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FRAUEN
01.06.2020

Ehrmann & Gallai: „Wut im Bauch“

Nach der ärgerlichen Niederlage in München am Samstag wartet am Dienstag (14 Uhr) bereits die nächste spannende Aufgabe auf die TSG-Frauen. Im Viertelfinale des DFB-Pokals trifft das Team von Jürgen Ehrmann und Gabor Gallai auswärts auf Bayer 04 Leverkusen – ein Déjà-Vu, denn bereits in der vergangenen Saison kämpften die Ligakonkurrenten am Kurtekotten um den Halbfinal-Einzug. Die Wiederauflage des Duells wird live auf DFB-TV übertragen.

Jürgen Ehrmann und Gabor Gallai über…

…die Niederlage in München.

„Die Partie in München war sehr ausgeglichen, das haben auch die Statistiken bestätigt. Unser Gegner war am Ende aber effektiver als wir. An die Leistung, die wir beim FC Bayern gezeigt haben, wollen wir in Leverkusen anknüpfen. Allerdings wartet im Viertelfinale des DFB-Pokals ein Gegner mit einer anderen Spielweise auf uns.“

…den Gegner im Viertelfinale.

„Bayer 04 Leverkusen ist eine Mannschaft, die gegen gute Teams schon ordentliche Ergebnisse erzielt hat. Der Re-Start lief für unseren Viertelfinal-Gegner aber nicht besonders erfolgreich, wir sind deshalb gespannt, was uns erwartet. Leverkusen denkt offensiv, spielt schnell nach vorne und hat mit Dóra Zeller, Ivana Rudelic und Milena Nikolic einen gefährlichen Angriff. Wir gehen davon aus, dass wir am Dienstag mehr Ballbesitz haben werden als in München.“

…den Matchplan.

„Kurz und knapp: Wir wollen mit einem Sieg in Leverkusen im DFB-Pokal eine Runde weiterkommen. Dazu müssen wir das Ergebnis aus München aus den Köpfen streichen und uns voll auf die Aufgabe bei Bayer 04 Leverkusen konzentrieren. Wir erwarten, dass die Spielerinnen die Partie mit dem gleichen Eifer angehen. Zugegebenermaßen reisen wir nach der Niederlage in München auch mit ein bisschen Wut im Bauch nach Leverkusen, denn das Ergebnis war gar nicht nach unserem Geschmack. Diesen Frust würden wir uns im Viertelfinale nur zu gern von der Seele schießen.“

…das Personal.

„An der personellen Situation hat sich seit Samstag nur eine Änderung ergeben. Sarai Linder rückt nach ihren Abiturprüfungen zurück in den Kader, ansonsten haben alle Spielerinnen die Partie in München gut überstanden. Damit fehlen uns in Leverkusen weiterhin nur Luana Bühler, Judith Steinert und Martina Tufekovic.“

Die bisherigen Duelle:

Schon in der vergangenen Saison trafen die TSG-Frauen im Viertelfinale des DFB-Pokals auf Bayer 04 Leverkusen. Gegen die Werkself-Frauen sicherten sich die Hoffenheimerinnen mit einem furiosen 7:1 (2:0) den Einzug ins Halbfinale, Tabea Waßmuth steuerte drei Treffer bei. Der Erfolg im Viertelfinale war einer von insgesamt sechs Pflichtspielsiegen in Folge gegen Leverkusen. Die letzte Niederlage liegt damit bereits über vier Jahre zurück. In der Hinrunde der laufenden Saison in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga gewann die Mannschaft von Ehrmann und Gallai mit 3:1 (2:0) gegen bissige Leverkusenerinnen. Dabei tat sich die TSG aufgrund wiederholter Fehler im Spielaufbau zwar schwer, die aktive Nicole Billa sorgte mit einem Doppelpack (13., 20.) aber für eine 2:0-Pausenführung. Diese baute Maximiliane Rall (64.) aus, ehe Ivana Rudelic (74.) für den Endstand sorgte.

Die Form des Gegners:

Die Werkself-Frauen erwischten nach der fast dreimonatigen Corona-Pause in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga einen Fehlstart. Am Samstag kassierte Bayer 04 Leverkusen gegen den MSV Duisburg eine 0:2-Niederlage. Damit verpasste es der Tabellenneunte, sich ein wichtiges Polster auf die Abstiegsplätze zu verschaffen. 13 Punkte hat Leverkusen in der laufenden Saison gesammelt, Verfolger Duisburg (12 Punkte, ein Spiel weniger) und der 1. FC Köln (7 Punkte, zwei Spiele weniger) könnten die Mannschaft von Trainer Achim Feifel durch ihre Nachholspiele in Gefahr bringen. Erfolgreich lief die Saison für die Werkself-Frauen bisher im DFB-Pokal: Mit einem 0:1 (0:1) gegen den 1. FFC Frankfurt zog Leverkusen ins Viertelfinale ein und trifft nun wie schon in der vergangenen Saison auf die TSG.

Daten & Fakten zum Spiel »

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