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22.10.2017

Stimmen nach #WOBTSG: "Ein sehr unglückliches Ergebnis."

Das sagten Spieler und Trainer nach dem 1:1 der TSG am 9. Bundesliga-Spieltag beim VfL Wolfsburg.

Julian Nagelsmann:

Ich muss die Analyse ein bisschen teilen. Zum einen die Art und Weise wie wir gespielt haben. Und zum anderen das Ergebnis. Ich fange mit dem Kurzen an: Mit dem Ergebnis bin ich absolut nicht zufrieden. Ein unnötiger Zwei-Punkte-Verlust für uns. Mit der Spielweise bin ich sehr zufrieden, wir sind super in die Partie gekommen. Wir hätten in den ersten fünf Minuten in Führung gehen können - mit zwei Riesenchancen. Es ist in den Phasen der Doppelbelastung nicht so verkehrt, wenn man mal früh in Führung geht. Leider gelingt uns dies nicht. Dann waren wir trotzdem immer noch gut im Spiel. Hatten brutale Umschalträume nach eigenem Ballgewinn, was wir nicht immer perfekt zu Ende gespielt haben. Daraufhin gab es einen kritischen Punkt mit dem Elfmeter. Der Gott sei Dank nicht drin war, weil es absolut keiner war. Unfassbar für mich, dass dieser Elfer gegeben wurde. Das war einfach gar nichts. Origi fällt in meinen Verteidiger rein. Klar, er war nicht drin, warum rege ich mich also auf, aber das Problem ist immer, dass der Gegner dadurch neuen Schwung erhält. Wir haben gut weitergemacht. Wir waren sehr dominant, haben gut verteidigt. Nach unserem Elfmeter, der berechtigt war, müssen wir anschließend das 2:0 machen. Wir hätten dreifach heute punkten können - und das wäre auch verdient gewesen. So können wir Wolfsburg zu dem Punkt gratulieren. Sie hatten ein sehr gutes Standard-Verhalten, waren sehr schwer zu verteidigen und machen dann noch ein ordentliches Tor. Für uns ist es am Ende wie gegen Augsburg - ein sehr unglückliches Ergebnis. 

Martin Schmidt:

Jetzt das fünfte Mal nacheinander zu spielen, ist nicht unbedingt schön, aber es ist trotzdem eine Ungeschlagenheit. Für uns war das heute wieder ein Mentalitätspunkt. Das sind momentan die für uns wichtigen Punkte. Wir sind auch heute wieder zurück ins Spiel gekommen, damit wächst unser Selbstbewusstsein, damit wächst auch unsere Haltung in die Spiele reinzugehen. Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Wir haben über die Außenbahnen gute Räume gefunden, über die wir angegriffen haben. Über die rechte Seite haben wir ein paar gute Angriffe vorbereitet, aber sie leider nicht fertig zu Ende gespielt. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Wir haben es nicht geschafft, unsere solide Arbeit frühzeitig zu belohnen. Der Gegner hat in der zweiten Hälfte noch einmal eine Schippe drauf gelegt. Man hat gemerkt, dass wir hier und heute einen Topact der Liga empfangen haben. 

Oliver Baumann:

Beim Elfmeter bin ich davon ausgegangen, dass Maximilian Arnold nach links schießt – aber zum Glück bekomme ich den Fuß dann noch dran. Das war ein sehr gutes Spiel. Wir haben in der ersten Hälfte einige Möglichkeiten gehabt, die geblockt wurden. In der zweiten Halbzeit waren wir oft in Überzahl. Da müssen wir das zweite Tor schießen und den Sack zumachen. Das ist uns nicht gelungen, was sehr ärgerlich ist. Wolfsburg blieb dann weiter dran, kämpfte sich zurück in die Partie und gewinnt am Ende den Punkt.

Florian Grillitsch:

Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir die Führung nicht über die Zeit gebracht haben. Wir sind aber selbst Schuld daran: Wir haben Chancen aufs zweite Tor, müssen die Konter besser ausspielen. Am Ende wird es dann schwer, wenn der Gegner alles nach vorne wirft. Nichtsdestotrotz sind wir positiv gestimmt und schauen positiv nach vorne.

Kerem Demirbay:

Beim Elfmeter habe ich mir den Ball genommen, entschieden dass ich schießen will, und habe geschossen. Wir müssen das Spiel nach dem Führungstreffer aber vorzeitig für uns entscheiden. Wir müssen das zweite Tor nachlegen, dann haben wir diese Probleme am Ende nicht. Oliver Baumann hat aber ein super Spiel gemacht - beim Gegentor kann er nichts machen, der ist unhaltbar.

 

 

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