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07.07.2018

Kramaric will mit Kroatien ins Halbfinale

Die TSG Hoffenheim ist bei der WM in Russland noch vertreten. Stürmer Andrej Kramaric steht mit der kroatischen Nationalmannschaft im Viertelfinale der Weltmeisterschaft und trifft am heutigen Samstag um 20 Uhr auf Gastgeber Russland. Das Ziel ist natürlich klar: das Halbfinale.

Andrej Kramaric ist ein hervorragender Planer. Er wechselte im Januar 2016 zur TSG Hoffenheim, um sich durch starke Leistungen in der Bundesliga für die Nationalmannschaft zu qualifizieren. Dies gelang genauso wie das Vorhaben, bei der TSG zu bleiben, um auch auf Vereinsebene international zu spielen. Dann visierte der Stürmer die WM in Russland an – und auch dies gelang. Nun steht der 27-Jährige mit Kroatien im Viertelfinale des Turniers und trifft am heutigen Samstag um 20 Uhr auf Gastgeber Russland. „Kroatien – Viertelfinaleeeeeee“, schrieb er nach dem nervenaufreibenden Erfolg im Elfmeterschießen gegen Dänemark auf seinem Instagram-Account.

Das heutige Spiel ist ein Höhepunkt des Turniers – und in der Karriere des 27-Jährigen. Nach einer fantastischen Saison in Hoffenheim, wo er großen Anteil an der erstmaligen Qualifikation für die Champions League hatte, konnte Kramaric auch in Russland schon überzeugen und kam bislang in allen vier Spielen der Kroaten zum Einsatz. Gegen Nigeria und Island stand er sogar in der Startelf.

Sehnsucht nach Toren

Seinen persönlich größten WM-Moment feierte er im Achtelfinale gegen Dänemark, als er im Elfmeterschießen vom Punkt eiskalt blieb und das erste kroatische Tor im Elfmeterschießen erzielte. Kramaric legte damit den Grundstein für den Einzug ins Viertelfinale und hofft dort, auch in der regulären Spielzeit zu treffen. „Die Sehnsucht nach Toren macht einen Angreifer aus“, sagt er im Juni unserem Klubmagazin SPIELFELD und kündigte da bereits an, mit Kroatien Großes in Russland zu erreichen. Schon jetzt ist es der größte Erfolg einer kroatischen Nationalmannschaft seit Platz drei bei der WM 1998 in Frankreich. Die TSG drückt Andrej die Daumen, dass sein Traum vom Titelgewinn auch nach dem Spiel gegen Russland weiterlebt.

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