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U23
23.03.2018

Wählings Doppelpack sichert Dreier gegen Mainz

Eben noch auf der Trainergala 2018 in Neu-Isenburg mit roter Fliege, jetzt schon wieder im Trainingsanzug am Spielfeldrand: Die U23 hat ihrem frischgebackenen Fußballlehrer-Trainer Marco Wildersinn auf ihre Weise zum Lizenz-Erwerb gratuliert und den direkten Verfolger in der Regionalliga Südwest, den FSV Mainz 05 II, mit 2:0 (1:0) geschlagen. Nicolas Wähling markierte beide Treffer.

Personal & Taktik

Wildersinn musste die vier Profis/Juniorennationalspieler Justin Hoogma, Meris Skenderović, Robin Hack und Felix Passlack ersetzen, für sie rückten Kevin Ikpide, Nicolas Wähling, Johannes Bühler und Marco Engelhardt in die Startelf. Auch auf der Torhüterposition nahm der U23-Trainer eine Änderung vor, erstmals in dieser Saison stand U19-Keeper Stefan Drljača (für Dominik Draband) zwischen den Pfosten. „Wir wollten ihn einfach mal sehen“, kommentierte der Trainer die Personalentscheidung. „Dass Draband gut ist, wissen wir bereits.“

Die Hoffenheimer spielten in einer 4-1-4-1-Grundordnung (Ikpide zwischen den Reihen und Wähling als Spitze), die sich natürlich immer wieder der Spielsituation anpasste. Max Waack und Prince Owusu kehrten nach ihren Sperren wieder in den Kader zurück.

Die Mainzer mit dem ehemaligen Hoffenheimer Benjamin Trümner kamen im klassischen 4-4-2 daher. Gegenüber dem 2:0 gegen Stadtrivale TSV Schott tauschte FSV-Trainer Dirk Kunert auf drei Positionen. Jayson Breitenbach, der gegen Schott Rot sah, und Sebastian Tyrala, der sich in derselben Partie die fünfte Gelbe Karte einhandelte, fehlten gesperrt, Justin Petermann musste aus privaten Gründen passen. An deren Stelle brachte Kunert Tevin Ihrig, Raffael Cvijetkovic und Malte Moos. Mit Tolga Demirbas, Christian Kinsombi und Niklas Kölle saßen drei A-Junioren auf der Bank, da Kerem Bülbül (Aufbautraining) und Ridle Baku (bei den Profis) ebenfalls nicht zur Verfügung standen.

Die Szene des Spiels

Zur Pause waren die drei Punkte noch lange nicht in trockenen Tüchern. Umso wichtiger war nach dem Wiederanpfiff das frühe 2:0. Stark vorbereitet von Politakis, der erst einen Gegenspieler anschießt, im Ballbesitz bleibt, sich durchsetzt und den Pfosten trifft. Dann steht erneut Wähling richtig und staubt ab. Torinstinkt eben. Oder, wie Wildersinn sagt: „Er läuft halt immer Richtung Tor und bleibt nie stehen.“ Belohnung: Das 2:0. Nicht die Vorentscheidung, aber zu diesem Zeitpunkt beruhigend.

Die Zahl des Spiels

1 – erster Heimsieg 2018 in Wildersinns erstem Spiel als Fußballlehrer. Zudem ging es einen Platz hoch auf Rang fünf.

Das Stenogramm

TSG 1899 Hoffenheim II – 1.FSV Mainz 05 II 2:0 (1:0)
Hoffenheim: Drljača – Dehm, Hüttl, Engelhardt, Michael (84. Schaffer) – Ikpide – Bühler (77. Viventi), Bender, Szarka (71. Owusu), Politakis – Wähling.
Mainz: Dahmen – Moos, Korczowski, Ihrig, Sverko – Cvijetkovic (71. Kinsombi), Häusl (82. Neubauer), Mörschel, Trümner – Mause, Lappe.
Tore: 1:0 Wähling (14.), 2:0 Wähling (51.). Zuschauer: 220. Schiedsrichter: Gaetano Falcicchio (Konstanz). Karten: Gelb für Hüttl, Engelhardt / Neubauer.

Daten & Fakten zum Spiel »

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