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U23
19.02.2021

Herdling-Truppe will den nächsten Auswärtsdreier

Für die U23 geht es am Samstag in der Regionalliga Südwest mit einem Auswärtsspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach weiter. Nach dem 1:0-Erfolg beim 1.FSV Mainz 05 II vor zwei Wochen strebt „Hoffe zwo“ den zweiten Sieg auf fremdem Platz in Folge an.

Das sagt der Trainer

Die 0:4-Heimniederlage gegen den Bahlinger SC am vergangenen Samstag ist aufgearbeitet und Kai Herdling und sein Trainerteam schauen nach vorne. „Natürlich tat das Ergebnis weh, aber wir haben jetzt gegen Großaspach die Chance, es wiedergutzumachen.“ Im Training hat der 36-jährige „Hoffe zwo“-Chefcoach mit seiner Mannschaft in dieser Woche vor allem am Defensivverhalten gearbeitet. Mit dem war Herdling gegen Bahlingen ganz und gar nicht zufrieden.

Auf das direkte Duell im Abstiegskampf freut sich Herdling: „Es wird ein interessantes, intensives und vor allem wichtiges Spiel gegen einen Gegner, der ebenfalls unten drinsteht.“ In der Tat hat der letztjährige Drittligist nur einen Punkt mehr als „Hoffe zwo“ auf dem Konto. Allerdings verfügen die Aspacher mit Marvin Cuni über den Toptorjäger der Liga, der schon 14-mal erfolgreich war und beim 4:1-Sieg der SG im Hinspiel im Dietmar-Hopp-Stadion einen Dreierpack schnürte. „Ein sehr guter Stürmer, auf den wir aufpassen müssen“, weiß auch Herdling.

Das Personal

Personell sieht es nicht gerade rosig aus. Philipp Strompf ist wegen seiner Roten Karte gegen Bahlingen gesperrt. Außerdem haben sich Fisnik Asllani (Sprunggelenk), Mario Erb (Zerrung) und Robin Szarka (gebrochener Finger) verletzt und stehen ebenso nicht zur Verfügung wie die bereits zuvor wegen Blessuren fehlenden Max Geschwill, Alexandar Borković, Tobias Heiland, Andreas Ludwig, Domen Gril und Jacob Young.

Der Gegner

Sechs Jahre spielte der selbsternannte „Dorfklub“ in der Dritten Liga, ehe am Ende der vergangenen Saison der Abstieg in die Regionalliga erfolgte. Abstiegstrainer Hans-Jürgen Boysen durfte trotzdem bleiben und coacht die SG Sonnenhof nun ziemlich genau seit einem Jahr. Der frühere Zweitliga-Coach, der dort 133-mal für den FSV Frankfurt, Kickers Offenbach, den SV Sandhausen und die Stuttgarter Kickers an der Seitenlinie stand, ist der Schwager von Vereinsgründer Uli Ferber und hat daher schon familienbedingt einen engen Draht zum Verein.

Die SG tut sich in der laufenden Saison schwer und spielt gegen den Abstieg statt um den Aufstieg. Dieser war jedoch auch vor der Saison nicht das erklärte Ziel. Vielmehr wollte sich der Verein, dessen Vereinsame auf den Hotelkomplex von Uli Ferber in Aspach zurückgeht, erst einmal in der Regionalliga konsolidieren, ehe man die Rückkehr in die Dritte Liga anstrebt.

Serien und bisherige Duelle

Die TSG strebt nach dem 1:0-Erfolg bei der U23 von Mainz 05 vor zwei Wochen den nächsten Auswärtssieg an. Es wäre der fünfte in dieser Saison, nachdem es auch beim FK Pirmasens, bei Bayern Alzenau und beim FC Gießen drei Punkte gab. Allerdings ist die SG Sonnenhof Großaspach daheim zuletzt erstarkt und feierte zwei Siege hintereinander. Besonders eindrucksvoll war der jüngste Auftritt im eigenen Stadion: Vor zwei Wochen gab es einen 7:1-Erfolg gegen Pirmasens und damit den höchsten Sieg der SG in der Regionalliga.

Die 17 bisherigen Duelle zwischen „Hoffe zwo“ und den Großaspachern fanden zwischen 2005 und 2009 in der Oberliga Baden-Württemberg und zwischen 2010 und 2014 sowie wieder seit 2020 in der Regionalliga Südwest statt. Die Bilanz spricht für die SG, die neunmal die Oberhand behielt, während die TSG fünfmal als Sieger vom Feld ging. Die vergangenen vier Duelle entschieden alle die Großaspacher für sich.

Die Lage der Liga

Obwohl unter der Woche mal wieder zwei Nachholspiele ausgetragen werden konnten, ist die Tabelle der Regionalliga Südwest vor dem 24. Spieltag noch sehr schief. Nur fünf von 22 Mannschaften haben aktuell alle 23 Spiele bestreiten können. Eine davon ist „Hoffe zwo“. Die ersten sieben Mannschaften sind punktemäßig noch eng beieinander. Zieht man jedoch die Nachholspiele in Betracht, kristallisiert sich ein Trio heraus, das momentan die besten Chancen auf die Meisterschaft besitzt. Es besteht aus Tabellenführer TSV Steinbach Haiger, dem SC Freiburg II sowie dem FSV Frankfurt, der erst 19 Partien absolviert hat und wegen einiger Corona-Fälle auch am Wochenende nicht spielen kann.

Ab Platz acht und der TSG Balingen geht der Blick eher nach unten. Die sechs Abstiegsplätze versetzen somit mehr als die Hälfte der Liga in Sorge. „Hoffe zwo“ belegt aktuell den 17. Platz und steht damit knapp unterm Strich. Allerdings sind die Kraichgauer punktgleich mit dem Tabellen-16. Rot-Weiß Koblenz.

 

SG Sonnenhof Großaspach – TSG 1899 Hoffenheim II
Samstag, 20. Februar, 14.00 Uhr, Wir-machen-Druck-Arena, Aspach

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