta Sport).

Hallo Lena, nachträglich nochmal alles Gute zu deinem 21. Geburtstag, wie hast du den Tag verbracht?

„Wir hatten am Wochenende ja spielfrei und somit hatte ich die Gelegenheit, nach München zu fahren, um dort eine Freundin zu besuchen. Ich war tatsächlich zum ersten Mal in der Stadt und entsprechend stand Sightseeing auf dem Programm, beispielsweise mit dem Englischen Garten und dem Olympiapark. Außerdem habe ich mir mittags das Champions League-Halbfinale zwischen Bayern und Chelsea nicht entgehen lassen. Es war also ein sehr schöner Tag.“

Kam euch die Liga-Pause nach der Niederlage gegen den SV Meppen besonders gelegen?

„Eigentlich nicht. Ich finde es nach solchen Spielen besser, wenn man direkt die Gelegenheit hat, das wiedergutzumachen, und auch im Rhythmus bleibt. Leider bestimmen die Pausen ja jetzt im Endspurt den Spielplan. Wir haben das Spiel gegen Meppen aufgearbeitet und die Analyse hat gezeigt, dass wir eigentlich fußballerisch nicht schlecht waren, sondern zu viele Chancen nicht genutzt haben.“

Du hast in Meppen nach zweimonatiger Verletzungspause dein Comeback gegeben. Wie hast du dich gefühlt?

„Auch wenn das Spiel vom Ergebnis her nicht so erfolgreich war: Ich habe mich direkt wieder wohlgefühlt auf dem Platz. Ich hatte viele Ballkontakte, viele Aktionen und war gut eingebunden. Aber ich war ja auch zwei Wochen vorher schon wieder im Mannschaftstraining und während dieser zwei Monate zwischendurch mal sowohl für individuelle als auch für Einheiten mit der Mannschaft auf dem Platz.“

Mit dem SC Sand trefft ihr am Freitagabend wieder auf einen abstiegsbedrohten Gegner. Wie schätzt du den Tabellenelften ein?

„Wir haben den Fokus nach dem Meppen-Spiel schnell wieder auf die nächste Aufgabe gegen Sand gerichtet und die Trainingseinheiten dazu genutzt, unser Repertoire, wie wir einen tiefstehenden Gegner bespielen können, zu erweitern. Wir erwarten nämlich wieder einen defensiv sehr kompakten Gegner, der die Räume sehr eng macht. Sand lässt sich aus dieser Ordnung kaum herauslocken und nutzt dann Ballgewinne zu schnellen Kontern. Vor vier Wochen hat Sand in dem Testspiel gegen uns gezeigt, dass sie auch spielerisch Lösungen finden können und eine sehr giftig spielende Mannschaft sind. Mit dem Sieg gegen Bremen wird Sand nochmal Selbstvertrauen getankt haben und sie werden alles daransetzen, bei uns Punkte mitzunehmen.“

Was habt ihr euch vorgenommen?

„Es ist einfach ein riesiger Ansporn, dass es für uns noch um etwas geht. Wir wollen aber nicht so sehr ans große Ganze denken, sondern uns auf die nächste kleine Etappe konzentrieren: das Spiel gegen Sand. Wir wollen die engen Räume noch präziser bespielen, kreativer sein, Ideen haben, schnell spielen und gleichzeitig auch geduldig bleiben. Außerdem ist das Ziel, die Chancen besser zu nutzen.“

Am Sonntag gibt es in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga dann gleich mehrere spannende Duelle, welche Partie wirst du verfolgen?

„Wolfsburg gegen München. Ich bin mir sicher, dass das ein vorentscheidendes Duell um die Meisterschaft ist und entsprechend spannend dürfte es werden. Auch unten in der Tabelle bleibt es interessant, Meppen schlägt sich als Aufsteiger richtig gut. Für Sand und Duisburg könnte es also eng werden.“

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