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U23
17.12.2020

Herdling will gegen Walldorf Derby-Mentalität sehen

Es geht Schlag auf Schlag: Vier Tage nach der Partie gegen Eintracht Stadtallendorf steht schon das nächste Heimspiel an – und es ist ein Derby. Mit dem FC-Astoria Walldorf kommt schließlich ein Gegner, der nur 18 Kilometer Anfahrt hat. Für „Hoffe zwo“ geht es darum, sich mit dem zweiten Heimsieg in Folge weiter von den Abstiegsplätzen zu distanzieren.

Das sagt der Trainer

Nach der Niederlage beim FSV Frankfurt feierte die U23 am Dienstag mit dem 2:0 gegen Eintracht Stadtallendorf den ersten Sieg nach dem Restart. Mit der Leistung war Trainer Kai Herdling aber nur bedingt einverstanden. „Es war schon noch sehr durchwachsen. In der ersten Halbzeit hatten wir zu wenig Ruhe am Ball und viele Ballverluste. In der zweiten Hälfte wurde es dann besser und wir hatten auch mehr Abschlüsse. Darauf können wir aufbauen.“

Das volle Programm mit drei Spielen in acht Tagen ist nicht ohne, findet Herdling. „Nach der langen Pause macht sich das schon bemerkbar. Von daher tut es uns gut, zu rotieren. Mal sehen, wer am Samstag gegen Walldorf Frische reinbringen kann.“ Vom kommenden Gegner hält der TSG-Coach viel: „Das ist eine sehr gute Mannschaft, die mehr Qualität hat, als ihr derzeitiger Tabellenplatz aussagt. Hoffenheim gegen Walldorf ist außerdem ein Derby und so wollen wir das Spiel auch angehen.“

Das Personal

An der Personalsituation hat sich nichts geändert. Es fehlen weiterhin Jacob Young, Robin Balters, Rui Jorge Monteiro Mendes, Tobias Heiland und Lucas Zeller. Aus dem Stadtallendorf-Spiel sind zwar einige Spieler mit Blessuren gegangen, doch für Samstag dürfte es dennoch bei allen reichen.

Der Gegner

Unter dem damaligen Trainer Guido Streichsbier, der zuvor in der TSG-Akademie schon die U17, U19 und U23 gecoacht hatte, gelang dem FC-Astoria Walldorf im Sommer 2014 als Oberligameister der Aufstieg in die Regionalliga. Seitdem gehört der FCA zum Liga-Inventar. Mittlerweile ist es also die siebte Saison in der Viertklassigkeit.

Alle sieben Spielzeiten absolvierten die Walldörfer unter der Leitung von Trainer Matthias Born, der ebenfalls eine TSG-Vergangenheit als Spieler (88 Regionalligaspiele von 2001 bis 2005 für die erste Mannschaft) und sportlicher Leiter der Akademie hat. Am Samstag kann Born zudem den alleinigen Rekord für gecoachte Spiele in der Regionalliga Südwest aufstellen. Aktuell steht er mit 211 Partien gemeinsam mit Ex-TSG-Trainer Marco Wildersinn an der Spitze. Am Samstag wird er an Wildersinn vorbeiziehen.

Aktuell stehen die Walldörfer auf dem 17. Platz und damit auf dem ersten Abstiegsrang. Drei Punkte hinter der TSG. Verantwortlich für die Platzierung war vor allem der schwache Saisonstart. Erst am achten Spieltag gelang beim 4:1 gegen Stadtallendorf der ersten Sieg. In den beiden Partien nach dem Restart blieb der FCA ohne Sieg: Einem 0:0 gegen die Kickers Offenbach ließ er ein 0:2 gegen den FK Pirmasens folgen.

Serien und bisherige Duelle

In der Regional- und Oberliga kam es bislang 18 Mal zum Duell „Hoffe zwo“ gegen FCA. Die Bilanz spricht für die TSG. Neun Siegen stehen drei Unentschieden und sechs Niederlagen gegenüber. Vier der sechs Walldörfer Siege trugen sich jedoch im Dietmar-Hopp-Stadion zu. Die vergangenen beiden Duelle gingen zudem an Walldorf: 2:3 im Februar 2020 in Hoffenheim, 0:3 im August 2019 in Walldorf.

Die Lage der Liga

Durch einen 3:0-Erfolg des SC Freiburg II gegen den FC Gießen hat die U23 der Breisgauer die Tabellenführung verteidigt. Und das, obwohl die Freiburger eine Partie weniger als die ärgsten Verfolger TSV Steinbach Haiger und Kickers Offenbach und gar zwei Spiele weniger als der FSV Frankfurt absolviert haben.

Die TSG ist aktuell 14. und hat drei Punkte Vorsprung auf die Walldörfer auf dem ersten Abstiegsplatz. Auch die SG Sonnenhof Großaspach, der FC Bayern Alzenau, der TSV Schott Mainz, der FC Gießen und Eintracht Stadtallendorf stehen aktuell unter dem Strich. Wobei für die Stadtallendörfer das rettende Ufer bei einem Rückstand von neun Punkten schon recht weit entfernt ist.

AKTUELLE CORONA-SITUATION

Wie schon im letzten Heimspiel gegen Eintracht Stadtallendorf sind auch zu dieser Partie keine Zuschauer zugelassen.

 

TSG 1899 Hoffenheim II – FC-Astoria Walldorf
Samstag, 19. Dezember, 14.00 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim

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