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30.05.2020

Mainzer mit Abstiegssorgen

Der 1. FSV Mainz 05 kämpft um den Klassenverbleib in der Bundesliga. Damit dies gelingt, wurde bereits ein Trainerwechsel in dieser Saison vollzogen. Doch auch unter Achim Beierlorzer läuft es nur unwesentlich besser als unter Vorgänger Sandro Schwarz. Damit die Mainzer nicht auf einen Abstiegsplatz rutschen, müssen fleißig Punkte gesammelt werden.

Als der 1. FSV Mainz 05 am 24. November des vergangenen Jahres bei der TSG Hoffenheim antrat, hatte Achim Beierlorzer die Mannschaft gerade erst übernommen. Es war sein erstes Spiel als Trainer der „Nullfünfer“. Das Debüt glückte: Mainz gewann 5:1 und verließ die Abstiegsplätze. Eine schmerzliche Erinnerung für die TSG-Fans.

Doch seitdem stagnierte die Entwicklung ein wenig. Ein halbes Jahr später steht Mainz auf dem 15. Platz mit einem Punkt Vorsprung vor dem Relegationsrang. Sechs Spieltage vor dem Saisonende befinden sich die Rheinhessen im Abstiegskampf.

Auch unter der Woche verbesserte sich die Ausgangslage nicht: Mainz agierte bei Union Berlin nach einem Platzverweis gegen Robert Andrich rund 50 Minuten in Überzahl. Es reichte dennoch nur zu einem 1:1. „Es fühlt sich an wie verlorene zwei Punkte. Ich glaube, wir haben zu wenig aus der Überzahl zu gemacht, waren am Ball gefühlt zu langsam“, sagte Innenverteidiger Alexander Hack nach der Partie.

Eine Mainzer Schwäche offenbarte sich beim auch beim Unentschieden in Berlin: Der Mannschaft fehlt die Konstanz. Auf gute Leistungen folgt häufig eine Schwächephase – teilweise sogar innerhalb einer Partie. „Wir haben eine der jüngsten Mannschaften der Liga. Da sind Leistungsschwankungen ganz normal. Wir müssen das in der Gruppe anfangen“, begründet Sportvorstand Rouven Schröder die Probleme.

Am Samstag will die Mannschaft von Achim Beierlorzer ihr bestes Gesicht zeigen. „Wir müssen die absolute Leidenschaft und Mentalität auf den Platz bringen“, sagt der Trainer. An ein ähnliches Spiel wie in der Hinrunde glaubt der 52-Jährige indes nicht: „Das Hinspiel war eine kuriose Partie. Es gibt einige Aspekte, die wir da richtig gut gemacht haben. Wir waren eine geschlossene Mannschaft auf dem Feld. Diesmal wird es aber ein ganz anderes Duell werden.“ Aus TSG-Sicht hoffentlich auch mit einem anderen Ergebnis.

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