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02.12.2020

Nordtveit: „Wir sind hungrig auf mehr“

Am 34. Spieltag der vorherigen Saison verletzte sich Håvard Nordtveit wenige Minuten vor dem Abpfiff schwer am Fuß. Nach mehr als vier Monaten Verletzungspause feierte er im November sein Comeback für die TSG Hoffenheim und will nun wieder voll angreifen. Im Interview mit tsg-hoffenheim.de spricht er über sein Comeback, das Duell mit Roter Stern in Belgrad (Donnerstag/18.55 Uhr) und die Ziele bis Weihnachten.

Howie, das Weiterkommen in der UEFA Europa League steht bereits fest. Bist Du zuversichtlich, dass Ihr am Donnerstag bei Roter Stern Belgrad den Gruppensieg perfekt macht?

„Das wäre für den Verein und für uns als Mannschaft ein großer Erfolg. Wir werden auf Sieg spielen und uns nicht mit einem Unentschieden absichern. Damit es am letzten Spieltag nicht spannend wird, wollen wir bereits in Belgrad alles klar machen.“

Was habt Ihr in der Europa League in dieser Saison noch vor?

„Wir haben uns das Ziel gesetzt, dass wir die Gruppenphase überstehen. Das ist uns bereits jetzt gelungen und ein historischer Erfolg. Es macht totalen Spaß bislang, so kann es gern weitergehen. Aber natürlich sind wir jetzt hungrig auf mehr. Die K.o.-Phase ist etwas ganz anderes als die Gruppenspiele. Wir hoffen auf einen großen Gegner und wollen noch einiges erreichen.“

Bis Weihnachten stehen wettbewerbsübergreifend noch sieben Spiele an. Was sind Eure Ziele bis zum Ende des Jahres?

„Wir wollen natürlich endlich wieder in der Bundesliga gewinnen. In der Mannschaft steckt so viel Potenzial. Wir müssen die Ruhe bewahren und weiter hart an uns arbeiten. Ich glaube, dass es das Ketchupflaschen-Prinzip ist. Sobald uns wieder der erste Sieg gelingt, werden – glaube ich – deutlich mehr folgen. Ein Sieg gegen Augsburg wäre wichtig, um Selbstvertrauen für die kommenden Wochen zu sammeln. Zudem wollen wir gegen Greuther Fürth im DFB-Pokal gewinnen und das Achtelfinale erreichen.“

Du hast im November nach mehr als vier Monaten Verletzungspause Dein Comeback gefeiert. Wie hat sich das angefühlt?

„Ich habe lange darauf hingearbeitet und das Comeback ständig im Hinterkopf gehabt. Ich wollte auf den Rasen zurück zu den Jungs. Es war ein sehr schönes Gefühl, als ich gegen Liberec eingewechselt wurde. Ein paar Tage später stand ich gegen Stuttgart sogar in der Startelf und habe 90 Minuten gespielt. Mein Körper hat die Belastung zum Glück gut verkraftet, aber ich bin ja auch etwas älter und habe schon Erfahrung.“ (lacht)

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