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PROFIS
16.05.2018

Alex Rosen: "Die Hymne zu hören reicht uns nicht!"

Nach der Saison ist vor der Saison. Das gilt aktuell vor allem für Alexander Rosen. Viel Zeit die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zu feiern, bleibt dem Direktor Profifußball der TSG Hoffenheim nicht. Die Kaderplanungen, unzählige Telefonate und Gespräche sowie viele Dienstreisen stehen derzeit auf dem Programm des 39-Jährigen. Dennoch sprach der mit fünf Jahren Amtszeit dienstälteste Sportdirektor der Bundesliga mit achtzehn99.de.

Alexander Rosen über die Kaderplanung:

"Wir werden wieder mit 24 bis 26 Feldspielern plus drei Torhütern ins Rennen gehen. Wir haben nach den Wechseln von Mark Uth und Serge Gnabry natürlich auf den Offensivpositionen Bedarf. Hier würden wir gern nach Leonardo Bittencourt und Ishak Belfodil noch ein, zwei Spieler holen. Wenn uns kein weiterer Profi verlässt, sehen wir uns ansonsten gut aufgestellt. Wir haben 14, 15 Stammspieler, die in der Bundesliga einmal Vierter und einmal Dritter geworden sind. Die Jungs haben nachgewiesen, dass sie es können."

Alexander Rosen über die Ziele in der Champions League:

"Wenn wir in einem Wettbewerb antreten, wollen wir so weit wie möglich kommen. Unsere Mannschaft geht in die Spiele, um zu gewinnen! Es geht nicht darum, die Champions League-Hymne zu hören, ein bisschen mitzuspielen und wieder nach Hause zu fahren. Es geht darum, ehrgeizig zu sein und international eine weitere Entwicklung zu vollziehen."

Alexander Rosen über wertvolle Erfahrungen aus der abgelaufenen Saison:

"Wir haben aus den Spielen in den Play-offs zur Champions League gegen den FC Liverpool und in der Europa League wertvolle Erfahrung gesammelt. Das ist für uns ein Vorteil, denn der Erfahrungsschatz des Erlebten gibt Ruhe und Kraft. Wir haben die Gewissheit, alles schon mitgemacht zu haben."

Alexander Rosen über die finanziellen Mehreinnahmen in der kommenden Saison:

"Wir wollen sinnvoll wachsen und nicht aufgrund einer einmaligen Champions-League-Qualifikation über die Maße wirtschaften, die wir in zwei oder drei Jahren massiv bereuen würden. Wir werden unseren Weg des sinnvollen Wachstums fortführen und uns Schritt für Schritt entwickeln."

 

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