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CAMPUS
18.05.2018

Fit gemacht fürs Sportabi

In den Sportarten Fußball, Leichtathletik und Volleyball hat der TSG AOK Campus in diesem Jahr erstmalig Vorbereitungskurse für Sport-Abiturienten umliegender Gymnasien angeboten. An drei Terminen fanden sich die Prüflinge zusammen, um ihr Können zu steigern. Das Angebot kam bei den Schülern insbesondere wegen des individuellen Coachings sehr gut an.

Noelle Schweizer und Manuel Sanchez vom TSG AOK Campus schufen in den vergangenen Wochen die Möglichkeit der Vorbereitungskurse und informierten sich dazu bei verschiedenen Gymnasien und den jeweiligen Sportlehrkräften über das Interesse der Abiturienten und die Inhalte der Prüfungen. „Die Rückmeldungen waren sehr positiv und so konnten wir ein Angebotspaket schnüren, das wir jetzt vor den Pfingstferien durchgeführt haben“, berichtete Noelle Schweizer. Insgesamt 16 Sportprüflinge des Gymnasiums Bammental, des Max-Born-Gymnasiums Neckargemünd, des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums Neckarbischofsheim und des Wilhelmi Gymnasiums Sinsheim haben an den Übungseinheiten teilgenommen.

Am 3., 9. und 17. Mai fanden dann die Vorbereitungskurse statt. An zwei Terminen wurden die Inhalte der Leichtathletik- und Fußballprüfungen auf der Anlage rund um das Dietmar-Hopp-Stadion geübt, an einem im Helmut-Gmelin-Stadion in Sinsheim. In der Sporthalle am TSG AOK Campus wurde währenddessen fleißig für die Volleyballprüfungen trainiert. Anfang Juni, nach den zweiwöchigen Ferien, wird es dann für die Schüler noch einmal ernst, wenn ihre sportlichen Fertigkeiten in den praktischen Tests geprüft werden.

Gute Noten als Ziel

„Das Ziel ist auf jeden Fall eine Note im zweistelligen Punktbereich“, so das Vorhaben zweier angehender Abiturienten des Gymnasiums Neckargemünd. Die beiden Schüler, die am 8. und am 11. Juni ihre Abiturprüfungen in den Sportarten Leichtathletik und Fußball ablegen werden, zeigten sich begeistert vom Angebot des Campus: „Es ist total cool, dass die TSG diese Möglichkeit bietet, die wir als Ergänzung zum Sportunterricht nutzen, um uns optimal auf die praktischen Prüfungen vorzubereiten.“

Auf der modernen Laufbahn im Helmut-Gmelin-Stadion in Sinsheim übten die Kursteilnehmer am dritten Termin zunächst Sprintstarts, ließen sich die richtige Schrittfolge erläutern und bekamen Hilfe beim individuellen Einstellen der Startblöcke. Dann standen mehrere 100-Meter-Läufe auf dem Programm, wobei Athletiktrainerin Nadine Gayer ihre Schützlinge zu Bestleistungen anfeuerte: „Abdruck, Abdruck, Abdruck“ hallte es durch das Stadion, während die Läufer alles aus sich herausholten. Im Ziel erhielt jeder Starter dann sogleich ein individuelles Feedback von Gayer.

Genau das ist es auch, was den Teilnehmern so gefallen hat am Angebot des Campus: „Es ist super, wie jeder individuelle Tipps bekommt“, war die einstimmige Meinung der Schüler. „Indem wir die Sportlerinnen und Sportler individuell coachen, wollen wir optimale Rahmenbedingungen für die Prüfungsvorbereitung schaffen“ benannte Initiatorin Noelle Schweizer das Ziel der Kurse.

Kurse an zwei Standorten gleichzeitig

Während die Leichtathleten und Fußballer im Stadion trainierten, fanden sich zeitgleich die – ausschließlich weiblichen – Volleyball-Cracks in der Hoffenheimer Silbergasse zusammen. Jule Schneider, Laufbahnbegleiterin bei Anpfiff ins Leben e.V. und ehemalige Volleyball-Bundesligaspielerin, nahm die Schülerinnen unter ihre Fittiche und ging in einer intensiven Einheit genau auf die Bagger- und Pritsch-Techniken der Sportlerinnen ein.

Im Sinsheimer Stadion hatten die Sportler derweil die Sandgrube für das Weitsprungtraining vorbereitetet. Die Schüler probten zunächst die Schrittfolge des Anlaufes sowie das richtige Absprungverhalten, bevor sie nach und nach zeigen konnten, wie weit sie fliegen können. Mit jedem neuen Versuch waren die Spuren im Sand dann auch weiter von der Absprungzone entfernt.

Fußballcoach Arne Stratmann hatte sich in der Zwischenzeit schon mal einen Ball geschnappt und konnte es kaum erwarten, seine Kenntnisse an die Schüler weiter zu geben. Im zweiten Teil des Stadion-Kurses übten die Prüflinge nämlich die fußballspezifischen Anforderungen, die beim Abitur gefragt sind. Sichtlich besser klappte der Technikparcours bei jedem neuen Durchgang. Und mit jedem Tipp von Stratmann wurden die Torschüsse und Pässe präziser.

Die Prüfungen nach den Pfingstferien können also kommen, die gewünschte zweistellige Punktzahl ist allemal drin, profitieren die Abiturienten doch vom individuellen Coaching der TSG-Trainer.

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