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14.05.2020

Schreuder: „Große Freude, aber wir vermissen die Fans“

Das Warten hat ein Ende: Der Re-Start der Bundesliga erfolgt am Samstag. TSG-Cheftrainer Alfred Schreuder hat sich auf der virtuellen Pressekonferenz vor dem Duell mit Hertha BSC (Samstag/15.30 Uhr, Liveticker auf achtzehn99.de) über den Zustand der Mannschaft, die ungewohnte Atmosphäre in der PreZero Arena und die Personalsituation geäußert.

Alfred Schreuder über:

… den Zustand der Mannschaft: „Wir haben gut trainiert und konnten auch das Mannschaftstraining vor einer Woche starten. Ich glaube auch, dass wir körperlich und mental fit sind. Zu Beginn der Coronakrise war es etwas schwieriger, mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt. Wir sind bereit und in einer guten Verfassung.“

… das erste Hoffenheimer Bundesliga-Spiel ohne Zuschauer: „Das ist schade, weil im Stadion dann natürlich nicht so eine emotionale Stimmung herrscht. Wir werden die Fans vermissen, aber es geht nicht anders. Wir haben ein paar Mal in der Arena trainiert, um uns an die Situation zu gewöhnen. Die Kommunikation untereinander fällt etwas leichter.“

… die Vorfreude auf den Re-Start: „Wir freuen uns total auf Samstag. Jeder Spieler hat uns klargemacht, dass er spielen will. Wir sind bereit, dass es wieder losgeht.“

… die Personalsituation: „Andrej Kramarić, Ishak Belfodil und Sargis Adamyan werden ausfallen. Bei dem Rest haben wir ein gutes Gefühl, dass sie am Samstag spielen können. Wir haben noch genügend Spieler im Kader, die torgefährlich sind und Treffer erzielen können.“

… den Gegner: „Es ist natürlich eine andere Situation bei Hertha durch den Trainerwechsel. Wir haben unsere eigenen Stärken trainiert und einen klaren Plan für Samstag.“

Die bisherigen Duelle:

Am Samstag treffen beide Mannschaften zum 20. Mal in der Bundesliga aufeinander. Mit neun Siegen bei jeweils fünf Unentschieden und Niederlagen kann die TSG auf eine positive Bilanz gegen Hertha BSC blicken. Seit dem 22. November 2015 (0:1) ist Hoffenheim gegen den Hauptstadt-Klub sogar ungeschlagen. Seitdem gewann die TSG fünf Spiele (dazu drei Remis).

Die Form des Gegners:

Hertha nutzte die Zwangspause durch das Coronavirus für einen Trainerwechsel: Bruno Labbadia übernahm den Job von Alexander Nouri. Labbadia ist nach Nouri, Jürgen Klinsmann und Ante Covic bereits der vierte Übungsleiter in dieser Saison. Derzeit rangiert Berlin mit 28 Punkten auf Platz 13 und gewann zuletzt nur eins von sechs Spielen.

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