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U23
23.04.2021

Mit neuer Frische gegen die direkte Konkurrenz

Die U23 trifft am Samstag auf den Tabellennachbarn TSV Schott Mainz. Nach zuletzt zwei Spielen mit enttäuschenden Verläufen und Ergebnissen brennt „Hoffe zwo“ gegen den Aufsteiger aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt auf ein Erfolgserlebnis und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Das sagt der Trainer

Die bitteren jüngsten Spiele gegen den FC Gießen (2:2) und die U21 des VfB Stuttgart (1:2) sind für „Hoffe zwo“-Chefcoach Kai Herdling abgehakt. „Natürlich waren die Ergebnisse zuletzt nicht so gut und es werden immer weniger Spiele, aber die Leistungen haben in den vergangenen Wochen gestimmt und wir werden uns daher auch bald wieder mit Punkten belohnen.“

Nach der Partie in Stuttgart, bei der die TSG zum zweiten Mal in Folge eine Führung aus der Hand gab, war es Herdling wichtig, dass seine Spieler einen Tag Pause haben, um den Kopf wieder freizubekommen und mit neuer Frische an die nächste Aufgabe zu gehen. Die heißt morgen Nachmittag TSV Schott Mainz.

Der Aufsteiger liegt einen Platz und drei Zähler hinter der TSG, ließ zuletzt mit einem 4:1-Erfolg bei der SG Sonnenhof Großaspach aufhorchen und bot auch den favorisierten Offenbacher Kickers beim 2:4 am Dienstag lange Zeit die Stirn. Obwohl die Mainzer zwischendurch schon fast abgeschlagen waren, haben sie sich nun wieder in Reichweite der Nichtabstiegsplätze vorgekämpft. „Dass Mainz jetzt noch mal von unten kommt, spiegelt die ausgeglichene Liga wider. Aktuell liegt das Momentum sicherlich bei ihnen, aber wir wollen am Samstag dennoch punkten“, sagt Herdling, der um die Stärken der Gäste weiß. „Sie haben ein sehr gutes Umschaltspiel und bringen viel Tempo und Erfahrung mit.“

Das Personal

Luis Görlich hat seine Gelbsperre abgesessen und steht somit wieder zur Verfügung. Ansonsten hat sich an der Personallage nichts geändert. Es fehlen also weiterhin Abdulkerim Çakar, Sejad Salihović, Amid Khan Agha, Tobias Heiland, Andreas Ludwig, Jacob Young und Alexandar Borković.

Der Gegner

Der Breitensportverein aus dem Mainzer Stadtteil Mombach wird von der Schott-AG, einem der größten Produzenten von technischen Gläsern, unterstützt und spielt nun seine zweite Regionalliga-Saison, nachdem es 2017 nach dem erstmaligen Aufstieg direkt wieder in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ging. Genau das droht den Mainzern nun abermals, was vor allem an ihrer Defensiv- und Auswärtsschwäche liegt. Mit 79 Gegentreffern in 33 Spielen stellt der TSV die schwächste Abwehr der Liga. Auswärts kassierte die Mannschaft von Trainer Sascha Meeth im Schnitt sogar drei Gegentore pro Spiel. Überhaupt die Schwäche auf fremdem Platz: Nur Schlusslicht Eintracht Stadtallendorf weist eine schlechtere Auswärtsbilanz auf, was daran liegen könnte, dass die Mainzer ihre Heimspiele auf der Bezirkssportanlage Mombach auf Kunstrasen austragen und somit im Schnitt nur alle zwei Wochen auf Rasen spielen.

Offensiv wusste der Aufsteiger jedoch schon häufiger zu überzeugen. Allen voran Toptorjäger Raphael Assibey-Mensah, der in der Jugend bei Mainz 05 ausgebildet worden ist und nach einem knapp zweijährigen Ausflug nach England zur zweiten Mannschaft des FC Brentford im Sommer 2018 zurück nach Mainz kam, um fortan sein Glück beim TSV Schott zu versuchen. In dieser Saison klappt das hervorragend: Elf Saisontore stehen für Assibey-Mensah bereits zu Buche. Mit Kennet Hanner López stürmt zudem ein ehemaliger U23-Spieler der TSG für die Mainzer.

Serien und bisherige Duelle

„Hoffe zwo“ hat zwar die vergangenen drei Partien nicht gewinnen können, im heimischen Dietmar-Hopp-Stadion lief es zuletzt jedoch ordentlich. So ist die Herdling-Elf seit vier Heimspielen ungeschlagen. Für den TSV Schott gab es in den vergangenen Wochen wechselhafte Ergebnisse. Was den Mainzern in dieser Saison noch gar nicht gelungen ist: Auswärts ohne Gegentor zu bleiben.

Drei Duelle zwischen der TSG und dem TSV stehen bislang zu Buche, verloren haben die Kraichgauer noch keines. Nach zwei Siegen gab es in der Hinrunde ein 2:2, bei dem „Hoffe zwo“ einen 0:2-Rückstand aufholte und durch Mario Erbs bislang einzigen Saisontreffer noch einen Punkt vom Kunstrasenplatz des TSV Schott entführte. Neben Erb waren auch Robin Szarka und der verletzte Andreas Ludwig bereits gegen die Mainzer erfolgreich.

Die Lage der Liga

Die ganz große Spannung im Kampf um den Aufstieg ist neun Spieltage vor Schluss nicht mehr gegeben. Zu souverän zieht die U23 des SC Freiburg an der Tabellenspitze ihre Kreise. Acht Punkte Vorsprung sind es auf die Kickers Offenbach, gar zehn auf die SV Elversberg.

Spannender geht es da schon im Tabellenkeller zu. Mit Eintracht Stadtallendorf und Bayern Alzenau können zwar zwei Teams bereits für die Hessenliga planen, doch davor wird es eng. Die neun Teams von Rang zwölf bis 20 dürfen sich alle noch berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Darunter auch „Hoffe zwo“ und der TSV Schott Mainz. Mit dem Aufeinandertreffen von Sonnenhof Großaspach und Hessen Kassel kommt es am Samstag zu einem weiteren direkten Duell zweier Abstiegskandidaten.

 

TSG 1899 Hoffenheim II – TSV Schott Mainz
Samstag, 24. April, 14.00 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim

 

Hinweis: Aufgrund der Corona-Beschränkungen sind aktuell bei den Heimspielen der U23 keine Zuschauer zugelassen.

 

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